I am a leaf on the wind; watch how I soar! quote edit report IP up

0456 Uhr: Captain Maria Hill, Deputy Director und Agent, Level 9 – Große Brücke

„Captain Hill, wir werden unser Ziel Punkt 0610 Uhr erreichen.“ Den Blick aus der großen, gläsernen Front gerichtet nickte Maria Hill zum Verständnis, dass sie die Information erfasst hatte. Es war beinahe fünf Uhr, der Commander würde jede Sekunde eintreffen. Mit einem Handwink orderte sie einen Mitarbeiter zu sich und beauftrage ihn damit Kaffee für Fury zu besorgen. „Einen halben Würfel Zucker, nicht ein Körnchen mehr und keine Milch.“ Der Agent nickte und entfernte sich. In anderen Organisationen und Firmen mochte das Kaffeeholen zu den niederen Aufgaben gehören und sei es nur um die sowieso schon überforderte Sekretärin auf Trab zu halten, doch bei S.H.I.E.L.D. empfand man es als Privileg dem Commander seinen Kaffee bringen zu dürfen, denn es war ein Zeichen von Vertrauen. Wer Fury keinen Kaffee holen konnte, hatte auf der großen Brücke nichts verloren.

Langsam richteten sich die braunen Augen von Maria zurück auf das Wolkenmeer vor sich, das sich gleich einer schimmernden Eislandschaft in der Nacht unter dem Helicarrier ausbreitete. In etwas mehr als einer Stunde würden sie das Herz der Wüste Gobi erreicht haben und mit dem ersten Übung starten. Ein kaum hörbares Piepen ließ sie aufhorchen und den Kopf in Richtung der zwei Agenten wenden, die dafür zuständig waren den Flugraum rund um den Helicarrier zu überwachen. Einer der beiden hatte die Augen in einem Anflug von konzentrier Verwirrung zusammengekniffen und starrte ohne zu blinzeln auf seinen Schirm. „Lieutenant?“ Hill hatte die Fähigkeit einen Rang genau so zu betonen, dass selbst ohne Namen immer klar war, wer gerade ins Visier ihrer Aufmerksamkeit gerückt war. Der Angesprochene ließ sich allerdings nicht ablenken, sondern beantwortete die unausgesprochene Frage ohne den Blick von dem Radar zu nehmen: „Die Anzeige hat ein mittelgroßes Flugobjekt geortet, allerdings hat es unseren direkten Flugraum bereits wieder verlassen.“

Maria Hill war es sich gewohnt nichts auf die leichte Schulter zu nehmen und jeder Art von unverdächtigem Zufall in erster Linie zu misstrauen – allem voran weil über der Wüste Gobi nicht allzu viele Linien- oder Charterflüge kreuzten. Eine schnelle Recherche ergab, dass sie gerade eine kleine Raststätte an einer Oase überflogen hatte, deren Besitzer über einen privaten Charter verfügte, um regelmäßig Vorräte aus dem zweihundert Kilometer entfernten Jiuquan einzufliegen. Zufrieden gab Hill zu verstehen, dass sich die Sache damit geklärt hatte.

0512 Uhr – Warrant Officer Simon Pegg, IT Fachkraft, Level 3 – Netzwerkkommandozentrale, Deck 5

Die wandhohen Bildschirme blinkten, die Computer ratterten, der Kaffee war kalt und der Stuhl unbequem. Simon, IT Spezialist und im Moment gerade verantwortlich für die Überwachung der Netzwerksysteme, fand, dass es an der Zeit war für einen Schichtwechsel. Er hatte keine Ahnung, wann die Übungen anfangen würden, aber er hegte die leise Befürchtung, dass ihm nicht mehr als zwei Stunden Schlaf vergönnt sein würden, ehe der erste Alarm ihn aus seinem Schlummer riss. Er hasste diese Übungsflüge, wo jeder bitterernst Gefahr vortäuschte, wo keine war und man quasi ‚Capture the Flag‘ spielte. Nur ohne Flagge. In sich zusammengesunken, das Kinn auf der Hand abgestützt switchte er zwischen den Tabs hin und hr. Alt + Tab… Alt + Tab… Alt + Tab…

Eines der Fenster zeigte ein grünes Lichtchen. Jemand hatte sich ins System eingeloggt. Domenica Lewis, ID 17924, Level 3, Einstieg ins System über den Zentralcomputer auf Deck 4. Für gewöhnlich hielt er sich mit diesen Details nicht auf, immerhin handelte es sich um einen autorisierten Zugriff, es war rein die Langeweile, die ihn durch die Details scrollen ließ. Bald schon verlor er das Interesse, würgte den Rest des schwarzen Spülwassers hinunter, regte sich flüchtig über den verdammten Kaffeeautomaten auf, der immer noch nicht repariert worden war und ihn zwang auf Instantkaffee zurückzugreifen und switchte weiter. Alt + Tab… Alt + Tab… Alt + Tab… ohne zu bemerkten, dass die Domenica, die sich angeblich ins System eingeloggt hatte, gerade in einem Schacht zwischen Deck 2 und 3 auf der Suche nach einer verloren gegangenen Schraube herumkrabbelte und telefonierte.

0536 Uhr – Melissa Stone, Krankenschwester, Level 3 –

Es war früh… viel zu früh! Welcher Idiot kam auf die Idee eine Übung auf 6.30 Uhr zu legen? Sollte sie jemals diese überaus clevere und intelligente Person treffen, dann würde Melissa ihr zeigen, was es heißte, es Frühaufsteher zu sein. Nämlich, in dem sie mehr als nur Sand auf die Matratze streute! Jede Nacht wieder, solange bis die Person um Schlaf bettelte! Im viel zu knappen Iron Maiden T-Shirt (Liz hielt nicht unbedingt viel von Hosen beim Schlafen) schritt die Krankenschwester den Gang entlang um zu der winzig kleinen Kammer zu gelangen, die von den Rauchern benutzt wurde. Es war wirklich eine Frechheit, dass man nicht in den eigenen Räumen rauchen durfte. Morgens erst einige Meilen zu laufen bevor man sich an den göttlichen weißen Stangen zu ‚vergehen‘.

Niemand konnte sich an ihrem Schlafoutfit stören, denn während sie die Gänge entlang spazierte kam ihr keine einzige Person entgegen. Warum auch? Es war noch mitten in der Nacht, jeder wollte so viel Schlaf bekommen, wie es ging, damit man die Übungen überstand. Und die armen Mitarbeiter, die Nachtschicht hatten wollten nur noch in ihr Bett, damit die Augen nicht noch während des Dienstes zufielen. Da war auch eine halbnackte Liz kein Augenöffner. Gähnend schlurfte sie mit den Pantoffeln weiter durch den Carrier und überlegte tatsächlich, ob sie einen Supervisor fragen könnte, nicht einen Raum direkt neben dem Raucherzimmer zu bekommen. Dann müsste sie den (diesmal nicht vorhandenen) Leuten nicht in so einem Aufzug über den Weg laufen. Wäre besser für den Seelenfrieden aller.

Am liebsten wäre Melissa wieder in ihr Bett gegangen, doch die Anweisung lautete: Das medizinische Personal hatte schon vor Übungsbeginn vollzählig anwesend zu sein. Jeder andere glückselige Mensch auf diesen fliegenden Schiff durfte oder besser sollte noch schlafen, damit sie für die langen Übungen fit sind. Und bei den Medizinern interessierte es wohl niemanden?! Die konnten ja umkippen, waren ja am richtigen Ort. Bei den Gedanken schnaubend wanderte sie also weiter den langen Weg entlang und beneidete alle, die ihr nicht entgegen kamen, weil sie eben noch in ihren verdammten, gemütlichen Betten lagen. Warum gehörte sie nur zu den 10% an Bord, die wussten, wann die verfickte Übung los ging?

0546 Uhr: Lieutenant Ijeoma Okoye, Pilotin und Agent, Level 6 – Steuerbrücke (direkt über der großen Brücke)

„Lieutenant?“ Gereizt und schon halb im Begriff ihren Mann Nelson zum dritten Mal in dieser Nacht in seine Schranken zu weisen und ihn einmal mehr darum zu bitten, ihr Privatleben und alle damit einhergehenden Kosenamen nicht während der Arbeit zur Sprache zu bringen und sie, wie es sich gehörte, bei ihrem Rang zu nennen, realisierte sich Ijeoma, dass er genau das getan hatte. Sie beim Rang genannt. Wie es sich gehörte. Irgendwo in ihrem Hinterkopf begann eine Alarmglocke zu läuten. Wurde er etwa krank? „Ja, Pilot?“ „Meine Systeme streiken.“ Stille machte sich in dem halbrunden Raum breit, der direkt über der eigentlichen Brücke schwebte, und ein Pilot nach dem anderen hob den Kopf. Ijeoma indes drehte sich zu Nelson um und hob fragend eine Braue: „Entschuldigung?“ Für den Bruchteil einer Sekunde glaubte sie an einen schlechten Scherz, doch die Miene ihres Mannes zeigte keine Anzeichen eines unterdrückten Grinsens.

„Ich habe keinen Zugriff mehr auf das System, Lieutenant“, wiederholte er sehr ruhig und sehr bestimmt und das Klingeln der Alarmglocke hinter Ijeomas Stirn schwoll an. Gerade als sie sich erheben wollte, stieß Damian, ihr Co-Pilot, ein atemloses: „Fuck… Lieutenant!“ aus. „Was?“ Noch während sie zu ihm herumfuhr, fiel ihr aus dem Augenwinkel etwas auf ihrem eigenen Bildschirm auf. „Wer hat auf…“ Autopilot geschaltet?, wollte sie fragen, nur um mitten im Satz zu erkennen, dass das Lämpchen für den Autopiloten nicht leuchtete – und trotzdem konnte sie sehen, wie neue Zielkoordinaten in das System eingespeist und eine neue Flugroute kalibriert wurde. Ohne ihr Zutun und eigentlich waren sie die Einzigen, die Zugriff auf das Navigationssystem hatten. Aus der Alarmglocke war längst eine Sirene geworden und mit fliegenden Fingern versuchte Ijeoma die Neuprogrammierung zu unterbinden, doch der Computer reagierte nicht länger auf ihre Eingabe. Vor ihren Augen übernahm der Zentralcomputer die neue Route und die Rotoren begannen sich entsprechend der Angaben auszurichten und weder ihre Codes, noch ihre Notfallprogramm wollten greifen. Jemand anderes flog jetzt das Schiff. Mit zwei schnellen Schritten war sie um Damian herum und an die großen Glasscheibe, welche die kleine von der großen Brücke trennte, herangetreten, suchte und fand Director Fury unter sich (mit einer Teetasse in der Hand) und aktivierte mit einem Griff an ihr Mikrofon die Verbindung. „Director, Lieutenant Okoye. Director… wir haben keine Kontrolle mehr.“ Sie konnte sehen, wie Fury sich umdrehte und zu ihr aufsah, das Gesicht wie immer in unleserlicher militärischer Disziplin erstarrt. }“Bitte wiederholen sie, Lieutenant Okoye“, hörte Ijemoe Furys befehlsgewohnte Stimme in ihrem Ohr – und hätte schwören können, dass ein Hauch von… Überraschung darin mitschwang – und wiederholte deutlich energischer: „Wir haben die Kontrolle verloren!“
„Die Kontrolle über was, Lieutenant?“
„Über das Schiff! Das ganze Schiff!“

0547 Uhr: Domenica Lewis, Technische Hausmeisterin und Maskottchen, Level 3 – Maschinenraum, Deck 3

„… wirklich? Awwww. Die hätte ich auch gerne. Auf meinen sind Teddys. Hihi. Oh, echt? Wie das?… huch… Kitty?… Kitty?“ Suchend glitten Domenicas Finger über den Bluetoothkopfhörer, schalteten ihn ein und wieder aus, doch auch der Neustart brachte nur Rauschen. In der Befürchtung jemand könnte etwas mit ihrem Tablett angestellt haben, kletterte sie von dem riesigen Kühlaggregat hinunter, wo sie gerade ein Kabel ersetzt und gleichzeitig mit Kitty telefoniert hatte und huschte bis zur Motorenüberwachungskonsole, quasi das Herz des Maschinenraums, wo sie das Gerät zurückgelassen hatte. Doch das Tablett war unberührt. Vielleicht eine technische Störung des Kommunikationsnetzes? Rasch versuchte sie die Verbindung neu aufzusetzen… und bekam keine Reaktion. „Was ist denn…“

Ein langgezogenes, ohrenbetäubendes Heulen ließ sie zusammenfahren und mit schreckgeweiteten Augen starrte sie auf die rote Lampe über einer der Türen, die dreimal signalrot aufleuchtete, dann für drei Sekunden durchgehend leuchtete und wieder anfing zu blinken. Dann rollte ein Beben durch das Schiff. Das Feuerwehrsystem! Hat die Übung etwas schon angefangen? Es ist doch erst… Ein Blick auf das Tablett bestätigte ihr, dass ihnen bis zur ersten offiziellen Übung noch 43 Minuten blieben. Irgendwo im Hintergrund hörte sie erst Vladimir, dann Mikhail ihren Namen rufen und antwortete brav mit einem lauten und deutlich verständlichen „STEUERKONSOLE“, ohne sich dabei jedoch zu ihren Aufpassern umzudrehen. Es war ihr 19 Übungsflug und die Aufregung und Nervosität, die sie während der ersten drei Einsätze noch befallen hatten, war einer gesteigerten Konzentration, geschärften Sinnen und einer souveränen Routine gewichen.

Doch als sie sich über das Tablett ins System einloggen wollte, um die Alarmpläne aufzurufen und nachzuschauen, in welchen Bereichen das Feuerwehrsystem angeschlagen hatte, meldete ihr das Gerät, dass sie bereits angemeldet war. Stören sie etwa nicht nur die Kommunikation, sondern auch das Netzwerk? Welche Art von Übung genau bevorstand wurde selbstverständlich nicht im Voraus kommuniziert, immerhin ging es darum die Mannschaft auf unerwartete Ereignisse vorzubereiten und dafür zu sorgen, dass die Abläufe aller Abteilungen fließend ineinander über gingen, doch für gewöhnlich wurde hierzu ein Problem-Szenario nach dem anderen abgespielt. Nicht alle gleichzeitig. Rasch trat sie an die Steuerkonsole des Maschinenraums, in welche ebenfalls ein Computer mit einem zwar nur beschränkten, dafür globalen Zugriff eingebaut war. Quasi die ‚Read only‘ Version eines Computers.

Die Falten auf ihrer Stirn wurden schärfer, als sie die Alarmpläne studierte und feststellte, dass das aktivierte Feuerwehrsystem sich nicht auf einen einzelnen Bereich konzentrierte, sondern über eine große Anzahl Räume und mehrere Decks gleichzeitig erstreckte. Sämtliche Kabinen waren betroffen, ebenso die Aufenthaltsräume, die Lagerhalle, die Kombüse und wie es aussah sogar sämtliche Sanitäranlagen. Was für eine Übung soll das denn sein? Wenn sie alle Agenten einsperren, wie sollen diese dann noch reagieren können? Das Feuerwehrsystem wurde für gewöhnlich nur auf lokale Räumlichkeiten begrenzt und außerdem nur im absoluten Notfall eingesetzt, denn es hatte zur Folge, dass die Türen sich schlossen und die Lüftung eingestellt wurde, um etwaige Brandherde in dem betroffenen Raum einfach zu ersticken. Jeder der in einem solchen Raum war, wenn das System sich aktivierte, war eingeschlossen. Deshalb wurde es nur mit Vorsicht eingesetzt. Der Maschinenraum, in welchem sie sich befand, war davon nicht betroffen. Gemäß den Verhaltensvorschriften in so einem Fall stellte sie über ihren Comlink eine Verbindung mit der großen Brücke her, um zu melden, dass der Maschinenraum gesichert war – und fühlte, wie sich die feinen Haare in ihrem Nacken aufstellte, als auch diese Leitung ihr nur mit Rauschen antwortete.

0548 Uhr: Madame Hydra, die Viper, Hydra Kommandantin – im Anflug auf das Landedeck des Carriers

Sie hatten es nicht kommen sehen. Die weiße Zähne blitzten zwischen den blutroten Lippen hervor, als diese sich zu einem papierdünnen Lächeln verzogen. Vertrauensselige Narren. Dabei hätte der Pilot ihres Begleitschiffes, der ‚Paragorn‘, ihren ganzen Plan beinahe ruiniert, bevor er überhaupt in Aktion getreten war, indem er den Überwachsungsradius des Carriers geschrammt hatte. Besagter Pilot war unverzüglich ersetzt und als unzumutbares Risiko vom Ort des Geschehens entfernt worden. Inzwischen hatte die Paragorn aber bereits beigedreht und hielt weniger als zweihundert Meter über dem Flugdecke des Carriers die Stellung, während ihr eigener Jet, die Brigade, zusammen mit der Armada, einem kleineren Frachter, sich an das Heck des Carriers geheftet hatte und darauf wartete, dass die drei Kampfhubschrauber das Flugdeck freiräumten. Es spielte keine Rolle mehr, ob die Flugzeuge auf dem Radar des Carriers sichtbar waren, Commander Fury und seine Crew waren bereits eingeschlossen und zum Nichtstun verdammt.

Von ihrer Position aus, konnte sie auf dem schwach beleuchteten Flugdeck vereinzelte Bewegungen ausmachen. Es waren die wenigen Soldaten und Agenten, zu einem Großteil Mechaniker, Piloten, Flugzeugwarte und Lotsen der undankbaren Nachtschicht – die ihnen jetzt das Leben kosten würde. Verstärkung würden sie keine bekommen, denn alle Türen, die in den Carrier hinein und hinaus führten waren fest verschlossen und würden sich erst öffnen, wenn sie, Madame Hydra, es so wollte. Für diese Männer und Frauen gab es also keinen Rückzug, keine Versteckmöglichkeiten, keine Hilfe, nur den sicheren Tod – der mit donnernden Rotoren über sie hereinbrach. Alle Kampfhubschrauber eröffneten gleichzeitig das Feuer und grasten einmal die komplette Länge des Landedecks ab, wie ein Rasenmäher eine Wiese voller Unkraut. Mehrere Explosionen erschütterten den Carrier und ließen drei der geparkten und gesicherten S.H.I.E.L.D. Kampfjets in Flammen aufgehen, zwei weitere wurden durch die schiere Wucht des heftigen Artilleriebeschuss einfach von der Tragfläche gewischt und stürzten durch die Wolken in Richtung Boden.

Noch immer lächelnd setzte Madame Hydra, als die Brigade gerade mal fünf Minuten später landete, zum ersten Mal Fuß auf den Carrier.

Der mickrige Widerstand ausgelöscht und das Landedeck in einen Trümmerhaufen verwandelt worden. Bisher verlief alles nach Plan.
Sie hatten sich mittels der gestohlenen Daten erfolgreich in den Zentralcomputer von S.H.I.E.L.D.s Flagschiff eingeschlichen und das System komplett von innen heraus übernommen. Alle technischen und mechanischen Vorgänge im Carrier unterlagen nun ihrer Kontrolle – von der simpelsten Glühbirne bis zum kompliziertesten Temperaturregulierungsprogramm – und wurde von einer handerlesenen Elite von Fachkräften unter ihrem direkten Befehl von der Paragorn aus gesteuert.
Die interne Kommunikation war lahmgelegt, externe Signale wurden durch den Störsender auf der Paragorn zurückgeworfen, solange der Jet sich in einem Umkreis von 200m rund um den Carrier bewegte.
Über das Notsystem waren sämtliche strategisch unwichtigen Räume luftdicht versiegelt und abgeriegelt worden, so dass die Männer und Frauen darin innerhalb weniger Stunden ersticken würden, sofern nicht jemand von außen die Türen manuell öffnete.
Die Räume, die nicht durch das Feuerwehrsystem betroffen waren, strategisch wichtige Punkte wie der Maschinenraum, die Kommunikationszentrale, der Zentralcomputerraum, das Waffenlager und die Krankenstation würden gleich von ihren Männern besetzt werden.

Sie hatten auf dem Weg zur großen Kommandobrücke also kaum mit Gegenwehr zu rechnen und die wenigen Soldaten und Agenten, die dumm genug waren sich ihr in den Weg zu stellen, würden festgesetzt oder getötet werden. Der Winter Soldier kam ihr an der Spitze eines kleinen Sturmtrupps entgegen, bereit für die nächsten Befehle. Ihm folgten drei Trupps, allesamt angeführt von einem Offizier und gekleidet in die übliche, grüne Schutzuniform von HYDRA. Da der Plan nicht auf einen Machtkampf ausgelegt war, war die Anzahl ihrer Männer überschaubar, dafür waren es die Besten der Besten, unter ihnen auch der eine oder andere mit verborgenen Fähigkeiten, die sie zu nutzen gedachte. Die Hände hinter dem Rücken verschränkt wartete sie ab, bis sich die Männer gesammelt hatten. Der Carrier war ihnen ausgeliefert, sich konnte sich die Arroganz erlauben inmitten dieses Chaos auf etwas Ordnung zu achten. Als der letzte Soldat seine Position eingenommen hatte erhob sie ihre Stimme.

Ihre Befehle waren kurz und knapp. Sie und ein Dutzend Männer würden sich auf direkten Weg zur Kommandobrücke machen und diese einnehmen. Sobald sie Fury und Hill ersteinmal in der Hand hatten, würde diese Mission der reinste Spaziergang werden. Die anderen Truppen sollten die strategisch wichtigen Punkte besetzen und halten. Lebend gefangene S.H.I.E.L.D. Mitarbeiter sollten in die Krankenstation abgeführt werde, wo einer ihrer mitgebrachten Spezialgäste sich um ihr Wohl (und ihre Gehirne) kümmern würde. „Heil HYDRA!“, schloss sie ihre Rede und erntete ein perfekt einstimmiges: „HEIL HYDRA!“

0555 Uhr: Commander Nick Fury, Director of S.H.I.E.L.D., Level FuckOff – Große Kommandobrücke

„Was ist das?“ – „Tee, Sir.“ Etwas sprachlos drehte sich Fury halb zu Captain Hill herum, doch ihre leicht zuckende Augenbraue verschaffte ihm nicht die Antwort, die er gesucht hatte. „Tee?!“ – „Die Kaffeemaschine ist defekt, Sir.“ Ergeben seufzend nahm Fury die Tasse an sich und ließ den jungen Mann wegtreten, ohne noch etwas zu sagen. „Einer der verdammten Techniker soll sich um die Kaffeemaschine kümmern!“, bellte er in den Raum. Das Worst-Case-Szenario war sonst vorprogrammiert. Müde Soldaten brachten keine Glanzleistungen – weder bei einer Übung, noch sonst irgendwie.
Mit sicherem Stand und einer Tasse Earl Grey mit Milch und verdammt zu viel Zucker stand der Commander in der Mitte des Decks und wachte über sein Team.

Erst das Knistern des Mikrofons und die Stimme von Lieutenant Okoye störten seine Konzentration auf die Vorbereitungen für die anstehende Übung. „Director, Lieutenant Okoye. Director… wir haben keine Kontrolle mehr.“
Es dauerte keine Minute, als deutlich wurde, was damit gemeint war. Die Sirenen auf dem gesamten Carrier gaben ihr Bestes, um auch wirklich jedes Ohr zu betäuben. „Hill – Update!“, schrie er, merkte jedoch schnell, dass das nichts brachte. Also überbrückte er die Distanz zum Captain und stieß sie an. „Was ist da los?“ Er musste ihre Lippen lesen, um sie richtig zu verstehen. Furys verbliebenes Auge klebte förmlich an Hills Gesicht. Jemand hatte sich in das System des Carriers gehackt. Übernahm von außen die Kontrolle. Gerade wurde ihm das volle Ausmaß dieser Sache bewusst, als er sich schon umdrehte und zur Tat schreiten wollte – da erschütterte der Boden unter seinen Füßen. Durch das Fenster konnte er den Rauch sehen, welcher vom Deck abzog. Zu viel Rauch.
Das Heulen der Sirene hinderte ihn daran, einen klaren Gedanken zu Ende zu führen. Das Feuerschutzsystem riegelte alle Türen ab, weswegen die Versuche des Teams, von der Brücke auf die Gänge zu kommen, vollkommen nutzlos waren.

16.06.2015 11:07 dead Message
Vlad Kozlow
Ruski

Name Vladimir Kozlow
Age 43
Height 1.92
Origin Murmansk
Affiliation S.H.I.E.L.D.
Other Faces Nocturne

Steckbrief
&
Relations

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Maschinenraum, Deck 4
Domenica, Vlad & Mikhail (NPC)

Übungen sah Vlad jeweils mit gelangweilter, kühler Gelassenheit entgegen, zumindest tat er so. (Man konnte auch sagen, er war wie immer.) Innerlich freute er sich aber jeweils wie ein kleines Kind darüber. Er betrachtete die jeweils als grosse Spiele mit einem riesigen Feld und vielen Mitspielern – und Konsequenzen gab es im Idealfall ausser einigen Blessuren und der einen oder anderen Verletzung keine. Grossartig. (Vorgewarnt, wie er war, hatte er eine Schutzweste angezogen, um noch etwas blessurenfreier als sowieso aus der Sache rauszugehen.) Gerade sass er allerdings noch auf einem Hocker, hatte einen kleinen Block im Din-A5-Format auf dem Knie und zeichnete einen Rattentod von Pratchett. Er machte Entwürfe, seit ihm in den Sinn gekommen war, dass das vielleicht eine Tätowierung für Lucas wäre. Wie es dem Jungen wohl ging? Schwer zu sagen. Sie hatten noch längst nicht zueinander gefunden aber Parker hatte gesagt, er solle sich Zeit lassen. Ihnen beiden. So schwierig das auch war. Einmal mehr hielt er mit Zeichnen inne. Dieses Thema fesselte seine Gedanken mehr, als es ihm recht war und als er sich eingestehen musste, dass er sich nicht mehr genug konzentrieren konnte, verstaute er die Zeichenutensilien mit einem inneren Seufzen in einer der aufgenähten Taschen, verschränkte die Arme und starrte ins Nichts.

Domenicas Stimme war nur murmelnd zu hören. Mit wem sie wohl schon wieder telefonierte? Auch darüber kam er nicht nachzudenken, denn neben ihm tauchte Mikhail auf. Vlad schätzte diesen Mann. Sehr sogar. Ein Russe, ein gutes Stück älter als er selbst, mit viel mehr Verständnis für ihn und seine Art als die meisten anderen. Über die Jahre war er zu einer Art Mentor geworden, so wie Chibs sein Bruder geworden war. Der breitschultrige, grosse Mechaniker klopfte nun dem jüngeren Mann auf die Schulter.

„Alles Gute zum Geburtstag, Kozlow.“

Vlad verdrehte die Augen. Er war kein Geburtstagsmensch und kam ohnehin darum herum, etwas zu sagen, denn just in diesem Augenblick plärrte die Alarmanlage. Vlad warf einen Blick auf die digitale Zeitanzeige an der Wand. Das war zu früh. Viel zu früh. Die beiden Männer tauschten einen raschen Blick, in welchem Unruhe stand. Unpünktlichkeit war überhaupt nicht die Art von SHIELD, das wussten sie alle beide genaustens. Pläne waren Pläne. Erst recht, wenn man bedachte, wie gross dieser verdammte Carrier und wie schwer eine Übung darauf zu koordinieren war.

„Domenica!“

Beinahe gleichzeitig wie Mikhail hallte seine Stimme laut durch den Maschinenraum. Die junge Frau antwortete pflichtbewusst und gleich darauf bewegte sich die anwesende, russische Infanterie in ihre Richtung. Gerade als sie die Mechanikerin an der Steuerkonsole erreicht hatten, lief ein Zittern durch das Schiff. Die zahlreichen Metallteile klapperten und knirschten. Das war – potentiell nicht gut, fand Vlad und blickte Domenica an. SIE war das Genie, was diese fliegende Stadt anging. Er war bloss der Idiot mit der Waffe.

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16.06.2015 20:31 ALIVE Message
James Barnes
Gast

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Flugdeck – Anflug & Landung
Madam Hydra, Winter Soldier & ?

Er hatte sich nicht wehren können. Man hatte ihn wieder gelöscht und nun stand er da wie der alte Winter Soldier. Es war nichts gespielt. Nichts von seinem emotionslosen Blick oder der schweigsamen Haltung. Sein Blick hatte sich nach draußen gerichtet, auf das Geschehen. Auf den Job den sie heute hier erledigen würden. Ohne eine einzige Regung zu zeigen, beobachtete der Winter Soldier, der sich direkt hinter die Piloten gestellt hatte, wie der kleine Widerstand auf dem Flugdeck umgebracht wurde. Nur zu gerne hätte er selbst das in die Hand genommen. Seinen eigene Aufgabe würde er jedoch noch bekommen und daran hielt er sich. Endlich konnten sie Landen und er, samt der Gruppe die ihm folgte, setzten die ersten Schritte auf das Flugdeck. Sein Blick wanderte kurz umher, bevor er dann auf seine Vorgesetzte zu ging. Jene Frau von der er Befehle erhalten würde. Befehle, die er einfach nur ausführen würde, ohne sie zu hinterfragen. Denn dafür war er gemacht worden. Dafür war er ausgebildet worden und jetzt würde er es umsetzen. Vor Madam Hydra war er stehen geblieben, natürlich mit dem nötigen Abstand auch wenn respektvolle Blick eher selten seins waren. Auch solche Worte passten nicht zu ihm. Er schwieg. So wie er es immer getan hatte.

Sein Blick wanderte kurz zur Seite und über seine Schulter, als das einstimmige Heil Hydra über die Lippen so vieler kroch. Über die seinen war es nie gekommen. Ein kleiner Vorteil war einfach, dass es allen egal war ob er jene Worte nun aussprach oder nicht. Sie konnten sich sicher sein, dass er seinen Job machte. Dass er ihn gut machte und ihn immer mit tödlicher Präzision und im Notfall mit dem dazugehörigen Chaos beendete. Der Winter Soldier musste sich nicht Hydra verschwören, denn sie kontrollierten ihn. Kontrollierten seine Erinnerungen schon so lange, dass er nicht mehr mitzählte. Aus der Sicht der Organisation war der Mörder nun einmal nichts anderes als eine Waffe. Fast ein wenig gelangweilt hatte er seine Hände hinter dem Rücken versteckt. Auch für heute hatte er alle seine Waffen dabei und trug natürlich seinen Kampfanzug. Die Brille und die Maske, die sein Aussehen vor allen schön geheim hielt. Denn der Winter Soldier sollte weiterhin Gesichtslos bleiben. Mit dem Unterschied, dass er vergessen hatte, dass inzwischen ein paar sein Gesicht kannten. Ein interessantes Detail wäre es für Hydra sicherlich gewesen. Doch das hatte er selbst niemandem erzählt und jetzt hatte er es schlicht vergessen. Dank Hydra. Nachdem alle ihrer Philosophie kund getan hatten, machte er die ersten Schritten auf seine Vorgesetzte zu und wartete auf seine Befehle. Wie immer fragte er nicht danach. Das brauchte er nicht. Wenn er eine Aufgabe hatte, dann würde man sie ihm schon mitteilen. Er würde sie ausführen und mehr brauchte es nicht.

ooc: Ist zwar jetzt nicht so viel, aber das wird noch. Er ist nach dem gelöscht werden ja immer so gesprächig ^^

17.06.2015 10:49
J.A.R.V.I.S.
This account has been Loki’d!

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0556 Uhr: Flugdeck – Anflug & Landung
Madame Hydra, Winter Soldier & Jupiter Fairchild

Es war eine Wonne zu sehen, wie der akribisch genau berechnete Plan sich vor ihr in aller Perfektion entfaltete, auch wenn ihr grünes Auge allerhöchstens so etwas wie dumpfes Genügen wiederspiegelt. Das andere wurde von einem schwarzen Patch verdeckt, was gewissermaßen ironisch war, immerhin lag darunter nicht mehr als eben das: ein leeres, schwarzes Loch. Es war viel eher die verbrannte Haut rundherum, die Ophelias Eitelkeit beleidigte.

Die Offiziere reihten sich vor ihr auf, bereit direkte, aber auch indirekte Befehle zu empfangen, zugeschnitten auf jede Einheit und ihre Soldaten. Der Wintersoldier war der Erste, der sich vor ihr aufbaute, die Hände hinter dem Rücken verschränkt, das Gesicht hinter der Halbmaske verborgen, die seine Identität verschleierte. Dank sei der hohen Absätze ihrer Stiefel (eine stilsichere Empfehlung von Jupiter, mit der sie über den morgendlichen Kaffee hinweg gerne über die hiesigen Modetrends diskutierte) musste sie nicht auf den Mann, der für HYDRA nicht mehr, aber auch nicht weniger war als ein besonders gelungenes Experiment, herunterblicken, sondern konnte ihm gerade in die dunklen Augen sehen.

„Sie und ihre Männer begleiten Miss Fairchild und ihren Schutz zur Krankenstation. Eliminieren sie jeden Widerstand, aber lassen sie das medizinische Fachpersonal am Leben. Zumindest einer von jeder Sorte. Sichern sie die Krankenstation, dann machen sie sich auf die Jagd nach Agenten mit Level 6+ und den Avengers. Nehmen sie sie gefangen und bringen sie sie zu Miss Fairchild zur weiteren Untersuchung. Töten sie jeden Mann und jede Frau unter Level 6 inklusive technisches Personal.“

18.06.2015 16:15 dead Message
Domenica Lewis
instant death ticket

Name Domenica Lewis
Age 23 Jahre
Height 186 cm
Origin New York, Amerika
Affiliation S.H.I.E.L.D.

Steckbrief
&
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Maschinenraum, Deck 4
Domenica, Vlad & Mikhail (NPC)

Es musste eine Übung sein. Irgendeine besonders komplizierte, welche die gesammelte Mannschaft fordern und an die Spitze ihrer Belastbarkeit treiben würde. Vielleicht wollte Fury eine Art Worst Case Scenario durchlaufen, um auf einer Ebene, wo alles verloren schien, neue Möglichkeiten zu finden. Das Schlimmste, was ein Team befallen konnte, war Hoffnungslosigkeit. Man konnte seine eigenen Ängste zähmen, indem man sich ihnen immer und immer wieder stellte, warum sollte das bei Hoffnungslosigkeit nicht auch funktionieren, indem man die Leute vor ausweglose Situationen stellte und sie lehrte, dass es immer einen Weg gab. Immer. Man durfte nur nicht aufgeben.

In diesem Moment rollte ein Donnern durch den Carrier und das Display wurde für eine Sekunde von einem Rauschen gestört. Domenica fühlte, wie das Beben unter ihren Fingern nur langsam verebbte, ein schwacher Nachhall dessen, was mehrere Decks über ihnen passiert sein musste – und brauchte keine Durchsage mehr um zu wissen, dass es sich definitiv nicht um eine Übung handelte. Außer Fury nahm großflächigen Schäden und unzählige Verletzte in Kauf, was sie nicht glaubte. Oder zumindest nicht hoffte. Bei Fury konnte man sich nie sicher sein.

Gerade als Vladimir und Mikhail sie erreichten öffnete sie – ohne eine weitere Erklärung, dafür blieb später Zeit – eine verborgene Vertiefung in der Steuerkonsole und brachte einen roten Telefonhörer zum Vorschein. Es war eine uralte analoge Leitung, eingebaut von Howard Stark in den ersten Prototypen noch bevor das digitale Signal überhaupt erfunden worden war und vom Empfang her ungefähr genauso gut, als ob man eine Schnur zwischen zwei Büchsen spannte, aber es war unabhängig vom digitalen Kommunikationssystem und daher nicht über das Netzwerk zu beeinflussen. Allerdings verfügten nur die Räume über eine direkte analoge Leitung zur Brücke, die in den ersten Plänen vorgesehen waren und das waren tatsächlich, man konnte es sich kaum mehr vorstellen, nur noch der Maschinenraum, die Krankenstation und das Waffenlager. Früher hatte auch die Kommunikationszentrale über einen Anschluss verfügt, allerdings nur bis sie ausgebaut und modernisiert wurde.

Das Telefon klingelte und Domenica hielt die Luft an. Nimm ab. Nimm ab. Nimm… „Lieutenant Mill, Große Brücke.“ Die Erleichterung war ihr von der Nasenspitze abzulesen, doch obwohl die Situation angespannt war zitterte ihre Stimme nicht eine Sekunde, als sie laut genug, um die heulende Alarmsirene zu übertönen, antwortete: „Domenica Lewis, technische Besatzung, Maschinenraum. Gesichert, Sir.“
Er bestätigte, was sie alle schon längst vermutet hatten: „Lewis, das ist keine Übung. Ich wiederhole, das ist keine Übung. Wie viele Männer haben sie?“
„Drei.“
Sie hörte ihn verhalten nach Luft schnappen, dann rief er irgendjemandem etwas zu, ehe er sich erneut an sie wandte: „Sichern sie den Maschinenraum und halten sie die Stellung. Niemand raus, niemand rein und keine weitere Kontaktaufnahme, solange sie keine weiteren Befehle über diese Leitung erhalten. Copy.“
„Maschinenraum sichern und die Stellung halten. Niemand raus, niemand rein und keine weitere Kontaktaufnahme. Copy, Sir.“ Es klickte und die Leitung war fort.

Entschieden legte sie den Hörer zurück in das dafür vorgesehene Fach und verschloss es wieder, ehe sie Mikhail ansah und ihm mit einer Entschiedenheit, die sie nur innerhalb des Carriers und auch nur in Ernstsituationen wie diesen aufbrachte, befahl: „Wir müssen die Türen schließen. Manuell. Du unten, ich oben.“ Vlad fand keine Erwähnung, einfach weil er zu diesem Zeitpunkt nicht helfen konnte – und außerdem sowieso ihr folgen würde, denn Mikhail brauchte keinen Bodyguard.

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„Domi. Hihi. That sound’s like dummy… wait…“

18.06.2015 18:14 Domenica Lewis ist abwesend dead Message
Clint Barton
Gast

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FLURE, DECK 3
JAMES BARNES & CLINT BARTON

Genervt rollte Clint mit den Augen, als er die Zeitanzeige auf seiner digitalen Uhr sah. Es war noch viel zu früh, eigentlich könnte er noch getrost über eine halbe Stunde schlafen. Sich jetzt aber noch mal umzudrehen, würde eher kontraproduktiv sein. Würde er überhaupt noch mal einschlafen, wäre der Bogenschütze danach wohl geräderte, als jetzt und so quälte er sich aus dem Bett, zog sich eine Jogginghose und ein Shirt über und machte sich daraufhin auf den Weg zu den Sanitärräume. So konnte er sich wenigstens ungestört frisch machen, ehe die Übung in kürze begann. Da Clint überwiegend nur noch als Trainer fungierte, hatte Fury ihn beordert, bei der Übung beizuwohnen. Für den Agent auch kein Problem, so konnte er wenigstens sehen, wie sich seine Schützlinge so machten, die er in den letzten Monaten in verschiedenen Bereichen trainiert hat. Er würde er erkennen könne, wo noch Schwächen waren und sich einen Plan machen, wie man diese ausmerzte. Zumindest war es das, was er sich im Kopf zurecht gelegt hatte. So lange, bis mit einem Mal der Alarm los ging und eine rote Warnleute den Gang immer wieder erhellte. Irritiert blickte der Amerikaner kurz auf, dann den Gang hinunter. Für die Übung war es deutlich zu früh, dazu brauchte der Blonde nicht noch mal einen Blick auf die Uhr riskieren und wenn er eines gelernt hatte, dann dass bei Übungen immer alles nach Plan lief. Über die Frage, warum nun aber das Alarmsystem ansprang, konnte er sich keine weiteren Gedanken machen, denn neben dem schrillen Signalton, konnte der 43 jährige noch etwas anderes hören. Einige klickende Geräusche. Die Türen. Die erstbeste Klinke, die Clint zu fassen bekam, wurde betätigt, doch blieb die Tür verschlossen und auch die zweite ließ sich nicht öffnen. Ebenso wenig die Dritte, die zu seinem Zimmer führte. „Was…?“ flüsterte er nur, wohl wissend, welche Konsequenzen die verschlossenen Türen hatten.

Laufend setzte sich der Amerikaner in Bewegung. Sicher hatte man von dem Alarm auf Deck 3 schon etwas mitbekommen, aber dennoch würde er sich erkundigen, was das soll. Es roch nirgends nach Rauch und selbst wenn dem so wäre, dann wären nicht alle Türen gleichzeitig verschlossen worden. Solch ein Szenario kannte er nur von damals, als Loki versuchte, die Menschheit auszurotten. Etwas, worüber der Agent in dem Moment gar nicht erst weiter nachdenken wollte. Ein Geschehen, welches er gerne aus seinem Gedächtnis löschen wollte. Weit kam der 43 jährige aber nicht, denn ein Rütteln ging durch das fliegende Schiff, welches von einem dumpfen Grollen begleitet wurde. Jeder Muskel des 43 jährige war angespannt, während er starr stehen blieb und lauschte, ob noch weiteres zu hören war. Die Wände waren dick und so kamen hier nur die wenigsten Geräusche wirklich an. Das war aber laut genug, um zu erkennen, dass es nichts Gutes zu verheißen hatte. “Hallo?“ ein Klopfen und Rufe holten Clint aus der Starre zurück, ein Agent wollte sein Zimmer verlassen. Vergebens. „Keine Sorge, Agent. Ich hole Hilfe.“ Es kam zu einem kurzen Wortwechsel zwischen den beiden, woraufhin der Blonde erklärte, was los war, ehe er sich auf den Weg machen wollte, ehe er eine Gestalt auf dem Gang sah. Hoffentlich ein Techniker, der das ganze hier wieder in Ordnung brachte. „Hey! Was ist denn da oben los?“ erkundigte sich Clint, während er dem anderen im Laufschritt entgegen kam. Doch hielt er inne, als er nah genug dran war, um zu erkennen, dass dieser Jemand gewiss kein Angestellter von S.H.I.E.L.D. war. Eine Maske bedeckte das halbe Gesicht und der Blick des Mannes sprach Bände. Auf eine Tasse Kaffee war der Unbekannte sicher nicht hier.

ZUSAMMENFASSUNG
ERWÄHNT: James Barnes, eingesperrten Agent
HANDLUNG: Verlässt sein Zimmer, ist deswegen nicht eingespeert. Bemerkt, dass es keine Übung ist. Trifft auf Bucky

18.06.2015 19:41
James Barnes
Gast

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Deck 3, Flure
Clint Barton | James Barnes

Es war beeindruckend, dass seine Vorgesetzte auf diesen Schuhen wirklich stehen, rennen und kämpfen konnte. Er selbst wäre an diesem Hindernis vermutlich gescheitert. Aber genauso war ihm bewusst, dass diese Schuhe lediglich einem Zweck dienten – neben dem vermutlich modischem Aussehen – nämlich größer zu wirken, als man eigentlich war. Um unter anderem mit ihm auf einer Augenhöhe zu sein, oder sogar größer als er zu wirken. Es beeindruckte ihn jedoch nicht wirklich. Das hier war ein einfacher Einsatz. Er kannte die Akten seiner Ziele und alles, was ansonsten wichtig war und über jene Personen bekannt war. Auch wenn er Madam Hydra aufmerksam zu hörte, nickte er weder oder blinzelte auch nur einmal. Schweigend registrierte er, was seine Aufgabe sein würde. Für einen Moment wollte er innerlich sogar ein wenig enttäuscht sein, dass er niemanden töten sollte. Doch sie war noch nicht fertig mit ihren Anweisungen und auch wenn man es nicht sah, huschte ein kaltes Lächeln über seine Lippen. Nichts spiegelte sich davon in seinen Augen wider. Warum auch? Solche Dinge musste niemand wissen. Seine Finger streckten sich zu seinem Gürtel aus, an dem die passende Brille zu der Halbmaske hing und mit einer fließenden Bewegung setzte er jene auf. Es bedurfte keine Worte des Winter Soldiers, damit ihm seine Männer folgten. Dafür hatten sie alle viel zu große Angst vor ihm. Etwas, dass er gerade wieder genoss, bis ins letzte Detail. Mit der Gruppe und der von Miss Fairchild betrat er nun also den Helicarrier, dessen inneres sich der Winter Soldier bis kurz vor dem Einsatz eingeprägt hatte. Zumindest die vielen Pläne dieses gewaltigen Schiffes. Ein kleiner Druck auf einen Chip hinter seinem Ohr würde den Technikern von Hydra immer seinen genauen Standpunkt mitteilen, damit diese Aktion auch ja gut durchdacht und überwacht werden konnte.

Seine Männer nahmen Miss Fairchild und ihren Schutz natürlich in die Mitte, während er diese ganze Gruppe anführte. Sorgsam schraubte er gerade die Schalldämpfer auf seine Waffen, als ihnen die ersten kleineren Shield Agents begegneten und der Winter Soldier seine arbeit tat. Es war gerade zu lächerlich einfach diese kleinen Fliegen umzubringen und es störte ihn nicht. Warum auch? Hinter seiner Brille zuckte er nicht einmal mit den Wimpern, als er das Blut des anderen Menschen einfach so vergoss, als wäre es das selbst verständlichste auf der Welt. Sie gelangten an eine Abzweigung, wo der Soldier jedoch stehen blieb. Mit ein paar stummen Handzeichen deutete er seinen Männern Miss Fairchild weiter zu beschützen und sie zur Krankenstation zu bringen. Er selbst hatte gerade andere Pläne bekommen. Man hatte ihm über den Knopf im Ohr durchgegeben wo sich Clint Barton befand. Die vierte Akte, die man ihm vorgelegt hatte. Während er den Weg zum Deck 3 Einschlug, ging er noch einmal alle Informationen durch, die ihm bekannt waren. Die Hydra bekannt waren und die man ihm gegeben hatte. „Verstanden..“, hatte er mit kalter Stimme gemurmelt, als er an Deck 3 angekommen war und ziemlich subtil den Weg einschlug, der ihn zu eben jenem Ziel brachte. Ein Zielt, dass er nicht töten durfte. Ihn zu Miss Fairchild zu bringen würde sicherlich um einiges aufwendiger werden, aber sicherlich würde ihm auch das auf lange Sicht gelingen. Genau dafür war er schließlich da.

„Hey! Was ist denn da oben los?“ . Interessante Frage, die man jemandem stellte, während die Alarmsysteme an waren. Leider war es jedoch so dunkel, dass er die Brille abnahm und sie wieder an den Gürtel hängte. Weswegen sich Clint Barton von dem Blick seiner eisigen blauen Augen durchbohrt fühlen konnte. Kurz zuckte sein Mundwinkel zu einem kleinen, aber düsteren Grinsen, dass seinem Ziel jedoch vollkommen verborgen blieb. Denn seine Augen erreichte jene Reaktion keineswegs. Für gewöhnlich zog der Winter Soldier den Fernkampf vor. Liebte es sogar von der Ferne zu zeigen, dass ihm im Umgang mit Gewehren und Schusswaffen kaum einer etwas nachmachen konnte. Dieses Exemplar hier war jedoch besonders begnadet im Umgang mit Bögen und deswegen würde er es nicht auf einen Fernkampf ankommen lassen. Außerdem musste er ihn lebendig zu Miss Fairchild bringen. Weswegen er am besten nahe genug heran kam, um seinen Arm zu benutzen. Ein entsprechender Stromschock würde ausreichen um dem Kerlchen für angemessene Zeit die Sinne zu nehmen. Er musste ihn mit der Voltzahl ja nicht gleich umbringen. Man würde sehen wie Ideal das lief. Ansonsten gab es immer noch einen Plan B. Es war der Winter Soldier der diesen Kampf eröffnete und nun auch Clint zu lief. Jedoch natürlich nicht blind. Er kannte dessen Akte und war darauf vorbereitet, dass der andere seinen Bogen zog und einen seiner hübschen Trickpfeile benutzen würde. Dieser Kampf konnte noch interessant werden.

Schickt seine Männer zur Krankenstation & vergießt ein wenig unwichtiges Npcblut | Trifft auf Clint | provoziert einen Kampf

19.06.2015 13:02
Clint Barton
Gast

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FLURE, DECK 3
JAMES BARNES & CLINT BARTON

Eine Antwort erhielt Clint nicht, doch wusste er auch schnell, warum. Der Mann, der ihm auf dem Gang entgegen kam, war niemand von S.H.I.E.L.D.’s Leuten. Spätestens jetzt war jede Hoffnung dahin, dass das hier doch mit der Übung im Zusammenhang stand. Die Maske verdeckte etwa die Hälfte des Gesichts von dem Unbekannten., während man den Augen des Mannes deutlich entnehmen konnte, dass er dem Bogenschützen nicht freundlich gesonnen war. Abrupt hatte Clint inne gehalten, während sich immer mehr Agent’s ihrer Gefangenschaft bewusst wurden.Klopfen und Rufe waren aus diversen Räumen zu vernehmen, während der Amerikaner den Unbekannten aber nicht eine Sekunde aus den Augen ließ und sich seiner etwas bescheidenen Situation bewusst wurde. Seine sämtlichen Waffen lagen alle in seinem Zimmer, welches wie die anderen ebenfalls verschlossen war. Eigentlich hatte er sich ja auch nur frisch machen wollen. Kein Grund, sich bis unter die Zähne zu bewaffnen. Der Fehler würde ihm aber kein zweites Mal passieren, soviel stand fest. Würde ihm in diesem Moment aber nichts bringen. Gut, dass er mindestens genauso gut im Nahkampf ausgebildet war. Der Mann schien etwa Clint’s Größe zu haben und auch vom Körperbau nahmen sie sich wohl nicht allzu viel. Die Hoffnung, dass sein Gegner sich aber nur mit Anabolika voll gepumpt und sonst nichts drauf hatte, hatte der Amerikaner nicht. Wer es erstmal schaffte, sich Zutritt zu dem Carrier zu verschaffen – gerade, wo dieser sich auch noch in der Luft befand – zeugte schon davon, dass man es ernst meinte.

Der andere hatte sich schließlich in Bewegung gesetzt und nun blieben dem Agent nur zwei Optionen. Rückzug oder Angriff. Doch auch wenn er seit einer Ewigkeit nicht mehr im aktive Dienst war, so war Flucht keine Option. Und genau deswegen lief auch der 43 jährige los. Den Blick wechselnd zwischen dem Angreifer und den paar wenigen Hilfsmitteln, die er hier auf dem Gang hatte. Hilfsmittel Nummer Eins war die Vergitterung vor den Lampen an der Decke. Genau an jene hängte sich der Amerikaner, als er dem Unbekannten nah genug war. Der Schwung ließ Clint nach vorne schwenken, die Beine ausgestreckt, so dass er dem anderen einen Tritt gegen den Oberkörper verpassen konnte, um ihn etwas ins Staucheln zu bringen. Daraufhin ließ er das Gitter wieder los und kam auf den Füßen zum Stehen.

ZUSAMMENFASSUNG
ERWÄHNT: James Barnes, eingesperrte Agents
HANDLUNG: Beginnt Kampf gegen James Barnes

19.06.2015 18:13
Vlad Kozlow
Ruski

Name Vladimir Kozlow
Age 43
Height 1.92
Origin Murmansk
Affiliation S.H.I.E.L.D.
Other Faces Nocturne

Steckbrief
&
Relations

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Maschinenraum, Deck 4
Domenica, Vlad & Mikhail (NPC)

Keine Übung. Ja, das war seit der Erschütterung klar. Vlad kümmerte sich nicht darum, dass er gerade potentiell nutzlos war, wenn es um den Maschinenraum in seiner Funktion ging. Ganz anders sah die Sache aus, wenn sie angegriffen wurden. Dann war er Gold wert. Jetzt im Moment folgte er einfach mit unerwartet leichten Füssen Domenica, welche durch den Maschinenraum stürmte und fand während dem Laufen noch Zeit, das Holster zu entsichern wie auch das Messer in der Scheide zu lösen, damit er beides einfach ziehen konnte. Der Maschinenraum dieses Carriers war etwas, das Vlad immer wieder faszinierte. Er war… riesig. Gewaltig. Die Macht, die darin steckte, war wirklich beeindruckend. Gerade jetzt war seine Grösse aber einfach nur hinderlich. Er hätte sich enge Flure gewünscht, perfekt für eine Verteidigung durch – zwei Mann. Domenica konnte nicht kämpfen, zumindest nicht nennenswert.

„Sie klemmt.“, hörte er die Mechanikerin rufen, während er gerade das Platzpatronenmagazin aus seiner Beretta holte und ein scharfes einsetzte. Das einzige, das er hatte. 15 Patronen. Er brauchte mehr Munition, unbedingt. Aber erst einmal musste das, was er gerade hatte, genügen. Vlad wandte sich Domenica zu und trat auf ihre Anweisung hin zur Tür, um sie etwas anzuheben. Nicht, dass er sie grossartig hätte bewegen können, aber es reichte, um die offenbar etwas zu gross gewordene Reibung genug zu verändern, dass sich das schwere Metalltor bewegte und gleich darauf ins Schloss fiel. Ein metallisches Hallen durchlief den Raum, gleich gefolgt von einem Weiteren. Offenbar hatte auch Mikhail Erfolg gehabt. Gerade wollte Chibs‘ Tochter weiterwirbeln, als Vlad sie mit einem raschen Griff aufhielt.

„Warte.“

So viel Zeit musste sein. Er zog sich den Hoodie über den Kopf und löste gleich darauf die seitlichen Verschlüsse seiner Schutzweste. Beim Aufstehen hatte er sie angezogen, um keine blauen Flecken abzubekommen und weil sie zumindest ihn im Gewicht kaum störte. Er war viel Schlimmeres gewohnt. Jetzt würde sie vielleicht, nur vielleicht, Domenica schützen können. Das war viel mehr, als er erwarten konnte. Und solange er nicht wusste, was hier eigentlich geschah, ging er besser vom Schlimmsten aus. Bisher hatte er gar nicht darüber nachgedacht, aber irgendetwas Übles musste es ja sein, wenn der ganze Carrier zitterte. Egal. Das war nicht sein Problem. Seine Aufgabe war es, dieses Mädchen hier zu schützen und wenn es nötig war, dann würde er das mit seinem Leben tun. Nicht nur für Chibs, sondern um ihretwillen.

„Anziehen. KEINE Widerrede.“

Sie war die Chefin, was die Maschinen anging. Und er hatte ganz klar das Sagen bei kämpferischen Entscheidungen und sah auch nicht so aus, als würde er sich diesbezüglich auf Diskussionen einlassen.

***
Zusammenfassung: Die Türen zum Maschinenraum werden geschlossen

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19.06.2015 22:55 ALIVE Message
Domenica Lewis
instant death ticket

Name Domenica Lewis
Age 23 Jahre
Height 186 cm
Origin New York, Amerika
Affiliation S.H.I.E.L.D.

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&
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Der Maschinenraum war riesig – und trotzdem reichte eine Besatzung von zwei Mann aus ihn zu bedienen. Deshalb waren außer Domenica und Mikhail keine weiteren Leute anwesend. Vlad zählte nicht, da er eigentlich nur als ihr persönlicher Schutz abgestellt worden war. Für gewöhnlich genoss Domenica diese stille Zweisamkeit (in diesem Fall Dreisamkeit). Sie und Mikhail waren ein eingespieltes Team, verstanden sich stumm und arbeiteten Hand in Hand. Hier und jetzt wünschte sie sich hingegen Brad, Jerry und all die anderen Mechaniker und Techniker wären schon auf und würden sie mit ihren möchtegernpolitischen Debatten über die hohen Krankenkassenkosten verwirren und ihre blöden Witze reißen.

Die Ein- und Ausgänge von Innen manuell zu verschliessen kostete Domenica nur ein paar wenige Handgriffe per Tür und die Automatik, die klemmte, wurde durch Vlad mit etwas roher Gewalt gerade gesetzt. Kaum schloss sich die letzte Tür mit einem mechanischen Summen direkt vor ihrer Nase, wollte sie sich bereits wieder zur Steuerkonsole begeben, um die Codes für die Motoren zu ändern, als Vlad ihr den Weg versperrte und sie aufforderte seine Schutzweste anzuziehen. „Anziehen. KEINE Widerrede.“ Sie hatten keine Zeit für langatmige Diskussionen über die wenn überhaupt nur sehr beschränkte Funktionalität einer Kevlarweste. Außerdem kannte sie Vlad und seine Beharrlichkeit. In Kombination führte das dazu, dass sie die Weste kommentarlos überstreifte, festzurrte und dann auf den Hacken kehrt machte.

Doch kaum zurück bei der Steuerkonsole wurde sie erneut mit dem Loginproblem konfrontiert. „Ich habe keinen Zugriff, Mikhail.“ Sie wich zur Seite, er ohne ein weiteres Wort an ihre Stelle, doch obwohl er sich im Gegensatz zu ihr wenigstens einloggen konnte, wurde auch ihm der Zugriff auf die aktiven Vorgänge verwehrt: „Jemand kontrolliert das System.“ Es war eine völlig nüchterne Feststellung, die keine Hoffnung auf einen Glitch oder einen temporären Aussetzer ließ. „C45?“, fragte Domenica und erntete ein weiteres Kopfschütteln. Zum ersten Mal seit die Hiobsbotschaft durchgesagt wurde, spürte sie einen Anflug von Angst ihren Rücken hinabrieseln. Wer das System kontrollierte… der kontrollierte Ruby. Sie mussten die Maschinen sichern und…

„Sie drehen.“ Den Blick starr auf den Computer gerichtet, wo gerade einige belanglose Leistungskurven über den Bildschirm flatterten, hatte Domenica die Hände mit gespreizten Fingern fest auf die Steuernkonsole gepresst und lauschte in das Sirenengeheul hinein. Über das Kreischen hinweg hörte sie, wie das Surren der Motoren eine Note tiefer wurde und ein kaum hörbares Ächzen durch den gesamten Carrier ging und das Vibrieren unter ihren Füßen verlangsame sich kaum merklich. Sie kannte den Carrier besser, als jeder andere. Eine Kursveränderung fühlte sich für sie an, als würde ihr Gleichgewicht ins Schwanken geraten. Mikhail bestätigte ihre Worte indem er die Kontrollen für die Motoren aufrief: „Es wurde eine 180 ° Wende eingeleitet. Wir fliegen zurück.“
„Zurück wohin?“
Zum dritten Mal schüttelte Mikhail den Kopf, dieses Mal weil er es einfach nicht wusste.

***
Zusammenfassung: Die Türen zum Maschinenraum sind geschlossen. Der Carrier wird um 180° gewendet und fliegt zurück in die Richtung, aus der er gekommen ist.

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„Domi. Hihi. That sound’s like dummy… wait…“

20.06.2015 21:01 Domenica Lewis ist abwesend dead Message
Vlad Kozlow
Ruski

Name Vladimir Kozlow
Age 43
Height 1.92
Origin Murmansk
Affiliation S.H.I.E.L.D.
Other Faces Nocturne

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Maschinenraum, Deck 4
Domenica, Vlad & Mikhail (NPC)

Vlad liess die beiden Mechaniker machen. Er war da keine grosse Hilfe. Stattdessen trat er zu dem kleinen Waffenschrank, welcher im Maschinenraum für Notfälle angebracht war, öffnete ihn und schaute sich den Inhalt an. Viel war es nicht. Noch eine Beretta, aber was viel wichtiger war – Munition. So oder so war das hier ja wohl mehr ein Waffenschrank mit symbolischem Wert als irgendetwas anderes. Vlad entnahm dem Schrank sowohl die Waffe wie auch die Munitionsstangen, verstaute die Hälfte von letzteren in seinen Hosentaschen und ging mit der Pistole, die er rasch lud, zu den beiden Mechs hinüber. Die Pistole gab er natürlich Mikhail, nicht Domenica, genau wie die Munition. Der ehemalige Fieldagent brummte einen Dank, während er ohne hinzuschauen alles verstaute. Er war routiniert und das war an jeder Bewegung zu sehen.

Als nächstes richtete Vlad seine Schritte gen Eingang, wo der Erste-Hilfe-Kasten hing. Er nahm nicht an, dass sie hier alle heil rauskamen. Tatsächlich war er ganz und gar kein Optimist, nicht grundlegend. Wenn er eine Chance sah, ergriff er sie, aber er ging nicht grundlegend davon aus, dass es schon gut gehen würde. Jetzt auf jeden Fall entriegelte und öffnete er das weiss lackierte Blechtürchen und schnappte sich die Sanitätstasche, welche sich sinnvollerweise darin befand. Der Maschinenraum war zu gross, als dass man sinnvoll hätte Einzelteile rumtragen können – und in einem Schiff wiederum musste das Ding fest verschraubt an der Wand hängen. Alles, was irgendwie lose war oder gelöst werden konnte, flog möglicherweise bei einem Unfall auch wie ein Geschoss durch die Luft. Vlad prüfte den Inhalt der Tasche. Alles drin. Sehr gut. Er löste den Umhängeriemen und hakte die Tasche stattdessen in seinem Gürtel ein, während er wieder zur Steuerkonsole zurückging.

Mal Domenica folgend, wenn sie durch den Maschinenraum eilte, mal gegen die Wand gelehnt und die Arme verschränkt wartete Vlad einfach darauf, was geschah. Er zeigte keine Aufregung, keine Angst, keine Nervosität, sondern war wie immer, wenn es hart auf hart kam, die Ruhe selbst. Ihm war durchaus bewusst, dass dies hier bitterer Ernst war und schlimm ausgehen konnte, aber Panik nutzte hier keinem. Auch dann nicht, als eine Explosion von der einen Tür her zu hören war. Die beiden Russen wechselten einen Blick. Sie wussten eigentlich beide genauestens, dass sie diesen Ort hier nicht verteidigen konnten und berieten stumm, was zu tun war. Sie hatten keine ordentlichen Waffen, nur Pistolen. Sie hatten keinen Spreng… doch, hatten sie.

„Sprengen wir die Feuerlöscher.“, schlug Vlad vor und gleich darauf bugsierten sie die roten, Zylinderförmigen Löschgeräte neben die Tür, welche offenbar von aussen malträtiert wurde. Das würde ihnen vielleicht etwas Zeit verschaffen und zumindest für eine gewisse Überraschung sorgen. „Ich mach das. Bring sie weg.“ Mikhails Stimme war ruhig und gelassen und fügte sich perfekt in Vlads Stimmung ein. Ja, sie konnten hier nicht lange halten, also besser Domenica in Sicherheit bringen. Von einem anderen Ort konnte sie vielleicht wieder etwas tun. Der jüngere Russe nickte. „Ja. Gehen wir.“

***
Zusammenfassung: Der Maschinenraum wird an der einen Tür angegriffen. Vlad und Mikhail platzieren bei der entsprechenden Tür Feuerlöscher als improvisierte Sprengkörper, die letzterer mit gezielten Schüssen hochgehen lassen soll.

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20.06.2015 21:33 ALIVE Message
Domenica Lewis
instant death ticket

Name Domenica Lewis
Age 23 Jahre
Height 186 cm
Origin New York, Amerika
Affiliation S.H.I.E.L.D.

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Maschinenraum, Deck 4
Domenica, Vlad & Mikhail (NPC)

Über die Steuerkonsole oder die individuellen Motorenanzeigen gebeugt zeigte Domenica keinerlei Anzeichen von Nervosität und das obwohl ihr Magen beim Anblick, wie Mikhail und Vlad sich mit Waffen ausgerüstet hatten, sich genau wie das Schiff einmal um 180° Grad gedreht hatte. Aber diese Vorbereitungen gehörten selbstverständlich zum üblichen Prozedere und in der Theorie war sie sich diese gewohnt. In der Praxis hatte das letzte Mal, als die Agenten zur scharfen Munition gegriffen hatten, ein Hulk ihr mehrere Rippen und den Arm gebrochen. Insgeheim schätzte sie sich glücklich, dass der instabile, teilweise psychisch nicht ganz zuverlässige Professor für diesen Übungsflog nicht mit an Bord war – auf der anderen Seite wünschte sie sich just in diesem Moment nichts sehnlicheres als ein instabiles, teilweise psychisch nicht ganz zuverlässiges, großes, grünes Monster.

Plötzlich ertönte ein lauter Knall und Domenicas Blick schreckte in die Höhe. Eine der Türen zitterte noch in der Fassung und in dem fünf Zentimeter dickes Eisen zeigte sich eine deutliche Beule, als ob jemand mit großer Wucht dagegen getreten hätte. Ein weiterer Knall folgte, eine zweite Delle wurde sichtbar, größer und tiefer als die Erste. Dann fielen plötzlich Schüsse, gedämpft nur durch das Metall und damit viel lauter, als für Domenica erträglich. Rennend eilte sie zum nächsten Motor – der dritte Knall folgte – fluchte einmal mehr über ihren geblockten Zugang („Gänseblümchen!“) – ein vierter Knall – und manipulierte auch dort die Zugänge zu den Kontrollsysteme vom Netz trennte und entsprechend des vorgegebenen Sicherheitsprotokolls, indem sie die Kabel für die Codierung nach einem bestimmten Muster umknüpfte und. So würden nur S.H.I.E.L.D. Mechaniker, welche die extra für den Fall einer Übernahme durch eine feindliche Partei erstellten Maßnahmen kannten, die regulären Codes manuell weiterhin korrekt nutzen können.

Dabei achtete Domenica weder auf Mikhail, noch auf Vladimir. Erst als Letzterer plötzlich neben ihr stand und sie – der nächste Knall, dieses Mal gefolgt von einem unheilverheißenden Zischen – aufforderte mitzukommen, sah sie auf und erkannte, dass werauchimmer versuchte in den Maschinenraum einzudringen die ausgedünnten Stellen nun mit einem Schneidbrenner bearbeitete. Die Tür würde dem Angriff nicht mehr lange standhalten. In diesem Moment fiel ihr Blick auf die Feuerlöscher und schwenkte von dort zu Mikhail, der ungefähr zwanzig Meter weiter Schutz in einer Sicherheitseinbuchtung gesucht hatte und mit seiner Waffe auf die improvisierte Sprengladung zielte. Der Plan erschloss sich ihr sofort und während sich der Knoten in ihren Eingeweiden verengte, wurden ihre Finger, die gerade das letzte Kabel anbrachten, noch ruhiger. „Nur noch einen“, raunte sie, sprang rückwärts die drei Gitterstufen hinab und rannte zum nächsten Motor. Es waren fünf insgesamt. Zwei hatte sie schon geschafft. Einen musste sie mindestens noch sichern, um im Falle eines Kollateralschadens das Schiff in der Luft zu halten.

***
Zusammenfassung: Zwei von fünf Motoren-Schutzkapseln sind vom Netz genommen und die Zugangscode zu den Schutzhüllen wurden manipuliert. Zwar kann Hydra über das System weiterhin direkt die Motoren kontrollieren. Sollten sie aber die Kontrolle übers Netz verlieren, könnten sie die Motoren nur noch anhalten, indem sie diese direkte schädigen und dazu müssten sie durch die Schutzkapseln kommen.

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„Domi. Hihi. That sound’s like dummy… wait…“

21.06.2015 11:13 Domenica Lewis ist abwesend dead Message
Vlad Kozlow
Ruski

Name Vladimir Kozlow
Age 43
Height 1.92
Origin Murmansk
Affiliation S.H.I.E.L.D.
Other Faces Nocturne

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Maschinenraum, Deck 4
Domenica, Vlad & Mikhail (NPC)

Vlad folgte Domenica auf dem Fuss. Wenn sie sagte, es brauche noch einen – dann war das so. Und solange die Tür nicht offen war und nicht der Klang einer Explosion durch den Raum hallte, hatten sie noch etwas Zeit. Die Feuerlöscher würden ihnen ordentlich Deckung verschaffen, denn Mikhail wäre kaum so dämlich, sie alle rasch hintereinander zu sprengen, sondern würde einen nach dem anderen hochgehen lassen, damit sie möglichst viele Angreifer mitnehmen und so viel Zeit als irgend möglich schinden konnten. Es dauerte drei Minuten, ehe triumphierende Stimmen zu hören waren, dann Schritte – und dann ein Schuss, dicht gefolgt einer Explosion. Für einen Augenblick klingelten Vlads Ohren, aber das war gerade das kleinste Problem.

„Hast du’s?“ Er verlor seine Ruhe nicht, wartete die weiteren fünf Augenblicke, bis Domenica nickte. Dann jedoch war die Zeit des Abwartens vorbei. „Dann los. Wir verschwinden.“ Dicht hinter ihr bleibend trieb er sie in Richtung zweiter Tür, welche nach wie vor nicht angegriffen wurde. Zum Glück. Ansonsten hätten sie sich noch verstecken und hoffen können. Schreie, kreischend und schrill, drangen an ihre Ohren. Es waren die Todesschreie von verstümmelten Männern und Frauen, welche das Pech gehabt hatten, zuvorderst zu sein. Ansonsten war für einen Moment lang nichts zu hören und Vlad griff sich sicherheitshalber Domenicas Schutzweste an der Schulter, um gleich von Anfang an zu verhindern, dass sie versuchte, Mikhail zu erreichen. Der würde sich selbst durchschlagen müssen. Oder sterben.

Nur einen Augenblick später wiederholte sich die Geräuschkulisse. Angriffsrufe, Kommandos. Keine Schüsse? Warum keine Schüsse? Vlad hatte ein Sperrfeuer erwartet, doch das kam nicht, trotz der Gegenwehr. Natürlich gab es im Maschinenraum eine ganze Reihe Dinge, die nicht gut auf Kugeln reagierten (Jagd auf Roter Oktober. Einer der wenigen Filme, die Vlad liebte.), aber… hatten sie es darauf angelegt? Sie wollten hier rein, ohne etwas zu zerstören? Der zweite Feuerlöscher ging hoch. Das kakophonische Konzert der Schreie wurde lauter.

„VLAD! HYDRA!“

Das war Mikhails Stimme und das Gesicht des Russen wurde noch härter. Scheisse. Der andere musste Uniformen zu sehen bekommen. Einen Grund mehr, so schnell als möglich abzuhauen. Sofort. Ohne zu zögern. Die machten keine Gefangenen, wenn es so lief wie üblich. „Schnell jetzt!“, knurrte der Reaper und trieb Domenica noch mehr an. „Tor auf. Nur einen Spalt weit.“

***
Zusammenfassung: Die Angreifer haben das eine Tor aufbekommen und werden von improvisiertem Sprengstoff empfangen. Vlad und Domenica ziehen sich zurück, während Mikhail das Tor verteidigt, um für sie Zeit zu schinden. Drei Motorenschutzkapseln sind versiegelt.

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21.06.2015 12:30 ALIVE Message
Steve Rogers
the living legend

Name Steven Grant Rogers
Age 95 years
Height 1,90 meters
Origin Brooklyn – NYC
Affiliation Avengers

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Sanitärräume, Deck 4
Steve, im Moment noch alleine

Steve hatte kein Problem mit den eher spärlichen Bedienungen, unter denen er hier auf dem Carrier zu leben hatte. Eine harte Matratze auf einer Stahlbahre, ein Spind dessen Türen bei jedem Luftzug zu klappern anfingen. Es war in Ordnung, nichts was er nicht kannte. Es war einzig das Motorengeräusch, das monotone Summen in der Luft, das Überall auf dem Carrier herrschte, dass wahrscheinlich dazu bestimmt war, ihn um den Schlaf zu bringen. Wenig Schlaf machte ihm zwar ebenso wenig aus, änderte aber nicht an der Tatsache, dass er wirklich übel aussah und sich ausgelaugter fühlte, als er sein sollte. Er betrachtete sein Spiegelbild über dem Waschbecken und musste feststellen, dass selbst die kalte Dusche nicht geholfen hatte. Der Schichtwechsel war noch eine ganze Weile hin und die meisten waren noch auf ihren Posten oder im Bett, so war er der einzige, der den Waschraum der Männer auf diesem Deck nutzte. Ein Handtuch über die Schultern und die Haare noch feucht. Trug er nicht mehr als seine Trainingskleidung und einfache Sportschuhe. Eines musste man dieser Zeit wirklich lassen, sie wussten wirklich wie man angenehme Schuhe designte.

Steve packte gerade seine Zahnbürste in den Platsikbeutel, als ein metallisches Surren in den Türen erklang und im Gang vor der Türe die Sirenen zu kreischen begannen. Es war nicht mehr als ein Reflex, als Steve an die Decke sah, als würde er die Antwort auf den Alarm dort oben finden. Die Brauen zusammengezogen, rechnete er mit dem Übungsalarm, doch seine innere Uhr sagte ihm, dass es noch viel zu früh dafür war. Steve kannte den genauen Ablauf nicht wusste nicht, was auf sie zukommen würde, doch irgendwas sagte ihm, hier lief etwas verdammt falsch. Es war dieses flaue Gefühl ihm Magen, das ihn zu der Türe stürmen ließ, um zu versuchen sie zu öffnen. Natürlich hatte es keinen Sinn. Steve wusste das insgeheim, dennoch ließ er es nicht unversucht. Das Sicherheitsprotokoll schrieb vor, die Türen so zu verriegeln, dass sie nur noch von außen zu öffnen waren und die magnetischen Schlösser, waren selbst für ihn zu stark, darauf ausgelegt, im Notfall den Hulk aufzuhalten. Ein Schlag gegen die Türe hallte im Raum wieder, als er weitere mechanische Schlösser sich in den Metallwänden schließen hörte. Der ganze Gang wurde abgeriegelt. Die Sirenen hörten nicht auf und Steve musste binnen weniger Augenblicke einsehen, dass die Türe nicht sein Ausgang war. Er versuchte sich an die Pläne zu erinnern, die er sich angesehen hatte aber tatsächlich, hatte er sich nie mit den Waschräumen beschäftigt, ein Fehler der ihm nun teuer zu stehen kommen konnte. Er nahm den Hörer der Notrufleitung, neben der Türe ab. Rauschen. “Rogers an Brücke.“ Nichts. “Rogers an Brücke!“ Immer noch nichts. “Rogers an irgendwen?!“ Doch ehe Steve eien Antwort erwarten konnte, erschütterte der Boden des ganzen Decks und die Schwerkraft verlagerte sich so, als würden sie geradewegs eine Kehrtwende machen. Nein, das war sicherlich keine Übung, oder Fury hatte sich zur Abwechslung mal etwas neues einfallen lassen. Steve konnte nur ahnen wie viel Zeit ihm blieb, bis ihm die Luft ausging. Er scannte den Raum, der nicht sonderlich groß war, doch zu seinem Glück war er alleine.

***

Steve versucht über eine der Notfallleitungen die Brücke zu erreichen, beommt allerdings nur Rauschen. Also sucht er einen Ausweg, der nicht über die Türe geht

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21.06.2015 12:56 dead Message
James Barnes
Gast

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Deck 3
Clint Barton & Bucky

Sehr gut. Dem Kerlchen war klar, dass er kämpfen musste und keine andere Wahl hatte. Es gab ja manchmal auch solche Menschen die dann einfach flüchteten. Selbst wenn es keine Fluchtmöglichkeit gab. Und um ihm jetzt hinterher zu rennen hatte er sehr wenig Lust. Außerdem musste er noch einige andere Exemplare fangen und zu Miss Fairchild bringen. Da wollte er nicht jetzt schon anfangen ihnen nach zu jagen. Es war angenehmer, wenn sie kämpften. Zwar für ihn natürlich auch schwieriger, aber es war angenehmer. Das ganze Klopfen und Rufen konnte James einfach ignorieren. Es war wie Musik, wenn man nicht genau darauf achtete was genau die Gefangenen riefen. Eine amüsante Vorstellung: Gefangene auf ihrem eigenen Schiff. Aber das war unwichtig. Der Dunkelhaarige würde sich jetzt ganz auf den Kampf mit Mister Barton konzentrieren. Denn seine Aufgabe wollte der Winter Soldier erfüllen. So wie er es nun einmal kannte. Dass Barton die Vergitterung nutzte, um ihn ins Taumeln zu bringen war zwar halb mit einberechnet gewesen, doch dies konnte nun einmal auch nicht jeder. Ganz bewusst schob Bucky seinen linken Arm vor sich, um den meisten Druck dieses Trittes abzufangen. Zwar bremste ihn das aus, aber es brachte ihn nicht so sehr ins Straucheln wie vielleicht angenommen. Noch hielt der Winter Soldier die Tarnung seines Armes aufrecht. Diesen kleinen Überraschungseffekt wollte er in dieser Mission garantiert nicht zu früh verlieren. Der Arm fühlte sich ja ansonsten wie ein ganz normaler Arm an – selbst wenn es keiner war.

Am liebsten hätte Bucky seine Waffe gezogen und das Ganze beendet. Es wäre so viel einfacher gewesen diesen Kerl einfach zu erschießen. Aber Befehl war Befehl und daran würde er sich halten. Obwohl ihm die längeren, braunen Haare ins Gesicht hingen, schien er sich davon nicht beeinflussen zu lassen. Er musste nur einmal seine linke Hand auf den Körper des Mannes bekommen. Natürlich lang genug, damit der Stromstoß den Rest erledigen konnte. Während der Attentäter seine linke Hand vorschnellen ließ – sein Ziel war der Hals von Clint, denn ein starker Schlag gegen den Kehlkopf war alles andere als angenehm – zog er mit der rechen Hand das Kampfmesser, welches an seinem Gürtel hing. Ein Messer würde sicherlich jetzt ein paar Vorteile bringen. Denn der Soldier ging davon aus, dass sich Clint gleich in den folgenden Angriffen auf das Messer in seiner rechten Hand konzentrieren würde und nicht auf den linken Arm des Mörders. Der Überraschungseffekt würde so um einiges besser werden. Vorausgesetzt natürlich die Taktik des Winter Soldiers würde aufgehen.

Zieht ein Messer | Versucht Clint am Hals zu treffen | Hält seinen Arm bisher noch getarnt

21.06.2015 23:24
Domenica Lewis
instant death ticket

Name Domenica Lewis
Age 23 Jahre
Height 186 cm
Origin New York, Amerika
Affiliation S.H.I.E.L.D.

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Maschinenraum –> Gänge, Deck 4
Domenica, Vlad & Mikhail (NPC)

Bei der ersten Explosion und dem darauffolgenden Geschrei schlug ihr Magen erneut einen theatralischen Purzelbaum und in ihrem Kopf schwoll die Panik derart stark an, dass es in ihren Ohren klingelte. Doch ihr Bewusstsein filterte all diese störenden Aspekte aus dem direkten Wahrnehmungsumfeld, zwang sie die Übelkeit, die ihren Hals hinaufgeschossen war, wieder herunter zu schlucken und sorgte dafür, dass die Arbeit an den Motoren eine viel höhere Priorität hatten, als die Angst vor der unmittelbaren Gefahr. So zuckte sie zwar zusammen und fühlte kalten Schweiß aus jeder Pore brechen, ihre Hände aber gaben sich davon unbeeindruckt und manipulierten die Kabel mit einer fast schön dreisten Souveränität. Noch einen Stecker. Noch einen Code. Ihre Finger flogen. Fertig.

Ihr blieb kaum genug Zeit zu nicken, da hatte Vlad sie auch schon von den Stiegen gehoben und stieß sie in Richtung einer Tür, die dem aktuellen Kampfgeschehen direkt gegenüber lag. Sie widersprach nicht, beschleunigte aller höchstens mit eingezogenem Kopf ihre Schritte und registrierte Mikhails Rufen zwar am Rande, konnte mit dem Begriff HYDRA allerdings überhaupt nichts anfangen. Zumindest nicht in Verbindung mit irgendeinem Feind von S.H.I.E.L.D. Aber welche Terrororganisation sich auch immer ein mehrköpfiges Monstrum zum Vorbild nahm war bestimmt nicht zum Kaffeetrinken eingetrudelt. Zumindest hatte Domenica noch nie davon gehört, dass Hydras Kaffee mochten. „Schnell jetzt. Tor auf. Nur einen Spalt weit.“

Ohne zu zögern tat sie wie ihr geheißen. Sie war das Genie, er der Typ mit der Waffe. Wenn er meinte, sie mussten den Maschinenraum verlassen, dann mussten sie den Maschinenraum verlassen, so wenig ihr persönlich das auch behagen mochte. Die manuelle Sperre aufzuheben, das Tor eine Handbreit (für Vlads breite Schultern dann noch eine extra Handbreit mehr) zu öffnen und hindurchzuschlüpfen geschah innerhalb von Sekunden – und dann stand sie auf dem Gang, kaum außer Atem aber mit rasendem Herzen, sah zu wie Vlad sich hinter ihr durchdrängte und erwartete praktisch, dass Mikhail ihm jede Sekunde nachfolgte.

Wo bleibt er denn nur, er muss dochwastuterda?!! Mit einem entsetzten Quieken machte Domenica einen Satz zurück und hob die Arme schützend vor den Kopf, als Vlad den Türschließer betätigte und den Mechanismus danach mit einem gezielten Schuss zerstörte. „Was… ww… was… Mikhail! Er… er ist noch…“ Bleich wie der Tod schnellte sie vor und starrte auf den rauchenden Türmechanismus, ehe sie eine der eisernen Querstreben packte und in ihrer Verzweiflung daran zerrte: „Wir müssen… wir müssen… Wir können nicht… n… nicht…“ Sie konnten ihn nicht zurücklassen. Das tat man nicht. Das tat man einfach nicht.

***
Zusammenfassung: HYDRA dring in den Maschinenraum ein und wird ihn innerhalb kürzester Zeit übernehmen. Vlad und Domi sind auf die Gänge von Deck 4 geflüchtet.

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„Domi. Hihi. That sound’s like dummy… wait…“

22.06.2015 11:18 Domenica Lewis ist abwesend dead Message
Vlad Kozlow
Ruski

Name Vladimir Kozlow
Age 43
Height 1.92
Origin Murmansk
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Gänge, Deck 4
Domenica & Vlad

Die Pistole wieder ins Holster schiebend wandte sich Vlad um. Er hatte nicht gezögert, keinen Augenblick lang. Mikhail würde einen anderen Weg finden oder sterben, so war der Lauf der Dinge. Sie beide hatten gewusst, dass sie Domenica nur retten konnten, wenn sie ihr und damit auch Vlad Zeit zur Flucht erkauften und das hatten sie getan. Sie war eine der Personen, welche vielleicht etwas bewirken konnten. Der Russe widmete sich keinen Gedanken der Reue, sondern nur der Frage, wie sie möglichst rasch etwas erreichten. Mikhail hatte gesagt, dass das Schiff wohl alle Kabinen blockierte und den Leuten bald die Luft zum Atmen ausgehen würde. Natürlich konnten sie versuchen, alle aufzubrechen, aber sinnvoller war es wohl, irgendwie wieder Kontrolle über das Schiff zu bekommen.

„Mikhail schafft es. Er ist gut. Komm. Wie bekommen wir die Kontrolle zurück?“

Er griff sich Domenica einfach am Arm und zog sie mit, liess ihr keine Chance, zurückzubleiben und fiel in einen lockeren Trab, erst loslassend, als sich die Mechanikerin nicht mehr sträubte und sich ihrem Schicksal fügte. Jetzt war nicht der Moment für Diskussionen. Vlad hielt sich einen halben Schritt schräg hinter seiner Begleiterin, die Pistole in der Hand. Er wusste genau, dass er noch vierzehn Patronen in seiner Pistole hatte. Das war etwas, das er nie aus den Augen verlor. Vierzehn Patronen, zwei weitere Magazine – im Ganzen noch vierundvierzig Schuss. Das musste dann wohl genügen.

Er und seine Schutzperson reagierten beinahe gleichzeitig, als bei der nächsten Biegung jemand auftauchte. Schwarze Uniform, Hydra-Symbol auf dem Ärmel. Domenica warf sich nach rechts zur Seite in einen Zwischenflur, die einzige Deckung, die sie hatten. Vlad tat dasselbe, sank neben ihr in die Hocke und wechselte die Pistole in die linke Hand. „Das ist eine Sackgasse!“, hörte er Chibs‘ Tochter sagen und fluchte innerlich. Ein herzlich schlechter Ort, um eingeschlossen zu werden. „Dann schau zu, wie wir rauskommen. Ich halt uns die hier vom Leib.“

Sie kannte das Schiff und die ganzen Pläne davon viel besser. Vielleicht ein Wartungsschacht, irgendetwas. Es reichte grundsätzlich ja auch, wenn sie durchpasste, auch wenn das überhaupt nicht das war, was er anstrebte. Vlad hatte keinerlei Todessehnsucht. Darum wartete er auch nicht, bis der Feind heran war, sondern schoss, ziemlich gut gedeckt von seiner Ecke, drei Mann über den Haufen. Hm. Die hatten Gewehre. Viel, viel bessere Gewehre als seine Pisto – nein. Da kamen mehr. Vlad schoss weiter. Zehn. Neun. Acht Schuss verbleibend im Magazin. Und nun hatten auch die Angreifer begriffen, dass dort verschanzt ein verdammt guter Schütze sass und für den Moment herrschte Stillstand, beinahe Ruhe.

***
Zusammenfassung:
Vlad und Domenica verlassen den Maschinenraum, zerstören den Verschlussmechanismus der zweiten Tür und gelangen zu den Quartieren, wo sie von Angreifern in eine Sackgasse getrieben werden.

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22.06.2015 19:19 ALIVE Message
Steve Rogers
the living legend

Name Steven Grant Rogers
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Sanitärräume, Deck 4
Steve, Vlad und Domi

Er würde diesen Fehler berichtigen sobald das hier zu ende war, so viel war sicher. Wie konnte er nur so etwas essentielles vergessen? Andererseits wer erwartete tatsächlich einmal in einem Waschraum eingesperrt zu sein. Kajüte, ja. Brücke, ja. Selbst die verdammten Flure hatte er sich nach den Ereignissen vor einem Jahr angesehen. Steve suchte den Raum nunmehr systematisch ab, doch zu aller erst würde er sich so viel Luft wie möglich sichern müssen. Lüftungsschächte gab es durch das ganze Schiff verteilt, doch wenn die Räume abgeriegelt wurden, dann sicherlich auch diese. Dennoch zog er sich einen der Metallhocker aus den Duschräumen und begann die Decke nach den verräterischen Metallplatten abzusuchen, die die Lüftungsschächte verrieten, als unter den Sirenen ein allzu bekanntes Geräusch erklang. Metall, das auf Metall aufschlug, in zu hoher Geschwindigkeit. Schüsse.

Spätestens in diesem Moment war ihm klar, dass dies keine Übung war. Nicht mit scharfer Munition und nur scharfe Munition hatte solch einen Klang. Er sprang von dem Hocker und trat ihn in Richtung Türe Sein. Nächster Griff ging zu seinen Sachen. Er hatte keine Waffe dabei. Seine komplette Ausrüstung war in seiner Kabine, auch der Schild. Alles was er hatte war eine Zahnbürste und ein Kamm. Und Zahnpasta. Damit gewann man keinen Kampf. Steve war sich sicher, dass er keine Waffe brauchte um jemandem wirkliche Schmerzen zuzufügen und ihn außer Gefecht zu setzen, dennoch war es deutlich angenehmer es als Backup zu wissen. Er nahm den alten Kamm mit dem nadelförmigen Griff aus Metall, der eigentlich dazu gedacht war einen perfekten Scheitel zu ziehen und nahm ihn fest in die Faust. Die Schüsse kamen näher. Einfache Pistole. Dann kam die Antwort. Gewehre. Die Frage war nur, wer war wer und wer zum Teufel konnte einen Helicarrier mitten im Nirgendwo angreifen? Steve atmete durch, stellte sich an die Türe und wartete nur einen weiteren Schuss ab, ehe er gegen den Stahl hämmerte und gegen die verschlossene Türe Brüllte. „Hey! HEY! Macht die Türe auf! Lasst mich raus!“ noch im selben Moment schlug er noch einmal dagegen, dann rollte er sich nach links, neben den Eingang und presste sich mit dem Rücken gegen die feste Wand, so dass man ihn ihn nicht sofort sehen konnte. Der Kamm in der Hand und der Hocker gleich neben ihm, wartete er auf das Surren der Türe und würde nach dem Ersten greifen, der sich in den Raum wagen würde.

***

Steve sucht eine Möglichkeit aus dem Waschraum zu kommen, bis Vlad und Domenica sich vor der Türe ein Schusswechsel mit Hydra erlauben.

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22.06.2015 20:00 dead Message
Domenica Lewis
instant death ticket

Name Domenica Lewis
Age 23 Jahre
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Sanitärräume, Deck 4
Steve, Vlad und Domi

„Nein! Vlad! Nein! Bitte… bitte!!“ Doch alles Betteln und Jammern ließ den Russen ungerührt und das Rückgrat die Fersen in den Boden zu rammen und sich schlichtweg zu weigern ohne Mikhail auch nur noch einen Fuß vor den anderen zu setzen, nun, das besaß sie nicht, weshalb sie halb hinter, halb neben ihm her hüpfte. Ihr halbgarer Widerstand und ihr leiser Protest hatten nichts gegen fast zwei Meter geballter sowjetische Muskelkraft auszurichten und verstummten vollends, als er ihr nicht barsch, aber entschieden über den Mund fuhr und ihr versicherte, Mikhail würde schon alleine einen Weg aus dem Maschinenraum finden. Und obwohl Domenica wusste, was für ein ausgezeichneter Agent Mikhail war, glaubte sie Vlad in diesem Moment kein Wort. Trotzdem hörte sie auf sich zu wehren, einfach weil es weder Mikhails, aber vor allem ihrer Situation nicht dienlich war, wenn sie sich aufführte wie ein trotziges Kind.

Dafür begannen die Rädchen hinter ihrer Stirn auf Hochdruck zu laufen, als Vlad sie fragte wie man Kontrolle über den Carrier zurückgewinnen konnte. Die Maschinen. Das Netzwerk. Kommunikationszentrale. Bordsystem. Zentralcomputer. Kam der Angriff von Innen oder von außen? Ist das System komplett übernommen oder nur zum Teil? Weder ich noch Mikhail hatten Zugriff auf das System. Womöglich hat niemand von S.H.I.E.L.D. noch Zugriff. Neustart. Neustart! Das Strahlen der Birne, die plötzlich in ihrem Kopf aufgeleuchtet war, flackerte für den Bruchteil einer Sekunde über ihr gesamtes Gesicht, dann rauschte sie um die nächste Ecke und beinahe direkt in den Feind hinein. Immerhin ihr Überlebensinstinkt funktionierte vollautomatisch und mit einem Keuchen tauchte sie in den Gang ein, der direkt neben ihr nach rechts abzweigte – und nur zwei Meter weiter endete. „Das ist eine Sackgasse!“ Vlads Antwort war von einer überzeugenden Nüchternheit: „Dann schau zu, wie wir rauskommen. Ich halt uns die hier vom Leib.“

Mit wild klopfendem Herzen kauerte Domenica am Boden, den Rücken gegen das kühlende Metall gepresst, und ließ ihren Blick über die unmittelbare Umgebung wandern. Wasserrohre, Sicherungsteilung für das Licht.. Die ersten Schüsse fielen und sie biss sich hastig auf die Lippe, um nicht vor Schreck aufzuschreien. … Spannungsfänger… Das Innenleben des Carriers breitete sich vor ihrem inneren Auge aus, doch hier gab es weder eine Kabelwand, die breit genug gewesen wäre um sie beide zu fassen – und sie dachte nicht eine einzige Sekunde daran ohne Vlad irgendwohin zu gehen – noch einen Lüftungsschacht. In diesem Augenblick erzitterte plötzlich das Metall in ihrem Rücken unter ein paar dumpfen Schlägen und keuchend fuhr sie herum und klebte praktisch schon an der anderen Seite des Ganges, noch ehe das letzte Klopfen verhallt war. Die Stimme eines Mannes drang aus dem Inneren, forderte sie auf die Türe zu öffnen und ihn rauszulassen. Ein eingesperrter… die TÜR! Dahinter lag eine Dusche und von der Dusche gingen wiederum Luftschächte ab! „Vlad, hier rein!“

Das war zwar gegenteilig dessen, was der Eingesperrte gefordert hatte, aber sie würden ihm die Situation erklären, sobald sie erst einmal drin waren. Der Raum war durch das Notfallsystem versiegelt worden, doch von außen konnte die Verriegelung problemlos aufgehoben werden – man musste nur gefühlt dreihundert Mal bestätigen, dass auch bestimmt nicht länger irgendwelche Gefahr durch schwelende Brandherde bestand. „Nein, kein Feuer“, murmelte Domenica vor sich hin, während sie die Tastatur direkt neben der Tür bearbeitete: „Nein! Nein, kein Feuer, da ist keingehjetztendlich…“ Das erlösende Zischen ertönte, als der Mechanismus Druck abbaute und das Metaltor eine Armlänge zur Seite glitt. Domenica huschte ohne weiter zu überlegen hindurch – und konnte nur noch einen erstickten Aufschrei von sich geben, als jemand sie packte und zur Seite riss.

***
Zusammenfassung: Domi und Vlad geraten auf dem Weg vom Maschinenraum fort in eine Sackgasse und landen dabei direkt vor der Tür zu den Sanitäranlagen, in denen der Cap festsitzt (mit seiner Zahnbürste!). Weil sie weder vor noch zurück kennen – Hydraagenten haben sie festgesetzt – entscheiden sie sich dem Cap ein wenig Gesellschaft zu leisten.

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„Domi. Hihi. That sound’s like dummy… wait…“

22.06.2015 20:47 Domenica Lewis ist abwesend dead Message
Vlad Kozlow
Ruski

Name Vladimir Kozlow
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SANITÄRRÄUME, DECK 4
STEVE, VLAD UND DOMI

Da rein? Okay. Sie war das Genie mit dem Plan des Schiffes im Kopf, er der Idiot mit der Waffe. Er verzichtete darauf, noch einmal zu schiessen, denn er sah kein Ziel (nur tote oder zumindest schwer verletzte Feinde, welche in einer Blutlache lagen), sondern wartete, bis sie seitlich von ihm in dem sich öffnenden Spalt verschwand – und hörte dann den erstickten Laut. Sofort war er hinter ihr durch die Tür und richtete die Waffe auf den Mann, welcher Domenica von hinten umschlungen hielt und einen metallenen Kamm an ihren Hals presste. Das war jetzt aber skurril, oder? Ziele gab es genug, denn Domenica war vielleicht gross, aber der Kerl war so breitschultrig wie Vlad auch – wenn nicht breiter und sein Gesicht mit dem Blondschopf darüber kannte wohl jeder. Mussten sie wirklich AUSGERECHNET mit Captain America zusammenstossen? Der Russe verspürte ein Gefühl des Abscheus. Er war ein Sowjet und der Nationalheld der Amerikaner eine Gestalt, mit deren Gräuelgeschichten er aufgewachsen war.

„Reaper-Einheit. Lass sie los, sonst ballere ich dir die Rübe weg.“, knurrte Vlad (sein russischer Akzent war gerade nochmals viel deutlicher als sonst), während er mit der rechten Hand die Türe schloss. Eigentlich war jetzt nicht der Moment für interne Streitigkeiten, das wusste er genau. Er hatte mit den Leuten draussen genug zu tun, das musste diesem Schönling klar sein. Ihm wiederum war allerdings auch klar, dass Cap nicht zwingend einen Reaper erkannte, wenn er einen sah, weswegen er sich zumindest im Ansatz vorstellte.

Der Russe wirkte nicht gerade so, als ob er Scherze machen würde und wahrscheinlich konnte er das, was er androhte, sogar durchführen. Sie standen keine zwei Meter voneinander entfernt und sein Finger war bereits gekrümmt, bereit, einfach nur noch abzudrücken. Notfalls konnte er sogar durch Domenica durchschiessen, das war nur eine Frage des gewusst wo. Einmal hatte er durch Chibs durchgeschossen. Der hatte geflucht wie ein Weltmeister, aber es war besser gewesen als zuzulassen, dass ihm jemand den Kopf wegpustete. (Und genau das hatte er mit Cap vor, wenn dieser nicht sofort, wirklich sofort, die blonde Mechanikerin losliess.)

***
Zusammenfassung:
Vlad ist ebenfalls in den Waschraum geflohen und schliesst die Tür hinter sich.

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Steve Rogers
the living legend

Name Steven Grant Rogers
Age 95 years
Height 1,90 meters
Origin Brooklyn – NYC
Affiliation Avengers

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SANITÄRRÄUME, DECK 4
STEVE, VLAD UND DOMI

Steve war ich bis zu dem Moment, in dem die Türe sich tatsächlich öffnete, nicht einmal sicher gewesen, ob dieser grandiose Plan funktionierte. Doch die Türe öffnete sich und ohne weiter darüber nachzudenken, packte er den dünnen Arm und zog ihn hinein, mit einer überraschenden Wucht, die selbst eine Trainierte Person aus dem Konzept gebracht hätte, mit dem einzigen Unterschied, dass kein tödlicher Trooper, ein ersticktes und durchaus überraschtes Keuchen von sich gegeben hätte. Es waren nur zwei Handgriffe nötig, ehe die doch eher zierliche Frau so fixiert war, dass sie sich nicht rühren konnte und ihr die Spitze des Kamms an den Hals gehalten wurde. Zugegeben, sie war groß, aber schien kaum etwas zu wiegen, zumindest in Steves Relation, doch dass hatte garantiert nichts zu sagen, er hatte kleinere und leichtere Frauen gesehen, die Männer überlisteten, die deutlich mehr Masse zu bieten hatten als Steve. Doch die Frau mit dem blondem Haar wehrte sich nicht. Auch dann nicht, als ihr Gefährte in den Raum trat und die Waffe auf ihn richtete.

Steve ließ den Russen nicht aus den Augen und dennoch war es wieder ein Instinkt, der ihm sagte, dass die beiden nicht der Feind waren. Ein Augenblick lang, der wie eine Ewigkeit wirkte, passierte nichts. Es brauchte den Moment, bis er sich an den Namen erinnerte und im Bruchteil einer Sekunde hatte er Domenica freigegeben. Er kannte Vlad nicht, hatte den Mann seines Wissens nach niemals vorher gesehen, doch die Beschreibung und der Umgangston passten durchaus auf diese Einheit, die einen eher mittelmäßigen Ruf genoss. „Rogers.“ stellte Steve sich militärisch knapp vor, nannte aber weder Rang noch Titel, stattdessen sah er zu der Türe, die in diesem Moment wieder ins Schloss fiel und sich somit wieder als unbrauchbar zeigte. Die Schüsse hatten zu deutlich gezeigt, dass dieser Weg ohnehin keine Alternative gewesen wäre, dennoch wäre es vermutlich der einfachere Weg gewesen es wenigstens zu versuchen. „Was ist da draußen los?“ wollte er mit einer ernsten Ruhe in der Stimme wissen und ließ die Hände so lange angehoben, bis Vlad die Waffe senkte. Dann sah er zu Domenica. „Das war vermutlich der einzige Weg nach draußen.“ Sie war keine Agentin. Die Weste war nicht für sie ausgelegt, sondern die des Mannes. Er hatte sie ihr zum Schutz gegeben. Sie trug keine Waffe bei sich. „Lewis, oder?“ Steve hatte keine Zeit sich eine Meinung zu bilden, im Moment musste einfach nur alles funktionieren und sie mussten nun zu dritt schaffen, aus diesem Raum zu kommen.

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Steve, Vlad und Domenica t halten einen Plausch im Waschraum

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25.06.2015 00:30 dead Message
Jupiter Fairchild
Gast

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Deck 2, Krankenstation
Melissa Stone & Jupiter Fairchild

„Zwei genügen.“, erinnerte Jupiter den Agenten zu ihrer Linken, der die kleine Eskorte anführte. Ein knappes Nicken war alles, dann stürmte das halbe Dutzend Agenten auch schon die Krankenstation. Die Brünette wartete die wenigen Momente ab, in denen etwas mehr Blei als benötigt durch die Luft flog und die überraschten Schreie schnell erstickten. Als die Salve vorüber war und aus diversen Ecken „Sicher!“ ertönte, schritt auch Jupiter ein und verschaffte sich einen ersten Überblick. Im Hauptbehandlungsraum lagen vier Leichen, scheinbar standen sie kurz vor der morgendlichen Besprechung. Mit einem etwas größeren Schritt stieg die Mutantin über den Leichnam einer Ärztin hinweg und schritt zu einer der fünf Behandlungsliegen, die am meisten von Blut und/oder Munition verschont geblieben war, um dort ihren mitgebrachten Koffer abzustellen. Ihr Blick glitt zu dem Truppführer, der seinen Leuten gerade Anweisungen zubellte, wie sie die Station zu sichern hatten, ehe er zwei andere Agenten heranwinkte, die zwei sichtlich schockierte medizinische Mitarbeiter von S.H.I.E.L.D. vor sich her schubsten.

Reichlich unbeeindruckt musterte die Brünette die Beiden, ehe sich ihre Stirn mit einem Schlag in tiefe Falten legte und ihr Blick von den beiden zitternden Krankenschwestern über die Leichen im Raum wanderte. „Was ist?“, fragte der Truppführer, als er die aufkommende Unruhe bemerkte, woraufhin Jupiter jedoch erst einmal nicht antwortete, sondern nur fragend den Kopf auf die Seite legte. Nur eine Ärztin? Das war ungewöhnlich. Die restlichen Leichen waren bloß rechte Hände. „Sind das alle?“, antwortete die Brünette schließlich mit einer Gegenfrage, wobei ihr Kopf zu dem Truppführer ruckte. Dieser nickte nur bestätigend. Die anderen Räume waren leer. „Es sind zu wenige.“, erklärte Jupiter weiter und verengte die Augen leicht. Der Truppführer erkannte sofort, worauf sie hinaus wollte und wies sein Team an, die einzelnen Räume genau unter die Lupe zu nehmen. Sie konnten es sich nicht leisten, von S.H.I.E.L.D. überrascht zu werden – selbst wenn es nur medizinisches Personal war. Immerhin hatten sie wohl kaum die Stürmung überhören können.

Die Krankenstation wird eingenommen und alle Mediziner bis auf zwei Krankenschwestern erschossen. Jupiter hegt allerdings den Verdacht, dass sich noch mindestens ein Arzt versteckt und das Team macht sich daran, dem Verdacht auf den Grund zu gehen.

27.06.2015 12:53
Melissa Stone
Gast

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Deck 2, Krankenstation
Melissa Stone & Jupiter Fairchild

Das war ein Morgen nach ihrem Geschmack! Gut, das frühe Aufstehen war die Hölle, aber wenn man einen Kollegen wie McNightmarey hatte war alles nur halb so schlimm. Kurz vor der Besprechung zog er sie ohne Worte in den Wandschrank in ihrem kleinen Behandlungsraum. Aufgrund persönlicher Einschränkungen durch gewisse Tätigkeiten bekamen beide zwar den lauten Knall und den Alarm mit, stempelten es aber aufgrund ihrer Ekstase als Teil der Übung ab. Warum auch nicht. Es sähe Fury nur mehr als üblich es so realistisch wie möglich zu machen. Nachdem ihr Schäferstündchen beendet war wollten sie endlich der Besprechung beiwohnen doch stellten fest, dass die Tür ihres Behandlungsraumes verschlossen war. „Verdammte scheiße! So realistisch muss es nun wirklich nicht sein!“ fluchte Melissa laut los und trat gegen die verschlossene Tür. „Kommt schon! Irgendein Depp ist doch sicher da draußen! Macht die verdammte Tür auf!“

McNightmarey schien alles ein wenig gelassener zu nehmen. Wäre ja nicht unnormal, wenn ein Arzt mehr von der Übung wusste als eine Krankenschwestern. Die waren ja eh nur schmuckes Beiwerk. Grummelnd fing sie ein kleines Streitgespräch mit dem Älteren an und wollte Informationen haben, da knarrte die Tür und zwei bewaffnete Fremde standen mit erhobenen Waffen im Türrahmen. „Bewegung!“ brüllte der eine von ihnen und augenrollend sah sie zu McNightmarey, bevor sie sich in Bewegung setzte. Super Schauspieler! Waren ja fast zu realistisch. Schubsen war inklusive, als sie zu viert in den großen Behandlungsraum gingen. Liz war einfach nur genervt, sie gehörte zum medizinischen Personal und wollte niemals Teil einer Agentenbefreiungsmission werden – was anderes konnte das hier ja nicht sein. Erst als die Tür sich öffnete und der Raum voller Blut und Leichen war dämmerte es der Blonden ein wenig. „Was zur…“ murmelte sie und schaute vom Boden zu ihren zwei zitternden Kollegen bis hin zur fremden Frau. Noch immer konnte sie nicht einordnen ob es nur ein schlechtes, ekelhaftes Schauspiel war. „Das machen Sie sauber!“ Und schon spürte sie den Griff einer Waffe in ihrem Rücken. Der Schmerz ließ Melissa zusammenzucken.

Liz und McNightmarey (NPC-Arzt) sind in einem Behandlungsraum festgehalten bis zwei Bewaffnete sie in den großen Behandlungsraum bringen. Liz ist sich nicht sicher, ob es alles nur ein krankes Schauspiel ist, um die Übung realistischer zu machen.

29.06.2015 15:42
Jupiter Fairchild
Gast

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Deck 2, Krankenstation
Melissa Stone & Jupiter Fairchild

Während der Trupp sich in Zweierteams auf die Suche nach dem oder sogar den fehlenden Medizinern machte und nur der leitende Agent bei Jupiter und den verschreckten Krankenschwestern zurückblieb, schaffte die Dunkelhaarige sich etwas Platz bei dem Behandlungsstuhl, den sie für sich auserkoren hatte. Alles, was sie nicht brauchte, wurde einfach zur Seite und/oder von der Arbeitsfläche geschoben und ging daher teilweise polternd zu Boden. Aus dem mitgebrachte Koffer, der mit seiner silbernen Ummantelung an jene Koffer erinnerte, in denen man in Filmen gerne die ein oder andere Million Bestechungsgeld transportierte, bahrte Jupiter schließlich das ein oder andere ‚Werkzeug‘ auf dem Tablett neben sich auf. Von dem, was letztenlich auf dem Tablett landete, konnte man lediglich insofern auf den Inhalt des Koffers schließen, dass sich in seinem Inneren eine Mischung aus Werkzeugkasten, Arzttasche und Kücheninventar befand. Eben allerlei nützliche Dinge, für die man in vieler Hinsicht Verwendung finden konnte.

Als die Agenten schließlich mit ihrer ‚Beute‘ zurückkehrten, drehte Jupiter sich langsam zu den beiden Neuankömmlingen um und lächelte sachte bei den Worten der Frau. „Sie hat Feuer. Gefällt mir.“, beschloss sie mit einem Nicken, doch scheinbar galten sie Worte vor allem sich selbst. Nachdenklich tippte sie mit dem Zeigefinger der rechten Hand gegen ihre Lippen, als sie zwischen den beiden verschonten Krankenschwestern und der vorlauten Blondine sowie ihrem männlichen Anhang hin und her sah. Team A und Team B… Team A und Team B! Das war ja fabelhaft! Erschießen konnte man zwei von ihnen immernoch, doch warum sollten die vier nicht erst alle gemeinsam um ihr Leben wetteifern? Das gab dem Ganzen doch den letzten Schliff!

„Team A wie Absolute Sprachlosigkeit gegen Team B wie… Blond.“, erklärte Jupiter knapp die Spielregeln und deutete bei der ‚Vorstellung‘ der beiden Teams erst auf die beiden schlotternden Krankenschwestern, dann auf Melissa und den Arzt. „Wir erwarten in absehbarer Zeit Gäste in Form Ihrer Kollegen und alles, was Sie tun müssen, ist das, was Sie immer tun: Retten Sie ihr Leben.“ Während ihrer Ausführungen schlenderte die Brünette mit eleganten Schritten an den vier ‚Kandidaten‘ vorbei und schaffte es dabei, trotz steilem Absatz ihrer High Heels problemlos über Kanülen, Heftpflaster und ein Stethoskop hinweg zu steigen. „Allerdings…“, fügte die Mutantin ihren Worten dann noch hinzu, schließlich war ja wohl offensichtlich, dass ein Aber kommen würde, oder nicht? „… werden Sie mir vorher zuerst helfen, ihnen Verletzungen zuzufügen. Sie sollten sich bei beiden Dingen besser Mühe geben, denn das Team, das mir nicht gefällt, wird leider von den netten Herren dort drüben erschossen.“

Jupiter erläutertet den vier Medis die ‚Spielregeln‘ und dass nur zwei von ihnen überleben werden

29.06.2015 17:05
Melissa Stone
Gast

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Deck 2, Krankenstation
Melissa Stone & Jupiter Fairchild

Nachdem der Schmerz in ihrem Rücken langsam verebbte – am liebsten hätte sie dem Kerl etwas anderes in eine ganz andere Stelle gerammt – konnte sich Melissa wieder der Situation widmen. Ihr erster Eindruck verschwand langsam, die Personen auf dem Boden atmeten nicht mehr, das Blut jedoch strömte weiter aus den vielen Einschusslöchern und bedeckte so langsam einen großen Teil des Fußbodens. Die Blonde blickt dann zu den beiden übrig gebliebenen Krankenschwestern, die in ihrer Angst fast regungslos da standen, nur der erschrockene Blick und das leichte Zittern waren ein Anzeichen dafür, dass sie noch lebten. Nein, niemand war ein so guter Schauspieler. Es war nicht so, als ob es das Schlimmste war, was sie bisher sah (ein Selbstmordanschlag war weitaus blutiger und… mit mehr abgetrennten Körperteilen belastet), doch die Tatsache, dass es mitten im Herzen von S.H.I.E.L.D. passierte, ließ sie für einen Moment schaudern.

Doch Liz wäre nicht Liz, wenn sie sich davon großartig beeinflussen lassen würde. Schon oft stand sie Situationen gegenüber und dachte es nicht zu überleben, doch hier gab es sogar drei der Avengers an Bord, solange sie mitspielte, könnte sie tatsächlich lebend von hier verschwinden. „B wie Blond? Wenn ich Sie mir so anschaue und an B denke fällt mir da ein ganz anderes Wort ein, Bit…“ Dabei blickte sie abwertend zu der älteren Frau und erwartete schon den nächsten Stoß in den Rücken. Allerdings war es diesmal McNightmarey, der sie mit dem Ellenbogen in die Seite stieß. “Keine gute Idee, dass zu der Frau zu sagen, die die Spielregeln festlegt.“ ermahnte er sie im tadelnden Ton. Genau wie sie schien er zwar ein wenig beeindruckt von der Situation zu sein, ließ es aber nicht nach außen. War dies der Grund, warum man beide als herzlos betitelte?

Nach der Ermahnung hörte Melissa der Fremden aufmerksam zu. Leben retten. Na, das konnte sie wenigstens. Ein Blick auf die anderen Krankenschwestern verriet ihr, dass es bei denen nicht so sicher war. Auf das Aber hin lachte die Blondine laut auf – zuckende Krankenschwestern inklusive. „Kein guter Plan, meine Liebe! Ich weiß ja nicht, wie’s mit den anderen aussieht, aber ich bin so gut, dass jede Verletzung, die ich zufügen würde, perfekt zu verarzten ist. Keine große Herausforderung.“ Selbstsicher blickte sie in die Augen der Fremden, Liz empfand es als ihre Pflicht, der Frau den Fehler in ihrem Plan zu zeigen.

Liz erkennt langsam die Situation und verliert trotzdem nicht ihr großes Mundwerk und macht Jups auf einen Fehler in ihrem Plan aufmerksam.

02.07.2015 10:36
Jupiter Fairchild
Gast

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Deck 2, Krankenstation
Melissa Stone & Jupiter Fairchild

Die Brünette lächelte nahezu amüsiert auf die Worte der vorlauten Krankenschwester. Besser als ihre schweigsamen Kolleginnen. Blieb nur zu hoffen, dass die Blonde ihre nachfolgenden Worte auch ernst meinte, denn es wäre zu schade, wenn Jupiter sich am Ende doch mit den beiden Zitterpappeln vergnügen müsste, statt mit der aufmüpfigen Blondine und dem adretten Arzt. Flüchtig huschte ihr Blick über Letzteren, ehe Jupiter’s Aufmerksamkeit sich erneut auf die Krankenschwester an seiner Seite richtete. Ihre Schritte führten sie erneut zu Melissa zurück, wobei das Lächeln unverändert auf ihren Lippen blieb. Die Kleine (obwohl sie gar nicht mal klein war) gefiel ihr wirklich. Sie hatte jedenfalls eine interessante Art, mit Krisensituationen umzugehen. Erinnerte Jupiter ein wenig an sich selbst, auch wenn sie sich nicht so plump geben und von sich selbst gewiss niemals als perfekt sprechen würde.

„Umso besser, Miss… oh, Sie kamen noch nicht dazu, Ihren Namen zu nennen, fürchte ich.“ Der Blick aus den grünen Augen wurde fragend, als ob Jupiter tatsächlich etwas daran läge, den Namen ihrer Gegenüber zu erfahren. Allerdings tat es das sehr wohl, immerhin war es doch ein wenig… plump, sie in Gedanken bloß als ‚die Blonde‘ abzustempeln, oder? Und plump war sie eben nicht.

„Da Sie so nett sind und mich auf meine Fehler hinweisen, will ich Ihnen den Gefallen erwidern. Womöglich hatte ja einer Ihrer Kollegen bereits denselben Gedanken.“ Ihr Blick schweifte kurz über die überschaubare Reihe an S.H.I.E.L.D.-Mitarbeitern, ehe Jupiter’s Blick wieder zu Melissa zurückfand. „Mein Ziel ist es nicht, Ihre Kollegen zu töten. Sonst hätten meine Kollegen sich kaum die Mühe gemacht, Sie am Leben zu lassen.“ Doch das war nur der erste und kleinere Denkfehler. Der Zweite war weitaus entscheidender. Die Mutantin lehnte sich etwas vor, als ob sie Liz ein Geheimnis verraten wollte, und obwohl sie in gedämpfter Stimme sprach, dürften ihre Kollegen die nächsten Worte wohl dennoch hören: „Außerdem, meine Liebe, sagte ich, dass Sie mir assistieren sollen. Denken Sie, ich gönne Ihnen den ganzen Spaß alleine?“ Ihr Blick blieb in den Augen der Blonden verankert, während Geräusche aus dem Gang vermuten ließen, dass die feindlichen Agenten soeben die ersten Geiseln brachten.

Jupiter klärt Liz im Gegenzug über ihre Denkfehler auf, ehe sich im Hintergrund die ersten Geiseln ankündigen

02.07.2015 18:36
Clint Barton
Gast

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FLURE, DECK 3
JAMES BARNES & CLINT BARTON

Das sein Gegner deutlich besser auf diese Situation vorbereitet war, verlieh ihm natürlichen einen immensen Vorteil. Es war noch in den frühen Morgenstunden, es war also zu erwarten gewesen, dass die meisten der Agents noch schliefen und die, die schon auf den Beinen waren, liefen nicht unbedingt gut bewaffnet rum. Dazu kam, dass die verschlossenen Türen zu den Zimmern, die meisten S.H.I.E.L.D.-Mitarbeiter davon abhielt, mit ins Geschehen eingreifen zu können. Und genau das war auch der Grund, warum sich Clint dem Angreifer nun allein gegenüber sah. Im Grunde mochte der Agent faire Kämpfe, so von Mann zu Mann. Doch fair war hier maximal die Tatsache, dass sie wirklich beide Männer waren. In dem Rest hatte Clint deutlich Nachteile, doch hielt ihn das nicht davon ab, den Unbekannten auszuweichen und die Flucht anzutreten. Im Gegenteil, der Amerikaner setzte auf Konfrontation und so lief er dem Angreifer entgegen und schaffte es kurz, diesem einen Tritt in den Brustbereich zu verpassen. Der Effekt ließ aber zu wünschen übrig. Beinahe lautlos landete der Bogenschütze wieder auf den Füßen, dem Unbekannten nun deutlich näher. Doch da die Maske sein Gesicht verbarg, konnte der Agent nicht mal sagen, ob er den anderen kannte.

Dass dieser nun ein Messer zückte, entging Clint natürlich nicht und brachte dem Angreifer den nächsten Vorteil. Warum allerdings nur eine Stich- und keine Schusswaffe zum Einsatz kam ließ zweierlei Möglichkeiten offen. Entweder, der andere stand ebenso wenig auf Pistolen und den ganzen Kram, wie Clint, oder er wollte den Agent gar nicht umbringen. Herausfinden, auf welche Option das hier hinauslief, wollte der 43 jährige aber nicht, weswegen er weiter auf Angriff aus war. Sein Ziel war es, den Mann zu entwaffnen, auch auf die Gefahr hin, dass es nicht die einzige Waffe war, die der Fremde bei sich trug. Und so kam es schließlich zu seinem Handgemenge. Clint war in vielen Nahkampftechniken ausgebildet, doch konnte man diesen ganzen theoretischen Mist in keiner Weise in der Realität anwenden, denn kein Angreifer handelte so, wie es in den Übungen vorgegeben war. Und so improvisierte der Amerikaner, setzte verschiedene Kampftechniken ein und versuchte an das Messer des anderen zu kommen.

Clint greift Bucky an und versucht diesen zu entwaffnen

03.07.2015 21:55
Domenica Lewis
instant death ticket

Name Domenica Lewis
Age 23 Jahre
Height 186 cm
Origin New York, Amerika
Affiliation S.H.I.E.L.D.

Steckbrief
&
Relations

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Sanitärräume – Deck 4
Vladimir & Domenica & Steven

Wäre es nicht scharf und spitz gewesen, Domenica hätte die Kühle des Metalls an ihrem Hals womöglich genossen. So aber verharrte sie stocksteif in dem unnachgiebigen Griff und wartete darauf entweder gleich getötet, oder durch Vlad befreit zu werden. Sich eigenständig loszuwringen hätte sie a) nicht geschafft und b) nicht einmal dann versucht, wenn ihre Reflexe sich nicht aus Prinzip schon geweigert hätten. Glücklicherweise schien Vladimirs Überzeugung für eine friedliche Lösung des Problems auszureichen, denn es dauerte kaum vier Sekunden, da gab man sie auch schon wieder frei und mit nur einem Satz war sie zurück an der Seite des Russen und drehte sich zu ihrem Häscher um. Das militärisch formelle ‚Rogers‘ hätte es nicht gebraucht, damit sie den Mann erkannte und für einen Moment geriet die Prioritäten (Problem, Analyse, Lösung) gehörig durcheinander (Captain America!, Analsye – gut aussehend wie immer -, Lösung, Captain America!, Captain America!, Problem – Captain America!, Captain America hatte sie festgehalten! Umarmt praktisch!).

Aber Captain America war möglicherweise die einzige legitime Ausrede dafür lebenswichtige Prioritäten für einen Moment zu vernachlässigen, allerdings auch nur solange, bis dieser sie ansah und etwas sagte. Oh ja, Ausgang, hmh. Laberte ihr Hirn, das sich noch immer in der Wonne von Captain Americas starken Armen suhlte und Hitzewellen über ihr Gesicht schickte, als er sie sogar beim Namen nannte. Beinahe hätte sie verzückt gelächelt. Er kennt meinen Namen! Und mädchenhaft gekichert. Captain America kennt meinen Namen! Oh Gott, wenn ich das Kitty erzähle! War aber zu sehr damit beschäftigt ihm Löcher ins Gesicht zu starren. Zumindest bis vor der Tür plötzlich Stimmen laut wurden und ihr siedend heiß einfiel, dass sie der Gefahr zwar vorerst entkommen sein mochten, diese allerdings einfach durch den Eingang spazieren konnte, wenn ihr beliebte.

Mit fliegendem Zopf wirbelte sie herum, hebelte mit einem Schraubendreher geschickt die an dieser Stelle fingerdicke Verkleidung direkt unterhalb des Türmonitors mit schlichter Gewalt aus der Fassung (es gab überall Schwachstellen, man musste nur wissen wo genau), ging in die Hocke, schob den Kabelsalat auseinander, presste ihren ausgestreckten Zeigefinger gegen die dahinterliegende Trennwand und forderte Vlad auf: „Genau hier. Schießen.“ Die Außenverkleidung gaukelte vielleicht unüberwindliche Stärke vor, die Trennwand im Hohlraum hingegen bestand auch nicht viel mehr als gefaltetem Aluminium.

***
Domenica himmelt den Captain ein wenig an und bittet Vlad höflich aus der Tür eine Barrikade zu machen.

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„Domi. Hihi. That sound’s like dummy… wait…“

07.07.2015 13:11 Domenica Lewis ist abwesend dead Message
Vlad Kozlow
Ruski

Name Vladimir Kozlow
Age 43
Height 1.92
Origin Murmansk
Affiliation S.H.I.E.L.D.
Other Faces Nocturne

Steckbrief
&
Relations

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SANITÄRRÄUME – DECK 4
Vladimir & Domenica & Steven

Am Liebsten hätte Vlad die Waffe nicht gesenkt, sondern abgedrückt. Er wollte einfach diesem Mann den Kopf wegpusten und seiner Geschichte ein Ende setzen. Gräuelgeschichte aus Kriegszeiten, welche die verborgenen Taten dieses angeblichen Helden beschrieben, hatten die Kindheit des Russen geprägt und die Verachtung und den Hass tief in ihm verankert. Doch war der ehemalige Soldat zu beherrscht, zu sehr darauf bedacht, sich zu kontrollieren, als dass er diesem Drang einfach nachgegeben hätte. Stattdessen senkte er die Waffe langsam, nachdem Rogers Domenica losgelassen und sich vorgestellt hatte.

„Kozlow.“, stellte er sich umgekehrt genauso knapp vor und seine Tonlage machte deutlich, dass er die offensichtliche Bewunderung, welche Domenica für den Helden hegte, überhaupt nicht teilte. Ganz im Gegenteil blickte die dunklen Augen kalt und irgendwie ausdruckslos, passend zu dem kantigen Gesicht. (Natürlich blickte Vlad wie immer, aber das konnte nur Domenica ahnen.) Ohne zu Zögern hob er die Waffe wieder, als die Mechanikerin zeigte, wohin er schiessen sollte. Schon wieder glitt ihr Blick zu Steves Modelgesicht und der Russe verdrehte – nur innerlich und im Geheimen – die Augen. Das würde ja heiter werden.

„Finger weg, Kleines.“

Die Augen zuckten wieder zu ihm, dann zu der Abdeckung und ruckartig zog Domenica die Hand weg, worauf Vlad endlich abdrückte. Der Schuss krachte. Sieben Schuss noch im Magazin. Die Kugel zerfetzte die Aluminiumzwischenwand problemlos und auf der anderen Seite wurde die Elektronik nachhaltig geschädigt, während sich der Schütze schon weiterbewegte und Domenica von der Schalttafel wegzerrte. Gleich darauf krachten mehrere Schüsse, welche ebenfalls die Zwischenwand in der Abdeckung durchschlugen und durch den Raum schossen. Eines musste man diesen Hydra-Leuten zugestehen, sie schalteten schnell.

„Hydra ist hier, Rogers. Lewis hat ’nen Plan.“, brachte er in klassisch wenigen Worten zum Ausdruck, was vor sich ging und blickte dann wieder zu Domenica, die er noch immer am Arm hielt, lose nur, aber mahnend, damit sie nicht in die Schalttafelschusslinie geraten konnte.

Zusammenfassung: Vlad zerschiesst den Öffnungsmechanismus und informiert Cap über die Anwesenheit von Hydra.

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07.07.2015 17:01 ALIVE Message
Melissa Stone
Gast

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Deck 2, Krankenstation
Melissa Stone & Jupiter Fairchild

„Ich werde auch ganz sicher nie dazu kommen, Ihnen auch nur einen Buchstaben meines Namens zu verraten.“ antwortete Melissa mit einem abwertenden Blick. Diese Frau war ihr so unsympathisch und dabei war sie es vermutlich nicht mal, die ihre Kollegen tötete oder gerade sterben ließ. Denn die Älteste der Krankenschwestern atmete noch ganz leicht, die Brust hob und senkte sich leicht und bei jedem Atemzug strömte mehr Blut aus den vielen Wunden im Torso. Kein schöner Anblick. Da bekam sogar sie das Bedürfnis eine der Waffen zu nehmen um der armen Frau eine erlösende Kugel in den Kopf zu schießen. So musste Liz einfach versuchen nicht dort hin zu schauen…sich ganz auf das abartige Spiel der kranken Tussi konzentrieren. Erstaunlich ruhig blieb McNightmarey, der in solchen Situationen für gewöhnlich die größere Klappe als sie hatte. Blut machte ihm gar nichts aus, aber so eine Regungslosigkeit war wirklich verwirrend. Daher drehte sie ihren Kopf zur Seite um ihn einen auffordernden Blick zu zu werfen. Sie konnte ja schließlich nicht die Einzige sein, die Kontra bot!

Auf die Antwort hin musste die Blonde wieder kurz auflachen. „Das war kein Fehler meinerseits. Wo auch immer Sie her kommen, es gibt zwei Sachen, die Sie in Zukunft beachten sollten: Zum Einen, richtig zuhören und zum anderen sich deutlicher ausdrücken. Ihre vorherige Erklärung hat doch deutlich viele Auslegungsmöglichkeiten geboten. Und zum Schluss noch ein kleiner Hinweis, der mich persönlich stört: Aus welchem Kaff Sie auch kommen, Sie sollten etwas gegen Ihren Akzent machen!“ Und diesmal war es kein Waffengriff in ihrem Rücken sondern ein Überzieher mit einem Maschinengewehr, direkt übers Gesicht. Da fand wohl einer der Aufpasser sich persönlich angesprochen oder stand auf dieses Miststück. Die Wucht ließ sie gegen McNightmarey stoßen und ihre Platzwunde am Kopf tropfte auf seinen grünen Scrub. „Und intelligentere Wachhunde sollten Sie sich auch zulegen. Wenn sie mich jetzt schön ausknocken ist Ihr ganzes Spiel dahin.“ Mit leicht Schmerz verzehrter Miene zischte sie, als ihr Arztkollege sich die Wunde unaufgefordert ansah und sehen wollte, ob’s nur eine einfache Wunde war, die sie nicht innerhalb der nächsten Minuten verbluten ließ. Die Tür öffnete sich plötzlich und neben weiteren bewaffneten Männern traten Agenten und Crewmitglieder ein. Die Letzteren nicht ganz freiwillig, einige schienen schon bewusstlos zu sein. Statt des üblichen Drangs sofort loszulegen um die offensichtlich Verletzten zu verarzten blieb Melissa regungslos stehen und ließ sich von dem Älteren begutachten. Das alles gefiel ihr ganz und gar nicht.

Melissa kann ihre Klappe nicht halten und reizt Jups, wird daraufhin geschlagen und verletzt. Dann treten die ersten Gefangenen ein.

08.07.2015 17:46
Jupiter Fairchild
Gast

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Deck 2, Krankenstation
Melissa Stone & Jupiter Fairchild

„Zu schade.“, entgegnete Jupiter bedauernd auf die Worte der Krankenschwester und zuckte einmal locker mit den Schultern. Blieb sie in Gedanken also doch nur ‚die Blonde‘ – vielleicht ergab sich zu späterem Zeitpunkt noch einmal eine bessere Möglichkeit. Jupiter hatte durchaus Verständnis dafür, dass sich die Mitglieder der S.H.I.E.L.D.-Crew gerade ein wenig auf die Füße getreten fühlten.
Sie wandte Liz und den anderen Geiseln den Rücken zu, als sie zurück zu dem freigeräumten Behandlungsstuhl ging, hörte der Blonden aber weiterhin schmunzelnd zu. Das unangenehme Geräusch, als das Maschinengewehr eines Agenten Bekanntschaft mit Melissa’s Gesicht schloss, ließ die Brünette dann jedoch herumfahren und besagtem Agenten einen scharfen Blick zuwerfen. Sie hasste es, wenn ihr jemand in die Arbeit pfuschte und nichts anderes hatte besagter Idiot gerade getan. Die Verletzung schien zumindest nicht die große Klappe der Krankenschwester zu befallen und sie brachte ziemlich direkt das zum Ausdruck, was Jupiter im selben Moment ebenfalls dachte. Das Tablett, auf dem sie bereits vorhin einige Utensilien zur ‚Behandlung‘ der gegnerischen Agenten ausgebreitet hatte, begann zu zittern und das Besteck darauf klapperte deutlich hörbar.

Danach dauerte es nur Sekundenbruchteile, bis ein schlichtes Skalpell auf direktem Wege in der Halsschlagader des Agenten landete – ohne dass die Brünette sich bewegt hatte. Der Agent ging mit ersticktem Laut zu Boden und seine Kollegen schlossen sofort die entstandene Lücke, damit nicht am Ende eine der Geiseln auf die Idee kam, nach dem Maschinengewehr zu greifen. Der Truppführer ließ ein verstimmtes Grummeln verlauten, sagte aber nichts weiter. Während der Agent noch röchelnd am Boden lag und auf der anderen Seite des Raumes nun die ersten teilweise schon sichtlich angeschlagenen Agenten eintrafen, blieb der Blick der Brünetten etwas zu lang auf den am Boden liegenden Agenten gerichtet, als ob sie selbst das eben Geschehene noch begreifen müsste. „Wohin?“, riss die grimmige Stimme eines HYDRA-Agenten Jupiter schließlich aus den Gedanken und sie wandte sich zu den Neuankömmlingen um. Insgesamt waren es fünf Geiseln, zwei davon konnten sich allerdings aufgrund ihrer Verletzungen kaum noch auf den eigenen Beinen halten. „Verteilen Sie diese drei auf die Behandlungsliegen.“, wies die Brünette an und musterte die besagten drei Geiseln dabei, als ob sie Vieh auf einer Zuchtschau wären, das es zu beurteilen galt. Bezüglich der übrigen beiden Geiseln machte Jupiter nur eine abwertende Handbewegung, deren Bedeutung jedoch mit einem knappen Nicken verstanden wurde.

Zwei gezielte Schüsse und die angeschlagenen Agenten sackten leblos in sich zusammen, während die drei übrigen Geiseln wie angewiesen auf die Behandlungsliegen verteilt wurden. Die Agenten, die das medizinische Personal im Griff hatte, schob die zugewiesenen ‚Teams‘ zu jeweils zwei der Behandlungsliegen und lösten damit ihre Kollegen ab, die wieder verschwanden, um neuen ‚Nachschub‘ zu besorgen. „Bitte.“ Mit aufforderndem, aber freundlichen Lächeln, das inmitten dieses Szenarios jedoch einfach nur deplatziert und grausam wirkte, machte Jupiter eine einladende Geste auf die verletzten Kollegen der S.H.I.E.L.D.-Mediziner, aufdass sie ihre Arbeit beginnen sollten. Es folgten mit Absicht keine weiteren Anweisungen, denn nun wollte die Brünette sehen, wie sich die Vier in ihrer Krisensituation tatsächlich schlugen. Dabei blieb ihr Blick etwas länger als bei den übrigen an der blonden Krankenschwester haften, die sich selbst aufgrund ihrer großen Klappe enorm hohe Maßstäbe gesetzt hatte. Nun, sie sollte besser jetzt zeigen, dass das nicht nur heiße Luft war.

Jupiter tötet den Agenten, der Liz verletzt hat und lässt danach die beiden Mediziner-Teams ohne weitere Anweisungen auf die verletzten S.H.I.E.L.D.-Geiseln los, damit das ‚Spiel‘ beginnen kann.

09.07.2015 10:03
Melissa Stone
Gast

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Deck 2, Krankenstation
Melissa Stone & Jupiter Fairchild

Noch während McNightmarey sich um die Wunde kümmerte und mittlerweile ein Stück Gaze angeln konnte ( bei der Bewachung wollte man nicht unbedingt großartige Bewegungen machen ), welches er ihr auf die Stirn drückte konnte beide sehr gut sehen, wie ein Skalpell durch den Raum flog und direkt in der Halsschlagader des schlagenden Soldaten landete. Mit geweiteten Augen sah Melissa von dem Typen zur Brünetten. Auf den Lippen wollte sich ein ‚Respekt‘ bilden, doch dann fiel ihr ein, dass man die Bösen nicht noch für ihre Taten lobte, auch wenn sie sich gegenseitig abschlachteten. Aber lieber dieser Typ als sie selbst. Hoffentlich würde sie jetzt nicht für jedes falsche Wort geschlagen werden. Auf krankhafte Art und Weise zeigte diese Aktion der Frau auch eine gewisse Wertschätzung für Melissa und wäre die Situation anders – würde sie nicht dafür sorgen, dass alle ihre Kollegen starben – dann hätte es die Blonde auch zu schätzen gewusst. So hingegen blieb es nur bei einem ganz kurzen, dankbaren Funkeln in den Augen, welches auch sehr schnell verschwand, als McNightmarey sie dazu aufforderte, die Gaze selbst zu halten.

Ja genau, nur nicht zu höflich sein! Kurz nach der kleinen Unterbrechung traten nun auch fünf Verletzte ein und während die Brünette aussortierte versuchte Liz sich ein Pflaster zu besorgen um nicht innerhalb weniger Sekunden Blut im Auge zu haben. Dann sähe es schlecht mit ihrer Überlegenheit aus. In Griffnähe war jedoch nichts und so wandte sie sich mit einem strengen Blick zu dem ihr am nächsten gelegenen Soldaten.
„Ist’s okay, wenn ich mir ein Pflaster suche? Sonst wird’s nichts mit dem Spielchen eurer Chefin!“ sagte sie genervt und blickte sie auffordernd an. Dieser sah jedoch nur ein wenig ängstlich zur Brünetten, anscheinend wollte er nicht, dass ihm das Gleiche passierte wie seinem Freund. Also nickte er und so ging sie ein paar Schritte zur Seite, öffnete eine Schublade und zog eine Rolle mit Pflastern heraus. Dann noch eine Schere – ja, das musste sein – und innerhalb weniger Sekunden war die Wunde beklebt und sie bereit für das Spiel. Auch wenn es in ihrem Schädel brummte. Trotzdem war sie in jedem Fall besser als die beiden bibbernden Krankenschwestern. Immerhin war McNightmarey an ihrer Seite.

Ein schlechtes Gewissen hatte die Blonde nicht, jeder war sich der Nächste und sie wollte leben. Überleben. Wenn es eben auf die Kosten der Beiden war, musste es sein. Dafür läge sie denen auch Blumen an ihr Grab. War es gemein?
Ja.
Würden sie es anders machen?
Vermutlich schon.
Wen kümmert’s? Schon ertönten wieder zwei Schüsse und ein Blick auf die Leichen zeigte Melissa wieder, dass sie damit vollkommen im Recht war. Ihr zweiter Blick galt McNightmarey, der es genauso sah. Auf eine beruhigende Art und Weise. Als ob er wüsste es zu überleben. Na, wenn er so gelassen war, konnte es nur ein Spaziergang werden. So wurden sie nun zu einem Agenten gebracht und die Aufforderung der Brünetten war eindeutig. Sogleich begannen sie mit den üblichen Sachen, die Wunden lokalisieren, Puls messen. Aber das konnte nicht alles sein. So drehte sich Liz mit einem viel zu freundlichen Lächeln zur Chefin:
„Erlaubt die Hoheit denn wenigstens, dass wir uns frei bewegen, oder müssen wir gebrauchte Kondome benutzen um sie zu flicken?“
Melissa macht sich mit ihrem Teammitglied an die Arbeit um die Verletzten zu verarzten.

09.07.2015 22:41
Steve Rogers
the living legend

Name Steven Grant Rogers
Age 95 years
Height 1,90 meters
Origin Brooklyn – NYC
Affiliation Avengers

Steckbrief
&
Relations

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Kozlow hallten der Name in Steves Gedächtnis wieder. Er sagte ihm nichts, was nicht weiter verwunderlich war, Steve konnte wirklich nicht jeden Agenten kennen, so gerne er es auch wollte. Das er nicht gerade mit Freudensprüngen begrüßt wurde, war auch vollkommen in Ordnung, nicht nur dass es hier vollkommen fehl am Platz gewesen wäre, sondern auch, dass es ab und an einfach mal gut tat, nicht der Captain zu sein. Er hatte wirklich nichts gegen diesen Titel, in so einer Situation war schwärmen für ein Idol, aber dennoch eher zweitrangig. Vlad bekam nicht mehr als ein anerkennendes Nicken und schon sah Steve wieder zu Domenica. Von ihrem inneren Dilemma ahnte er nichts, zum Glück beider vermutlich, es war mehr ein abwartender Blick, den er der Frau schenkte, während offensichtlich vergessen hatte,wieso sie hier waren. In jeder anderen Situation wäre er vermutlich geschmeichelt gewesen, als hinter ihm an der Türe jedoch Stimmen laut wurden, wirbelte er herum und brachte sich mehr oder weniger reflexartig in Angriffsposition.

Technik war nicht sein Steckenpferd, Domenica hingegen war Spezialistin auf diesem Gebiet und ohne Frage, war Kozlow ein Mann dem er zutrauen würde, sie zu beschützen, wenn es nötig war. Es hatte nur einen Blick von dem Soldaten gebraucht um zu erkennen, dass der Mann mit den kalten Augen eine Kugel für die junge Frau einfangen würde, die deutlich geschickter mit einem Schraubenzieher umgehen konnte als er. Sobald die Verkleidung ab war und Domenica in Sicherheit, hallte ein gezielter Schuss in dem kleinen Raum wieder. Einer.dann viele, Steve brachte sich mit den anderen Beiden aus der Schusslinie, stellte sich schon automatisch geradezu schützend vor sie.

Es waren Vlads Worte, die ihn ungläubig über die Schulter sehen ließen. Hydra. Dieses Wort hatte sich so sehr in sein Gedächtnis gebrannt, dass er es niemals vergessen konnte. “Hydra?“ weitere Schüsse hallten durch den Raum. Das konnte nicht wahr sein. Es was in seiner Stimme sagte, dass er nicht glaubte was Vlad gerade ausgesprochen hatte, doch als der nächste Schuss an ihnen vorbei schoss, besann er sich auf das Wesentliche. Es war egal wie sich die Organisation nannte, Fakt war, dass sie hier gerade Knietief in der Scheiße standen und sie irgendwie raus musste. Wer oder Was angriff, konnten sie auch später noch klären. Steve zuckte nicht einmal zusammen ob der Lautstärke sondern sagte lediglich: „Wenn ihr keinen Plan habt, wie zum Henker wir hier raus kommen sollen, dann haben wir ein echtes Problem, irgendwelche Ideen, die nicht beinhalten, zu warten, bis sie durch die Türe kommen?“

***
Steve, versucht zu verstehen WIESO ZUM TEUFEL HYDRA HIER IST, außerdem fragt er nach einem schnellen Ausweg.

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11.07.2015 21:19 dead Message
Domenica Lewis
instant death ticket

Name Domenica Lewis
Age 23 Jahre
Height 186 cm
Origin New York, Amerika
Affiliation S.H.I.E.L.D.

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Hydra. Schon wieder dieses Wort. Was hatte denn ein vielköpfiges schlangenähnliches Ungeheuer der griechischen Mythologie mit einer offensichtlich gut trainierten und ziemlich feindlich gesinnten Spezialeinheit zu tun? Es blieb Domenica keine Zeit zu fragen, derweil sie sich direkt hinter Vlad gegen die Wand drückte, den Kopf halb zwischen die Schulter und in den Ausschnitt der Kevlarweste gezogen und darauf wartete, dass der Kugelhagel versiegte. Auch Mister Rogers positionierte sich schützend vor ihr und wurde damit dem heldenhaften Ruf, der ihm vorauseilte, mehr als gerecht. Normalerweise eher bodenständig und von solider Gedankenstruktur geriet Domenicas Köpfchen beinahe ins Schwärmen – gerade noch rechtzeitig rief der Captain ihr ins Gedächtnis, dass diese Tür als Fluchtweg nun wegfiel. Dabei warf er einen Blick über die Schulter zu Vlad, woraufhin der Russe erst auf sich: „Pinky“ und dann auf Domenica direkt hinter ihm zeigte: „Brain.“. Richtig. Sie hatte ja einen Plan!

„Es sieht so aus, als wäre Rrr… der Carrier über das System geentert worden. S.H.I.E.L.D. hat also praktisch keinen Zugriff mehr auf sein eigenes Schiff. Um diese Übernahme rückgängig zu machen, müssen die Systeme komplett neu aufgesetzt werden. Ich habe mit Mister Stark an einem transmodularischen Netzwerverteiler mit…“ Die Gesichter der zwei Männer sprachen Bände. Es war für sie nicht wichtig, wie kompliziert das Backup 0 aufgesetzt war. Es interessierte auch niemanden, dass es nur ein Beta Projekt war und sie wollten bestimmt auch nicht hören, dass es noch nie zuvor getestet worden war. Also schluckte sie die technischen Details herunter und kam zum Punkt: „Ich kann die Systeme neu aufsetzen, dazu muss ich nur an meinen Computer in meinem Zimmer. Wir können über die Schächte aus diesem Raum und bis auf Deck 4 gelangen.“ Dummerweise waren die Schächte genau auf der gegenüberliegenden Wand von der Tür auf einer Höhe, die sie ohne Leiter nicht erreichte. Stand man unter ihnen, befand man sich praktisch genau in der Schussbahn.

„Da drüben“, keuchte sie und deutete mit ausgestrecktem Zeigefinger auf den versiegelten Ventilationsschacht, zog den Arm aber mit einem leisen Schrei wieder zurück, als weitere Kugeln flogen und nur wenige Meter hinter ihr zum Teil Funken sprühend in die Wand direkt unter besagten Schächten einschlugen. „Ich kann die Versiegelung lösen. Dann können wir über die Luftschächte entkommen.“ Allerdings musste sie dazu erst einmal heil bei den Luftschächten ankommen und solange ein halbes Dutzend Kugeln in der Sekunde ihr den Weg versperrten, würde sie sich keinen Zentimeter vom Fleck rühren. Zumindest nicht ohne eine ausdrückliche Aufforderung. Dafür hatte sie viel zu viel Angst davor getroffen zu werden.

***
Domenica beweist Brain und erklärt ihren Plan wie man den Carrier zurückerobern kann. Nämlich indem sie das Projekt Backup 0 aktiviert, welches das komplette System neu aufsetzen sollte. Ach ja, und auf den Fluchtweg macht sie den werten Captain auch aufmerksam.

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„Domi. Hihi. That sound’s like dummy… wait…“

11.07.2015 22:10 Domenica Lewis ist abwesend dead Message
Vlad Kozlow
Ruski

Name Vladimir Kozlow
Age 43
Height 1.92
Origin Murmansk
Affiliation S.H.I.E.L.D.
Other Faces Nocturne

Steckbrief
&
Relations

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SANITÄRRÄUME – DECK 4
Vladimir & Domenica & Steven

In Vlads Augen war der Pinky & Brain-Vergleich das Sinnvollste, um noch einmal deutlich zu machen, dass Domenica einen Plan HATTE, wie er ja eben schon gesagt hatte. Das ging ja gut los, wenn Cap so leicht nervös zu machen war. Das Problem war natürlich, dass sie nicht ewig Zeit haben würden. Wenn Hydra Sprengstoff ranschuf, dann war die Tür in Nullkommanichts offen, denn sie war ja eigentlich nicht dafür da, grossem Aufwand standzuhalten. Stumm wartete er, dass die Kleine den Plan erklärte und blickte zu der Wand, an welcher sie zu arbeiten gedachte. Ausgerechnet. War ja klar. Da, wo der Feind direkt hinschiessen konnte.

Also gut, das hier war ein Waschraum. Was hatten sie, mit dem sie sich schützen konnten, ohne dass er in den Weg stehen musste? Selbst wenn er nicht gezögert hätte, das zu tun, wenn es Domenica die Flucht sicher ermöglicht hätte, dann war es doch klar, dass dies in diesem Fall nichts brachte. Sie würde länger brauchen, die Platte zu lösen und hochzuklettern, als er als Kugelfang aushielt.Waschraum. Keine Feuerlöscher im Normalfall. Keine Gegenstände, die sie als Deckung verwenden konnten. Am Einfachsten wäre es gewesen, einfach Cap gegen das Loch zu lehnen, das hätte sicher geholfen.

Nein, wahrscheinlich musste er den Rest des Magazins dafür opfern, um das Loch unter Beschuss zu halten. Das bot ein gewisses Risiko, aber er hatte ja auch noch den amerikanischen Helden hier, das bedeutete, Domenica wäre doppelt gedeckt.

„Ich gebe Deckung.“, knurrte er also und kramte das zweite Magazin aus seiner Tasche. Nach diesem hatte er noch eines. Viel war das wirklich nicht mehr. Sieben Kugeln im aktuellen Magazin, fünfzehn im Neuen. Mehr als diese zweiundzwanzig Schuss durfte er auf keinen Fall verbrauen, wenn sie nachher noch eine Chance haben wollten. Das war sinnloses Verballern von Munition, andererseits was hier gesprengt zu werden auch sinnloses Sterben. Ohne zu Zögern trat er so halb in die Schusslinie, was er musste, wenn er draussen irgendjemanden treffen wollte und drückte zweimal ab. Draussen schrie jemand in purer Agonie.

Fünf.

***
Vlad hält sich nicht mit Erklärungen auf, sondern gibt Domenica Deckung, damit sie die Abdeckung zum Belüftungsschacht abschrauben kann.

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12.07.2015 09:13 ALIVE Message
Steve Rogers
the living legend

Name Steven Grant Rogers
Age 95 years
Height 1,90 meters
Origin Brooklyn – NYC
Affiliation Avengers

Steckbrief
&
Relations

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SANITÄRRÄUME – DECK 4
Vladimir & Domenica & Steven

Es war nicht Steves Art, andere die Arbeit für sich machen zu lassen, aber er musste einsehen, wenn er in einer Position war, in der er keine große Hilfe sein konnte. Er hatte weder seinen Schild, noch hatte er eine sinnvolle Waffe oder sonst irgendetwas, das es ihm ermöglichte, sich irgendwie sinnvoll in diese Situation zu integrieren, als blieb ihm nicht mehr übrig als Vlad zuzunicken, und sich schützend in die möglich Schusslinie, zwischen die Kugeln und Domenica zu stellen, sobald Vlad die Gegenwehr einleitete. Er war nicht leichtsinnig, wusste jedoch, dass er im Notfall deutlich mehr aushalten würde als die Frau. “Sag mir was ich machen soll.“ verlangte er schließlich mit einer seltsamen Ruhe in der Stimme, ganz so, als wolle er verhindern, dass die Frau in Panik ausbrach und das obwohl sie eindeutig unter härterem Beschuss standen.

Er ließ sich nicht unnötig viel Zeit bis er Domenica zu der Stelle drängte die sie eben noch aufgezeigt hatte. Jede Sekunde zählte und in seinem Kopf, zählte Steve die verbleibende Munition mit, die Vlad noch zur Verfügung stand. Der Aufschrei von draußen, schien ihn nicht weiter zu kümmern, seine Aufmerksamkeit lag augenscheinlich einzig und alleine auf der blonden Technikerin, die im Moment ihre einzige Chance zu sein schien hier irgendwie, wenigstens annähernd unbeschadet raus zu kommen.

Sie war geschickt, soviel musste man ihr lassen und es dauerte nur einen Moment und einen weiteren Schuss aus Vlads Waffe, bis die ersten Ergebnisse zu sehen waren. Ein Schuss. Steve schaltete schneller, als er für einen normalen Menschen möglich war und riss Domenica im nächsten Moment wieder zur Seite, aus der Schussbahn, gerade als eine weitere Kugel in den Waschraum drang und dort einschlug, wo sie vor nicht einmal einer Sekunde gestanden hatten. Ein kurzer Blick gib zu der Frau, dann sah er über die Schulter um sich nach Vlads befinden zu erkundigen. Immerhin schlug die Kugel so geschickt ein, dass ein teil der bereits geöffneten Versiegelung zerriss und der Rest, dank Steves Stärke, wohl nicht mehr ganz so schwer zu öffnen war.

***
Hydra erleichtert unfreiwillig die Flucht der Drei. Steve kann Domi gerade so vor einer Kugel retten.

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12.07.2015 23:23 dead Message
Jupiter Fairchild
Gast

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Deck 2, Krankenstation
Melissa Stone & Jupiter Fairchild

Wie ein Raubtier seine Beute umkreiste, schlenderte Jupiter mit ruhigen Schritten um die beiden Behandlungsliegen herum und sah ihren beiden Teams wortwörtlich bei deren Arbeit über die Schulter. Team A war hoch konzentriert, doch sprachen der leichte Schweißfilm auf der Stirn und die zittrigen, bereits jetzt feuchten Nitrilhandschuhe an ihren Händen Bände. Die Brünette war ob der Aufregung fast ein wenig enttäuscht, immerhin handelte es sich nur um relativ harmlose Verletzungen; nichts, was man nicht mit ein paar geübten Handgriffen wieder flicken konnte. Schlimmstenfalls eine Schusswunde, das sollte für Mediziner auf dem Helicarrier doch wohl kein Problem darstellen. Wozu also diese Unruhe? Da gefiel ihr Team B erneut besser. Der Arzt schien ebenso konzentriert wie die beiden Schwestern aus dem gegnerischen Team, doch jede seiner Bewegungen wirkte trotz eventuell vorhandener Aufregung gezielt und sicher. Und die Blonde? Eine große Klappe wie eh und je, was Jupiter erneut ein Schmunzeln entlockte.

„Kreativ sind Sie also auch noch, sehr schön.“, stellte sie fest und blieb an der Behandlungsliege von Team B stehen. „Sie können natürlich benutzen, was sie möchten. Allerdings sollten Sie von hektischen Bewegungen absehen – Sie haben ja selbst gemerkt, wie schnell sich meine werten Kollegen erzürnen lassen.“ Ein demonstrativer Blick galt dem Agenten hinter Melissa, der den Lauf seines Gewehrs nach wie vor dicht am Rücken der Blonden hielt. Bei schnellen Bewegungen hatten die Herren tatsächlich einen unruhigen Finger und es wäre doch schade, wenn statt dem Griff des Gewehres dieses Mal dessen Landung mit der Krankenschwester Bekanntschaft schließen würde. Dass es auf einer Krankenstation von potentiellen Waffen nur so wimmelte (ein Skalpell konnte man auch ohne telekinetische Kräfte schnell als Waffe zweckentfremden), war Jupiter dabei durchaus bewusst. Es machte die ganze Situation schließlich erst wirklich reizvoll und ehrlich gesagt rechnete sie sogar damit, dass irgendeiner der vier Mediziner dumm genug war und tatsächlich einen solchen Versuch startete. Sie wussten genau, dass ihre Überlebenschancen gering waren, warum also nicht einen verzweifelten Versuch wagen? Sie tippte ja auf den Rotschopf aus Team A. Ihr Blick wanderte schon von Anfang an hektisch durch den Raum, als ob sie entweder nach einem Fluchtweg oder eben einer möglichen Waffe suchte. Oder beides.

Die Mutantin warf erneut einen kritischen Blick auf die beiden Behandlungsliegen, ehe sie zu dem dritten Patient weiter wanderte. Ein Agent hielt ihn zwar mit einem Gewehr auf der Liege in Schach, doch für ihr weiteres Vorhaben würde es nicht genügen. Während die beiden Teams also ihre Kollegen verarzteten, begann Jupiter damit, den dritten Patienten für das, was sie geplant hatte, vorzubereiten. Es erklang ein paar Mal das Geräusch von Klebeband (um genau zu sein Panzertape, das sie aus ihrem Koffer hervorgeholt hatte), das Jupiter ohne ein Wort der Erklärung um die Hand- und Fußgelenke und zuletzt die Stirn des Agenten wickelte, um ihn an der Behandlungsliege zu stabilisieren (fesseln konnte man es auch nennen, doch stabilisieren klang netter). „Statusmeldung, Team A und B?“, erklang die Stimme der Brünetten schließlich erneut, wobei man den Klang ihrer Stimme fast als Plauderton bezeichnen konnte. Mit auf dem Rücken verschränkten Händen wanderte sie zurück zu den angesprochenen Teams und sah auffordernd zwischen den beiden Behandlungsliegen hin und her.

Jupiter beobachtet die Teams bei ihrer Arbeit, bereitet den dritten ‚Patienten‘ vor und fordert nach einer ihr angemessenen Zeit einen Zwischenstand der Teams ein.

13.07.2015 17:41
Domenica Lewis
instant death ticket

Name Domenica Lewis
Age 23 Jahre
Height 186 cm
Origin New York, Amerika
Affiliation S.H.I.E.L.D.

Steckbrief
&
Relations

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Als Vlad mit dem Zählen begann fühlte Domenica, wie ihr das Herz in die Hose rutschte. Am liebsten hätte sie wimmernd die Arme über dem Kopf zusammengeschlagen, sich in Fötusposition zusammengekauert und sich erst wieder gerührt, wenn die Gefahr gebannt war. Man sagte bekanntlich mutige Menschen waren aus dem Holz von Helden geschnitzt. So oder ähnlich. Bei ihr hatte dann wohl nur Balsa oder Pappel zur Auswahl gestanden, weich, biegsam, schnell verwittert. Mister Rogers war viel mehr Teak, stark und alt und witterungsresistent, und Vlad… Vlad mit Holz zu vergleichen machte keinen Sinn. Nicht einmal die gute Deutsche Steineiche war auch nur annähernd hart genug um mit dem steinernen Gemüt des Russen konkurrieren zu können. Er blieb Granit.

Weitere Kugeln zischten an ihnen vorbei, dann, schneller als Domenica reagieren konnte, erwiderte Vladimir das Feuer, gezielt und mit so langen Pausen zwischen den einzelnen Schüssen wie möglich, ohne dass die Hinhaltetaktik auffällig wurde. Mister Rogers aber teilte die Reflexe des Russen und hatte sie auch schon an der Schulter gepackt, in die Höhe gezogen und entlang der Wand in Richtung Lüftungsschacht geschoben noch ehe sie sich der Gefahr, in die er sie damit beförderte, wirklich realisierte. Und dann stand sie auch schon vor dem Quadrat, durch welches für gewöhnlich frische Luft strömte und welches durch das Notfallsystem nun beinahe nahtlos versiegelte worden war.

Doch auch hier gab es Ecken, die weniger stabil waren, beziehungsweise Abdeckungen, die nur Solidität vortäuschten wo keine war. So setzte Domenica ihren Schraubenzieher auch nicht direkt an dem Rand der Versiegelung an, sondern an der Platte darunter, die sich mit etwas Nachdruck mühelos aus der Fassung lösen ließ. Dahinter kam ein schwarzes Plexiglasrohr zum Vorschein, durch welches sämtliche Kabel liefen, inklusive das, was die eingerasteten Haken der Versiegelung mithilfe von Elektroimpulsen fest verschlossen hielt. Schneiden, biegen, blaues Kabel… Vladimirs ruhiges Abzählen der Kugeln im Hintergrund wurde zu einem dumpfen Pochen, während sie sich auf ihre Aufgabe konzentrierte und der Struktur mit einer kleinen Handsäge, einem Kabeltrenner und einem Drahtschneider zu Leibe rückte. Sie hatte das verantwortliche Kabel gerade gefunden und wollte schon ihre Finger dazwischen zwängen, als irgendwo hinter ihr ein ‚Letzte‘ ertönte.

Ihr Instinkt sagte ihr, dass ‚Letzte‘ nicht gut war, aber ihre Reaktionszeit wäre trotzdem tödlich gewesen, hätte Mister Rogers sie nicht einfach mit sich zur Seite gerissen. Zum zweiten Mal innerhalb einer viel zu kurzen Zeit fand sie sich an seiner Brust wieder und schlang ohne weiter darüber nachzudenken die Arme um ihn, als ob ihre Finger auf seinem Rücken die Kugeln davon abhalten konnten ihn zu verletzten. Nur eine Elle von ihnen entfernt schlugen mehrere Schüsse in die durch sie offen gelegte Struktur, ließen Funken sprühen und zerfledderten das Kabelgewirr und mit einem erstickten Aufschrei auf den Lippen machte sich Domenica hinter dem Captain so klein wie nur irgendwie möglich.

Der Schaden an der Struktur, so erkannte Domenica mit nur einem Blick, kaum dass Vlad das neue Magazin eingeschoben hatte und ihnen erneut Deckung gab, fiel zu ihren Gunsten aus und ohne eine weitere Kugel zu verschwenden wies sie Steven an: „Bei drei gleichmäßig und langsam an dem blauen Kabel ziehen. Die Verbindung darf nicht reißen, nur flimmern.“ Derweil zückte sie einen zweiten Schraubenzieher und eine kleine Taschenlampe, schaltete Letztere an und klemmte sie sich zwischen die Zähne, tauchte halb unter der Abdeckung weg und zählte: „Einch… Chswei… Grei!“ Metall scharte über Metall, blaue Funken stoben durch die Luft und in der nächsten Sekunde öffnete sich die Versiegelung immerhin einen Spaltbreit. Genug um die Finger dazwischen zu schieben und den Lüftungsschacht endgültig zu öffnen. Das schmale Gitter direkt dahinter konnte mühelos entfernt werden.

***
Vlad gibt Deckung, während der Cap und Domi die Versiegelung von dem Luftschacht entfernen.

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„Domi. Hihi. That sound’s like dummy… wait…“

14.07.2015 11:24 Domenica Lewis ist abwesend dead Message
Melissa Stone
Gast

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Deck 2, Krankenstation
Melissa Stone & Jupiter Fairchild

Das überfreundliche Lächeln verschwand nicht aus Liz‘ Gesicht, dafür funkelten die blauen Augen umso angriffslustiger. Ja, wäre sie in der Lage auch nur irgendjemanden ernsthaft zu attackieren, so würde sie diese Frau zu Boden ringen. Doch wer wusste schon, wie viele Skalpelle sie noch durch die Gegend fliegen lassen konnte. Und das war in der Tat ein Tod, den Melissa nicht sterben wollte. Ihr Mundwinkel zuckte kurz weiter nach oben, jedoch musste sie sich den Kommentar bezüglich des Einfallsreichtums verkneifen. Stattdessen warf sie bei der Antwort einen Blick auf den unfähigen Typen hinter sich, blickte dann wieder zurück zur Skalpellqueen.
„Vielleicht sollten Sie sich neue Spielgefährten suchen.“ stellte die Blonde in Frage und war jedenfalls schon mal erleichtert, dass es hier keine Dritte-Welt-Aktion werden musste und sie mit dem arbeiten durfte, was auch für medizinische Arbeit vorgesehen war.
„Sollte der Patient zucken, so nehme ich keine Verantwortung dafür. Erschießen sie also ihn und nicht mich.“ Die letzten Worte richtete sie an den Bewaffneten hinter sich und erkannte dabei, wie die beiden Krankenschwestern ihr böse Blicke zuwarfen. War es pietätlos? Sie wollte nun wirklich nicht erschossen werden, weil da jemand seine Schmerzen nicht unterdrücken konnte.

Nun konnte Melissa weiter arbeiten und McNightmarey zog noch mit einem leichten Grinsen seine Augenbraue hoch, vermutlich dachte er bezüglich des Patienten genau das Gleiche. Diese Wellenlänge machte es noch einfacher zu arbeiten und die Kugel wurde schnell entfernt, die Adern gelötet und so die Blutung gestillt. Der Blutdruck normalisierte sich langsam aber sicher und der Puls war im grünen Bereich. So lief es doch gut, aber es war auch nur eine Schusswunde im Oberschenkel. Da war alles etwas einfacher. Die Wunde am Kopf brauchte nur eine Desinfektion und ein Pflaster, genau wie bei ihr selbst.
Die Kopfschmerzen jedoch waren bei der Krankenschwester größer, sie hatte keinen Morphiumtropf an ihrem Arm, auch wenn es jetzt wirklich gebrauchen konnte. Was gäbe sie nicht alles für den Joint, der in der Brusttasche von McNightmarey steckte! Er würde die Situation angenehmer machen. Gerade bereitete Melissa die Utensilien zum Nähen vor, als nach einer Statusmeldung gefragt wurde.
„Agent ‚ich-bin-so-dumm-und-lass-mich-überwältigen‘ ist stabil und bekommt jetzt die schönste Naht in seinem Leben.“ antwortete diesmal der Ältere und erntete ein Grinsen von Liz, die ihm auch gleich die Nadel reichte und sich dann die Handschuhe auszog und mit einem gekonnten Wurf in den Mülleimer warf. Es war Zeit für Neue!Melissa verarztet den Patienten, wie Jups es befahl und wartet auf weitere Anweisungen… oder den Tod.

15.07.2015 13:53
Vlad Kozlow
Ruski

Name Vladimir Kozlow
Age 43
Height 1.92
Origin Murmansk
Affiliation S.H.I.E.L.D.
Other Faces Nocturne

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&
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Luftschächte – DECK 4
Vladimir & Domenica & Steven

Als er bei neun war – im zweiten Magazin natürlich – hörte Vlad Domenicas Stimme, welche ihm mitteilte, dass das Gitter offen war. Er drückte wieder ab. Acht. Dann war es jetzt an der Zeit, ganz schnell abzuhauen. Er würde zuletzt gehen müssen, damit er auch im Schacht noch Deckung geben konnte, wer konnte schon wissen, ob die Hydra-Leute ihnen nicht folgten.

„Ich gehe zuletzt.“, erklärte er, während Cap Domenica schon zum Schacht hob. Natürlich musste sie unter diesem Umständen voraus. Sie kannte sich aus, ausserdem musste man sie nach oben heben, während die beiden Soldaten zumindest gemeinsam beide den Schacht erreichen würden, selbst wenn sie es alleine nicht schaffen sollten. Vlad zog sich zwei Schritte zurück, als der verdammte Nationalheld ihm mitteilte, dass er kommen solle. Noch drei Kugeln. Vlad drückte noch einmal ab, dann wandte er sich um, schob die Pistole ins Holster, griff den Rand des Schachts und zog sich scheinbar mit Leichtigkeit hoch. Noch war er nicht ausgepumpt, da war ein Klimmzug sein kleinstes Problem.

Gleich darauf lag er in dem viel zu engen Gang auf dem Rücken und schob sich mit den Füssen davon. Offenbar im letzten Moment, denn eine Explosion bewirkte das, was er schon eine ganze Weile befürchtet hatte. Die Angreifer hatten die Tür gesprengt. In den Luftschacht folgten ihnen jedoch keine Kugeln.Als er sich um die Biegung gequetscht hatte, atmete der Russe innerlich auf. Noch zwei Kugeln in diesem Magazin, noch fünfzehn im nächsten.

Er drehte sich auf den Bauch, weil er so leichter vorankam und holte rasch zu Steve auf, ohne diesem zu dicht auf die Pelle zu rücken. Hoffentlich war der Plan des Genies so gut, wie er sich angehört hatte. Vlad wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass man ein Ding wie den Carrier einfach neu starten könnte als wäre es ein Computer. Na ja. Heutzutage war irgendwie alles ein Computer.

Bei dem Schachtsystem war ja eigentlich nur zu hoffen, dass es nicht zu grosse Lücken mit senkrechten Schächten gab, sonst würde das eine gewisse Zitterpartie werden, zumindest durch die Tatsache, dass Domenica zuvorderst war.. nun, sie würden es schon sehen. Für den Moment waren sie auf jeden Fall nicht schlecht versorgt und hatten eine Feuerpause.

***
Zusammenfassung: Domi, Steve und Vlad entschwinden in den Lüftungsschacht

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Jupiter Fairchild
Gast

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Deck 2, Krankenstation
Melissa Stone & Jupiter Fairchild

Wieso wunderte es sie nicht, dass Team B sich zuerst zu Wort meldete? Team A erntete einen kritischen Blick von Seiten der Brünetten, ehe diese den Kopf ruckartig zu Melissa und dem Arzt wandte und mit zwei schnellen Schritten zu ihnen aufgeschlossen hatte. Man könnte meinen, der Arzt hätte etwas falsches gesagt und würde nun die entsprechende Strafe kassieren, doch dem war nicht so. Viel eher hatte er mit seinen Worten das Interesse der Mutantin geweckt, die nun ebenfalls direkt neben der Behandlungsliege stand und sich die Schusswunde im Oberschenkel des verletzten S.H.I.E.L.D.-Agenten betrachtete. Ihr Blick war ernst, nahezu als stierend zu bezeichnen, ehe sie nach einem kurzen Moment des Nachdenkens zu dem Arzt und der blonden Krankenschwester aufsah.

„Merken Sie sich Ihr Versprechen.“, sprach die Brünette mit einem sachten Lächeln und noch während ihr Blick auf dem Arzt und Liz lag, griff sie zielsicher mit einer Hand nach der Pinzette, mit der eben wohl die Kugel aus dem Oberschenkel des Agenten geholt wurde. Mit einer gekonnten Bewegung drehte sie diese in ihrer Hand und rammte den Griff des Instruments genau in die Wunde, woraufhin der Agent auf der Liege sich vor Schmerzen krümmte und vor Schmerz aufstöhnte. Man merkte deutlich, dass er sich wehren wollte, doch der Gewehrlauf direkt an seinem Kopf hielt ihn davon ab, etwas Dummes zu tun und auch die beiden Gewehre, die auf Melissa und McNightmarey gerichtet waren, schoben sich mit mehr Nachdruck in die Rücken der Beiden, während Jupiter in aller Ruhe und ohne jegliche sichtbare Emotion die Pinzette immer weiter in das Fleisch trieb und sie darin drehte, obwohl schon längst wieder ein erneuter Blutschwall aus der Wunde hervortrat.

Erst, als die Pinzette bis zum Anschlag in der Wunde verschwunden war (Jupiter hatte die Schenkel der Pinzette mit den Fingerspitzen zusammengehalten und sie erst in der Wunde selbst auseinander schnippen lassen, was dem Agenten einen deutlichen Schmerzschrei entlockte), ließ die Brünette wieder von dem Verletzten ab. An ihren Fingerspitzen klebte dessen Blut, weil sie die Pinzette so tief in die Wunde gedrückt hatte, doch sie nahm sich einfach ein Tuch vom Behandlungstablett und tupfte sich gemächlich die roten Flecken von der Hand. „Jetzt können Sie ihm die schönste Naht seines Lebens verpassen.“, wandte sie sich an McNightmarey und sah anschließend mit gutmütigem Lächeln zu dem keuchenden Agenten. „Keine Angst, es wird gewiss nicht die Letzte sein.“

Jupiter führt ihr ‚Spiel‘ weiter und stellt nun Team B (Liz und McNightmarey) auf die Probe

16.07.2015 18:06
James Barnes
Gast

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Deck 3, Flure
Clint Barton, James Barnes

Wie niedlich doch diese Situation war. Man hatte denken können, das Shield ihre Agenten darauf ausbildete immer auf einen Kampf gefasst zu sein. Wenn man bedachte, was man ihm alles über Shield gesagt hatte zumindest. Nun gut, er hatte wahrlich keine Zeit um jetzt zu Spielen. Auch um seinen Auftrag Pflichtbewusst zu erledigen, würde er es auf ein schnelles Ende in diesem Kampf abzielen. Die Frage war nur, ob Clint Barton wusste auf welches Ende der Winter Soldier aus war. Klar, Hawk Eye jetzt zu töten war äußerst verlockend und es war ein Gegner des Level 5 weniger, den er hatte. Aber so lauteten seine Befehle nicht. Sie waren anders und daran würde er sich halten.
Zugegeben mit der Eröffnung von Clint hatte er im nicht gerechnet, vielleicht sollte er sich ein wenig ernsthafter auf den Kampf konzentrieren und nicht glauben, dass es ein leichtes Spiel werden würde. Zum Glück fing sein linker Arm den meisten Druck und Schwung des Tritts ab. Manch anderen hätte dieser Angriff halb von den Füßen gerissen. Er selbst jedoch stolperte nur ein wenig nach hinten. Lässig hatte der Mörder ein Messer nun in dieses kleine Tänzchen mit eingebracht. Ein Vorteil würde sicher nicht schaden. Nicht, wenn er das alles hier schnell beenden wollte. So schnell wie es eben möglich war.

Die Kampftechnik von Clint war äußerst gut, wie der Soldier feststellen musste. Wenn er es recht bedachte hatte er nichts anderes von einem Level 5 Ziel erwartet. Der Versuch ihn im Kampf zu entwaffnen war zwar einfach vorher zu sehen, aber eine Notwendigkeit. Der Agent wollte den Vorteil des Winter Soldiers zu nichte machen und bestimmt selbst daraus seinen Vorteil ziehen. Nachdem er Clint genügend Kontra im Nahkampf geboten hatte, entschied er sich dazu sich absichtlich von ihm entwaffnen zu lassen. Natürlich machte er es nicht offensichtlich. Er gab Clint die Gelegenheit einen seiner Handgriffe zwei Mal zu sehen. Er ließ nämlich das Messer – zum zweiten Mal in diesem Kampf – von der durch Clint blockierten Hand, in die Andere fallen. Zumindest hatte er es so geplant. Sein Plan ging aber noch weiter. Der Shield Agent erkannte diesen Plan sicherlich früh genug und der Winter Soldier rechnete damit, dass er schneller nach dem fallenden Messer greifen würde. So schnell, dass es gar nicht erst Buckys linke Hand berührte. Bereits jetzt hatte er damit begonnen seinen Stromschock vorzubereiten. Lautlos und ungesehen natürlich, denn noch immer hielt er die Tarnung seines linken Armes aufrecht. Würde Clint sich das Messer schnappen, hatte er diesen Kampf verloren. Denn dann würde der Winter Soldier ihn am Unterarm zu fassen bekommen und mehr brauchte es nicht. Ein kurzer Kontakt mit dessen Unterarm und Clint Barton würde von dem Stromschock seines Armes Bewusstlos werden.

Kämpft mit Clint | Stellt ihm eine Falle, um ihn bewusstlos zu schocken

19.07.2015 20:13
Melissa Stone
Gast

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Deck 2, Krankenstation
Melissa Stone & Jupiter Fairchild

Schneller als gedacht stand auf einmal die Brünette wieder am Fußteil der Behandlungsliege. Im ersten Moment dachte Melissa doch tatsächlich jetzt wäre es vorbei. Genau aus diesem Grund spannte sich ihr ganzer Körper an und ihre Haltung wurde aufrecht. Menschen, die keine Ahnung von der Interpretation menschlicher Reaktionen hatten könnten fast meinen, sie tat es aus Respekt der Älteren. Weit gefehlt. Könnte sie tatsächlich jemanden offen angreifen, so täte sie es bei dieser Frau. Vermutlich aufgrund ihrer zwiespältigen Gefühle zu ihr. Wer weiß, vielleicht war es tatsächlich Respekt? Dieser verschwand aber sofort, als sie Jigsaw deutlich Konkurrent machte. Mit einem angewiderten Blick, zusammengezogenen Augenbrauen und einem deutlichen Schütteln ihres Körpers beobachtete sie, wie die Pinzette sich mehr und mehr in das Fleisch des Agenten bohrte. Bis auf ihre Gesichtsmuskeln bewegte sie sich kein Stück, genau wie McNightmarey. Dem angewiderten Blick folgte schon fast ein genervter, sie blickte der Frau tief in die Augen, nachdem sie fertig war.
„Musste das sein? Wirklich?“

Allerdings sah es Team A wohl nicht als deutliche Aufforderung still zu halten, denn nachdem selbst die Blicke der Schergen auf die Hände und Pinzette ihrer Chefin gerichtet waren nutzte eine der beiden wohl die Chance und griff nach einer ‚Waffe‘. Egal wie scharf ein Skalpell war, es half nie gegen Maschinengewehren. Liz bekam davon nur zwei laute Schüsse mit (immerhin stand die Erschossene nur drei Schritte neben ihr, da hörte man alles etwas lauter, vermutlich aus Angst, eine durchschlagende Kugel selbst abzubekommen) und ein lautes Plumpsen. Bei den Schüssen zuckte die Blonde instinktiv zusammen aus Angst, ihr galt es. Zwei Sekunden später drehte sie ihren Kopf so weit sie konnte nach hinten und sah den Rotschopf blutend am Boden liegen. Hoffentlich war sie tot, denn sonst würde sie das gleiche Schicksal ereilen wie dem Agenten auf ihrer Liege. Liz‘ erster Schock legte sich, keine Schmerzen, kein Blut. Wieder richtete sie sich gerade auf. Was sollte man in so einer Situation wohl sagen? Vermutlich nicht die Worte, die in ihrer Akte stehen würden, sollte die andere Krankenschwester oder der Agent es überleben.
„Das heißt wohl… wir haben gewonnen?“ Melissa erschreckt sich, als die rothaarige Krankenschwester versucht sich zu wehren und erschossen wird.

20.07.2015 16:13
Clint Barton
Gast

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FLURE, DECK 3
JAMES BARNES & CLINT BARTON

Wer immer dieser Jemand war, er wusste, was er tat und er tat es gewiss nicht zum ersten Mal. Auch wenn sich Clint ausschließlich versuchte, auf den Kampf zu konzentrieren, so rasten seine Gedanken doch um den Angreifer. Wer war er? Wie kam er auf das Schiff? Hatte er einen Auftraggeber? Und die wohl wichtigste Frage: Auf was hatte er es abgesehen? Der Helicarrier bot eine Menge Ziele, sowohl Technik und Ausrüstung, wie auch menschliche Ziele. Es waren einige kluge Köpfe hier an Bord, die eine Menge Wissen besaßen und dann natürlich auch der Director. Gekonnt wehrte der Bogenschütze die Angriffe des anderen ab, doch auch wenn Clint im Nahkampf gut ausgebildet war und auch selbst ausbildete, so war es ihm doch lieber, wenn eine gewisse Distanz zwischen ihm und dem Feind war. Würde in dem Fall nur nichts bringen, denn der Amerikaner war gänzlich unbewaffnet. Der andere hingegen nicht, denn mit einem Mal hatte er ein Messer in der Hand. Ein Grund mehr, noch aufmerksamer zu sein. Dazu kam, dass der 43 jährige davon ausging, dass der Unbekannte noch mehr Waffen besaß.
Geschickt war er auf jeden Fall damit und es fiel nicht immer leicht, den Attacken auszuweichen. Die Klinge riss auch einen kurzen Moment über den Handrücken des Blonden, doch spürte dieser das nicht mal, das Adrenalin sorgte dafür, dass die Schmerzen zur Nebensache wurden. Davon ab, war der Agent auch niemand, den man als wehleidig betiteln konnte. Schließlich aber schien es, als würde der Angreifer einen Fehler machen. Zum zweiten mal in diesem Kampf, ließ er das Messer für den Bruchteil einer Sekunde aus den Hände, wollte es von einer, in die andere Hand fallen lassen. Dieses mal war der 43 jährige aber schneller und schaffte es, die Waffe noch im Flug abzugreifen. Somit war er nun wenigstens im Besitz des Gegenstandes. Zwar war auch das weiter auf den Nahkampf ausgerichtet, würde aber sicher hilfreich sein. Zumindest hatte der Amerikaner das geglaubt, was dann aber kam, hatte er nicht erwartet. Der Angreifer packte schließlich den Arm des Agents und ehe sich dieser versah, verlor Clint das Bewusstsein und der leblose Körper ging zu Boden.

Clint kommt in den Besitz von Bucky’s Messer, nicht wissend, dass es eine Falle ist | Bekommt einen Elektroschock und verliert das Bewusstsein

20.07.2015 22:26
James Barnes
Gast

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Zuerst Deck 3, dann aber Deck 4
Clint Barton (Bewusstlos) & James Barnes – geplant Steve Rogers, Domenica lewis, Vlad Kozlow & Mikhail (NPC)

Mit einem leisen Geräusch fiel das Messer aus der Hand des Bewusstlosen. Ohne mit der Wimper zu zucken beobachtete er, wie Clint das Bewusstsein verlor und nur deswegen nicht komplett zu Boden gefallen war, weil der Winter Soldier ihn immer noch an einem Arm fest hielt. Keine einzige Reaktion ließ darauf schließen, ob es ihm leid tat oder gefiel, den Kampf gewonnen zu haben. Er führte einfach seine Befehle aus. Bäuchlängs legte er Clint auf den kalten Boden des Flurs und fesselte zuerst dessen Hände auf dem Rücken. Gefolgt von den Füßen und zu guter Letzt kam das altgediente Isoband zum Einsatz als er den Agent knebelte. Dann wanderte sein Blick den Flur entlang. Für einen kurzen Moment dachte er nach. Natürlich könnte er sich jetzt durch diese Quartiere schießen und alles umbringen was sich bewegt. Das wäre aber irgendwann zuhören und würde seine Position verrate. Solange jene noch unbekannt war, hatte er einen entscheidenen Vorteil. Mit einem innerlichen Seufzen entschied er sich für den kleinen Umweg, der aber am Ende wesentlich effektiver sein würde. Bevor er los ging, kontrollierte er den Anderen trotzdem noch mal auf Waffen und steckte sein Messer wieder zurück in die Halterung an seinem Gürtel. Mit Leichigkeit – dank der Hilfe seines Metallarmes – hob er den Bewusstlosen auf und schulterte ihn auf der linken Schulter. Zielsicher suchte er sich nun seinen Weg. Ein weiterer Vorteil, wenn man sowohl den Aufbaus des Helli kannte und wusste was Hydra alles blockiert, gesperrt und verriegelt hatte.

Die Schritte des Winter Soldiers führten ihn aufs 4. Deck. Nur ein kurzer Weg durch den Flur und er würde schließlich bis zur Ebende 2 problemlos hinunter gelangen. Das war zumindest der Plan. Mit halben Ohr hörte er sich die vielen Funksprüche der Hydra Agenten an. Wenn jemand ein Ziel Level 6 Fand, würde man es durchgeben und Bucky kannte dessen Position. Doch bisher waren ihm keine weiteren Meldungen zu Ohren gekommen. Wie praktisch. Dann konnte er den gefesselten Falken hier bei Miss Fairchild abgeben und sich dann wieder auf den Weg machen. Dass seine Männer die Krankenstation halten konnten, bezweifelte er nicht. Immerhin hatte er sie ausgebildet und die wirklich schweren Brocken waren ja ohnehin für den Auftragsmörder reserviert. Wie einfach das Leben doch manchmal war für einige war. Aufmerksam, ging er also nun den Flur auf Deck 4 entlang, mit einem klaren Ziel vor Augen und Clint auf seiner linken Schulter.

Sammelt sein Messer ein | Fesselt Barton & Untersucht ihn sicherheitshalber auf Waffen | betritt mit geschultertem Barton Deck 4

21.07.2015 06:18
Steve Rogers
the living legend

Name Steven Grant Rogers
Age 95 years
Height 1,90 meters
Origin Brooklyn – NYC
Affiliation Avengers

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Deck 4
Clint Barton, James Barnes, Steve Rogers, Domenica lewis, Vlad Kozlow

Steve hätte längst die Orientierung in den Schächten verloren, wenn nicht diese kleinen Zahlen in regelmäßigen Abständen an den Schweißnähten zu sehen gewesen wären, als wären diese Lüftungsschächte tatsächlich drauf ausgelegt, in ihnen umherzuwandern. Es war alles andere als angenehm, denn sie waren, wenn sie als Fluchtwege gedacht waren, wirklich nicht für Männer wie ihn oder auch Vlad ausgelegt. Aber Not machte erfinderisch und so arrangierten die beiden Männer sich und kamen, dank Domenicas Führung schneller voran, als er zuerst vermutet hatte. Immer wieder kamen sie an Gittern vorbei, die einen kurzen Blick auf die eigentlichen Gänge preisgaben. Von Hydra, wenn es wirklich Hydra war, war in diesen kurzen Fenstern, nicht zu sehen und ob sie der Gruppe wirklich durch die Schächte folgten, war so eine Sache. Schüsse blieben ihnen jedenfalls bisher erspart.

Wie lange sie schon unterwegs waren, war ebenfalls schwer zu definieren, doch es war Steves Entscheidung, dass an diesem speziellen Punkt Schluss war, als er unter ihnen Schritte hörte. Schwere Stiefel, deutlich erhöhte Masse, schwerfälliger Gang. Zu ruhig, als dass es ein SHIELD Agent auf der Flucht sein konnte. Er blieb abrupt stehen (in der Hoffnung, dass Vlad genug Abstand hielt) und zog am Knöchel der Technikerin, woraufhin gleich der Finger an die Lippen wanderte um ihr zu signalisieren sie sollte leise sein. Und kaum hatte sie gestoppt, ging unter ihnen der Mann in der schwarzen, schmucklosen Uniform vorbei. Steve schob Domenicas Bein etwas nach vorn, über das Gitter, das sie gerade überquert hatte, hinweg, um dem Soldaten keine Möglichkeit zu geben sie zu sehen, doch ein Schalter legte sich in dem Moment um, in dem er erkannte, wen er da über der Schulter trug. Barton war bewusstlos, trug seine Uniform nicht, wurde also genauso überrascht wie er und jeder andere Auf dem Flugschiff.

Steve hatte nur Bruchteile von Sekunden, um zu entscheiden und eben jene Entscheidung, fiel für den Agenten. Der schwarze Soldat war stark, ohne zweifel, doch Steve kannte seinen Wert und im nächsten Moment gab er nur ein leises: „Ich muss hier raus.“ von sich, nur um dann das Lüftungsgitter mit bloßer Faust zu durchschlagen, so dass es nur wenige Meter unter ihne und geradewegs hinter dem Winter Soldier auf den Boden krachte und Steve sich mit akrobatischem Geschick hinunter schwang, um das Überraschungsmoment zu nutzen und dem Soldaten mit Schwung in den Rücken zu fallen. Er hätte gerne mehr Zeit für Erklärungen gehabt, doch Barton sah nicht so aus, als würde er alleine zurecht kommen.

***
Steve erkennt Clint, der gerade vom Winter Soldier weggetragen wird und versucht einen Überraschungsangriff. Natürlich ohne sich vorher mit den anderen beiden Abzusprechen.

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22.07.2015 13:59 dead Message
Domenica Lewis
instant death ticket

Name Domenica Lewis
Age 23 Jahre
Height 186 cm
Origin New York, Amerika
Affiliation S.H.I.E.L.D.

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&
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Deck 4
Clint Barton, James Barnes, Steve Rogers, Domenica lewis, Vlad Kozlow

ER HATTE SIE AM KNÖCHEL ANGEFASST! So oder so ähnlich tönte es voller hingerissenem Entzücken in jenem Teil ihres Gehirns, der die pubertierende Romantikabteilung beherbergte und für drei Herzschläge lang wurde ihr Verstand praktisch von quiekenden, rosa Hormonen überrannt. Allerdings hielt der Effekt nur exakt bis zu dem Augenblick, als er sich ohne Vorwarnung verabschiedete und schon in der nächsten Sekunde das Gitter durchschlagen und aus dem Schacht gerutscht war. Da jagte blanke Panik durch ihre Glieder und halb auf den Rücken gedreht starrte sie von Vlad zu der Öffnung, von der Öffnung zu Vlad… und ehe der Russe irgendwie protestieren konnte, war sie dem Captain auch schon gefolgt, ohne überhaupt zu wissen, was sie dort unten erwartete. Aber sie konnte(n) Steven nicht einfach seinem Schicksal überlassen. Das hatte(n) sie mit Mikhail schon getan.

Viel eleganter, als man es der ansonsten immer relativ ungelenken Mechanikerin zugetraut hätte, landete diesen auf den Füßen und glitt sofort zu Seite in Richtung Wand, um nicht irgendeine Schussbahn zu blockieren. Vlad folgte ihr unmittelbar auf dem Fuß (oder in diesem Fall den Knien), wobei er im Gegensatz zu ihr aber klug genug war seine Position zu sichern, bevor er sich ebenfalls in den Gang sinken ließ und sich in der gleichen Bewegung zwischen sie und den Kampf stellte, der bereits zwischen dem Captain und irgendeinem schwarz gekleideten Soldaten entbrannt war.

Domenicas Aufmerksamkeit richtete sich aber nach nur einer Sekunde, während welcher ihr Blick besorgt, fassungslos und wenn möglich dezent hysterisch zugleich auf Steven gerichtet blieb, auf den Mann, der nur unweit von dem Kampfgeschehen entfernt bewusstlos am Boden lag. Sie erkannte ihn sofort und nahezu zeitgleich begriff sie, warum der Captain dieses unglaubliche Risiko eingegangen war. Hawkeye. Mister Clint. Sie hätten beinahe einen der Avenger erwischt. Die Erkenntnis, dass sie tiefer in der dreckigen Wäsche steckten, als sie gedacht hatten, kroch aus den tiefen ihres sehr nüchternen und leider auch relativ unsensiblen Logikvermögens und lähmte sie für einen einzigen, dafür aber langen Augenblick.

Denn fiel der erste Schuss, als Vlad den Rücken des schwarzen Soldaten anvisierte, und ihr wurde bewusst, dass der Gang, in dem sie sich aufhielten, ein bisschen wie ein silberner Präsentierteller wirkte. Hektisch sah sie sich um, doch noch sah sie keine grüne Verstärkung um die Ecke eilen (weder die, die sie sich in diesem Augenblick gewünscht hätte, noch die vor der sie sich fürchtete). Und die einzige Tür weit und breit befand sind direkt neben Steven und dem schwarzgewandeten Soldaten. „Die… Die Tür. Wir müssen… durch die Tür.“ Sie schrie nicht, sprach nur laut genug, damit Vlad es hören konnte (sie war unerfahren im Kampf aber nicht gänzlich bescheuert, man verriet seinem Schachgegner schliesslich auch nicht seine Züge im Voraus) und dieser setzte sich mit nicht mehr als einem knappen Nicken in Bewegung. Dass er wiederum Steven den Plan ohne Worte signalisierte, das bekam sie nicht mit.

***

Domenica folgt Steve durch die Öffnung – instinktiv, sie würde es nie tun wenn sie Zeit hätte nachzudenken, sie ist ja nicht bescheuert und erst recht nicht suizidal, aber was will man gegen Hormone schon ausrichten… miese kleine Verräter – und sucht nach einem Fluchtweg von dem Gang. Vlad folgt ihr und schießt auf den Winter Soldier. Irgendwo liegt ein bewusstloser Clint.

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„Domi. Hihi. That sound’s like dummy… wait…“

24.07.2015 20:51 Domenica Lewis ist abwesend dead Message
Vlad Kozlow
Ruski

Name Vladimir Kozlow
Age 43
Height 1.92
Origin Murmansk
Affiliation S.H.I.E.L.D.
Other Faces Nocturne

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Deck 4
Clint Barton, James Barnes, Steve Rogers, Domenica lewis, Vlad Kozlow

Dieses amerikanische Arschloch! Elender Vollidiot! Hirnloser, blondgelockter Schuljunge! Vlad landete gut ausbalanciert, wurde zur lebendigen Deckung für Domenica und drückte ab um zu verhindern, dass der Feind frei agieren konnte. Noch eine Kugel. Idiot. Zehn Sekunden Vorwarnzeit und er hätte ein neues Magazin einlegen können. Jetzt stand er praktisch mit abgeschnittenen Hosenbeinen da. Er hatte in einem Gefecht keine Zeit, ein neues einrasten zu lassen. Dafür brauchte er kostbare Sekundenbruchteile, Aufmerksamkeit. Scheiss auf einen Avenger. Denen nützten sie auch nichts, wenn sie einfach bloss erschossen waren. Warum konnte dieser elende Volltrottel nicht zählen? Sogar so ein Milchgesicht musste wissen, wie viele Kugeln in einer verdammten Beretta waren. Durch diese Tür also? Ja, und zwar schleunigst. Hoffentlich war Mister Superheld wenigstens in der Lage, den Kerl (welcher verdammt gut und schnell kämpfte) so lange abzulenken, bis Misses Klugimkopf den Raum öffnen konnte. Und selbst dann waren sie vielleicht noch völlig am Arsch.

„Dann mach sie auf.“, knurrte der Russe. Eine Kugel. Eine verdammte, letzte Kugel. Das neue Magazin lag bereits in seiner Hand, er war bereit, es einzulegen. Aber er brauchte eine Gelegenheit dazu und die hatte er nicht, solange er darauf achten musste, dass er Domenica mit seinem Körper deckte. Wenn der Feind jetzt abdrückte, dann war er einfach tot. Scheisse. Sich in den Nahkampf zu stürzen kam nicht in Frage. Er und der Vorzeigeschönling kannten sich nicht gut genug, um sich nicht gegenseitig im Weg zu stehen beim Kämpfen. Also eine gute Gelegenheit finden, um erneut abzudrücken. Aber die war noch nicht da. Keine blinden Schüsse.

Der Russe war nicht zornig. Er war angepisst, rechtschaffen angepisst. Das Verhalten dieses angeblichen Superhelden brachte sie alle in Gefahr und die Chance, dass sie bei so einem idiotischen Verhalten einen Gefangenen retten konnten, war irgendwo bei Unternull. Dieser Kerl war offenbar eine Gefahr für jede Operation, denn er war kein Soldat. Er war ein Alleingänger. Und solche waren für ihre Kameraden nur eins, nämlich ein absolutes und untragbares Risiko. Vielleicht sollte er diese Kugel einfach für Caps Rücken verwenden anstatt für den Gegner.

***

Vlad ärgert sich über den Alleingang von Cap und deckt Domenica. Er hat noch eine Kugel im Magazin und das Ersatzmagazin in der Hand. Irgendwo liegt ein bewusstloser Clint, der Vlad so gar nicht interessiert.

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25.07.2015 22:11 ALIVE Message
James Barnes
Gast

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DECK 4
CLINT BARTON (BEWUSSTLOS) & JAMES BARNES, STEVE ROGERS, DOMENICA LEWIS, VLAD KOZLOW

Eigentlich hatte er erwartet hier einfach gemütlich durch zu kommen. Doch das war vermutlich ein Fehler, wenn man bedachte wo er sich befand. Noch hatte er die Shieldmitglieder im Lüftungsschacht nicht bemerkt. Zwar war da dieses kurze Gefühl, dass er beobachtet wurde, aber es war so schnell verschwunden wie es gekommen war. Er musste nur sich nur noch die nächste Tür öffnen lassen, um dann die Treppe hinunter zu gehen. Dann war er am Ziel. Doch so schnell sollte er es nicht erreichen. Mit lautem Krachen fiel das Teil des Lüftungschats hinunter und Bucky drehte sich halb in die Richtung um. Griff dabei schon mit der rechten Hand nach seiner Colt 1911 und….taumelte zuerst zur Seite. Notgedrungen, ließ er den bewusstlosen Barton recht lieblos zu Boden fallen. Denn er musste sich erst einmal abrollen, damit er den Schwung und die Wucht des Tritts abfangen konnte. In einer fließenden Bewegung erhob er sich wieder und richtete sofort die Waffe auf den Mann, der akrobatisch aus dem Lüftungsschacht gekommen war. Sein Blick heftete sich auf den blonden Mann, bei dessen Anblick fast sofort leichte Kopfschmerzen aufkamen. Nur kurz schloss er die linke Hand zur Faust. Eine Reaktion die man auch dem Überraschungsangriff zu schreiben konnte. Irgendwie…war das hier seltsam. Aber es war egal! Dieser Kerl vor ihm war ein weiteres Ziel auf seiner Liste. Schwerer als bei Barton war es sicherlich. Auch wenn Hydra alle Avengers als Level 6 eingestuft hatten, hatte er für sich selbst eigene Stufen eingeführt. Barton war in dieser Stufe nur ein Level 5 gewesen. Der hier jedoch Level 6. Noch mehr Kakerlaken.. stellte er gedanklich fest und rümpfte unter der Maske die Nase. Wie gut, dass seine Halbmaske jene Reaktion verbarg.

Nur aus dem Augenwinkel sah er wie eine junge Frau aus dem Lüftungsschacht kam und…ein bewaffneter. Verflucht noch eins! Kaum dass dieser gelandet war, folg ihm auch schon eine Kugeln um die Ohren. Während er seine Aufmerksamkeit nun auf den Schützen richtete, begann er der Kugel auszuweichen. Erstaunlich geschickt und schnell – ohne jedoch die Höhe seiner Position zu verlieren und dadurch in der Nähe von Clint zu bleiben. Während jener Bewegungen konnte sich Vlad von den blauen Augen des Attentäters durchbohrt fühlen. Fast als würde man ihm einen Eiszapfen durch den Körper treiben. Dass diese Augenpartie Steve eventuell bekannt vorkommen konnte, ahnte er nicht. Wie sollte er auch? Während einer dieser Bewegungen setzte er seine Brille auf und hatte nun eigentlich seine vollständige Maske auf. Die Dunkelheit würde ihm nichts ausmachen. Es hatte andere Gründe, warum er diese Brille jetzt aufsetzte. Zumindest hatten sich die drei, so unpassend sie auch als Gruppe zusammen agierten, vernünftig hingestellt. Da die junge Frau keine Waffe gezogen hatte und der Cap sich sofort als Nahkämpfer geoutet hatte, hätte er – theoretisch – erst die Technikerin oder Ärztin erschossen. Denn etwas anderes konnte sie kaum sein, ansonsten hätte sie auch eine Waffe gezogen und ihn angegriffen. Doch der andere Shieldagent stand davor. Dann musste er jetzt also den Shieldagents ein wenig Angst einjagen. Ein dunkles Lächeln entstand unter der Maske, als er ganz bewusst die Tarnung von seinem linken Arm nahm und den kybernetischen Arm entblößte. Auf dessen Schulter der rote Stern zu sehen war. Sicherlich hatten beide von dem Winter Soldier gehört. All die Gerüchte, die über ihn im Umlauf waren und dass man ihn trotzdem noch nie erwischt hatte. Theatralik war in manchen Dingen alles und hier würde er es brauchen! Wenn er richtig schätzte, dann hatte der Bewaffnete noch genau eine Kugel und denn das neue Magazin ruhte bereits in seiner anderen Hand.

Mit einem Mal schloss er die linke Hand zur Faust und täuschte einen direkten Angriff auf den Captain vor. Ganz bewusst forderte er heraus, Dekung zu suchen – womit auch immer. Denn das musste er, wenn er nicht getroffen werden wollte. Anstatt den Angriff aber durchzuziehen dachte er sich, kurz vor dem Cap, eine Art Wand, die er nicht berühren wollte. Ein Schuss fiel, der direkt auf die Brust des Shieldagents gerichtet war. Eine schnelle Drehung um sich selbst folgte, bei der er sich ganz am Captain vorbei drehte. Mit der reaktionsschnellen Fähigkeit seines Armes, warf er lautlos ein Messer auf Bauchhöhe des Shieldagents. Auch wenn er hoffte, dass eine der beiden Waffen die Frau dahinter traf. Kaum dass die eine Drehung vollendet war und er schräg hinter dem Captain stand. Mit seinem Fuß wollte er dann das Bein des Blonden einfach weg ziehen und ihn um seinen sicheren Stand bringen. Welche seiner Angriffe trafen und so funktionierten wie er dachte, würde man jetzt sehen. Eines wusste er jedoch: Er konnte es sich nicht leisten Barton kampflos einfach dem Gegner zu überlassen. Er musste seinen Auftrag beenden und das würde er tun. Koste es was es wolle.

Muss dem Schuss ausweichen | startet einen Fakeangriff auf Cap | schießt auf Vlad & wirft lautlos ein Messer hinter her | will Cap um den festen Stand bringen

26.07.2015 14:43
Jupiter Fairchild
Gast

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Deck 2, Krankenstation
Melissa Stone & Jupiter Fairchild

Jupiter legte nicht viel Wert auf (zwischen)menschliches Verhalten und war zudem viel zu sehr damit beschäftigt, die Reaktionen des Agenten auf der Liege zu beobachten, sodass Melissa wie der Rest der Anwesenden vollkommen in den Hintergrund trat. Wichtig war ihr eigentlich nur, dass sie nicht unterbrochen wurde und das war (zum Glück für alle Beteiligten) nicht der Fall. Erst die Worte der blonden Krankenschwester zogen die Aufmerksamkeit der Mutantin wieder auf sich, doch da bis dahin der Agent schon nur noch ein wenig schnaufte und keuchte, war er sowieso schon wieder uninteressant.
„Ja.“, antwortete die Brünette mit leicht schief gelegtem Kopf und ihr Blick zeugte von etwas, das man als Verständnislosigkeit bezeichnen konnte. Aber sie erwartete auch eigentlich nicht, dass Liz sie verstand. Generell verstand sie sowieso kaum jemand, weil sie schlichtweg andere Vorstellungen von solchen Dingen wie Moral hatte. Beschwert hatte sich auch noch niemand – dort, wo man sie kannte, wusste man auch genau wieso.

Der Blick blieb auf Liz gerichtet, während mit dem kleinen Tumult an der Behandlungsliege nebenan kurzer Prozess gemacht wurde. Die übrige Krankenschwester aus Team A schrie einmal und wimmerte fortan nur noch – vermutlich, weil ihr genau das bewusst wurde, was Melissa im Anschluss aussprach. Auf den Lippen der Brünetten breitete sich ein nahezu anerkennendes Lächeln aus und sie hob kurz die Augenbrauen an. „Seien wir ehrlich, Sie hatten doch schon gewonnen bevor unser Spiel überhaupt gestartet wurde.“, erklärte Jupiter in Ruhe, woraufhin nebenan schon der nächste Schuss fiel und auch die zweite Hälfte von Team A erschossen wurde. Die Mutantin hatte nie behauptet, fair zu spielen und sie war sich sicher, dass die beiden überlebenden Mediziner sich diesbezüglich im Moment nicht beschweren würden. Letztendlich war eben doch jeder sich selbst der nächste.

„Würden Sie dann bitte…?“, wandte sich Jupiter an McNightmarey und machte eine ausladende Geste in Richtung der malträtierten Schussverletzung, ehe sie von der Behandlungsliege zurücktrat und sich den Patienten von Team A genauer betrachtete. „Wie gut schätzen Sie Ihre Fähigkeiten hinsichtlich Transplantationen ein, Team B?“, fragte die Brünette, während sie den Agenten auf der Liege vor sich weiter betrachtete und besonders seine vor Angst geweiteten Augen begutachtete. „Sie können sich das erste Organ oder Körperteil aussuchen, wenn Sie möchten.“ Erneut umspielte ein Lächeln ihre Lippen, ehe sie sich zu den beiden angesprochenen Medizinern umwandte. Nicht, dass am Ende der ‚Patient‘ noch dachte, Jupiter machte ihm dieses Angebot. Oh nein, ihre ‚Patienten‘ hatten nicht umsonst Nummern. Nur eine Nummer, nicht mehr. Keine Buchstaben, keine Worte – keine Namen…

Team A wird komplett ‚vernichtet‘, Team B damit zum Sieger erkoren und grob in die weitere Vorgehensweise ‚eingeweiht‘.

26.07.2015 17:05
Steve Rogers
the living legend

Name Steven Grant Rogers
Age 95 years
Height 1,90 meters
Origin Brooklyn – NYC
Affiliation Avengers

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&
Relations

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Gänge von Deck 4
Clint Barton, James Barnes, Steve Rogers, Domenica lewis, Vlad Kozlow

Steve hatte seinen (zugegeben ziemlich) undurchdachten Plan, eigentlich für gut gehalten, bis zu dem Punkt, an dem er die beiden anderen hinter sich vernahm, die ebenfalls aus dem Schacht kamen. Das war nicht Teil des Plans gewesen. Das hätte er sicherlich deutlicher zu verstehen geben sollen. Kozlow und Lewis währen schneller in den Schächten vorangekommen, ihm war nicht klar gewesen, dass sie ihm folgen würden. Der Plan änderte sich zu schnell und schon im nächsten Augenblick musste er sich wieder voll und ganz dem Kampf widmen. Dieser Mann war zu schnell, zu stark. Beinahe, als wäre er kein Mensch. Steve hatte Mühe den ersten Schlägen auszuweichen, was schon einiges zu bedeuten hatte, doch er stellte sich auf die Stärke und das Tempo ein, wie er es immer tat und einmal den Rhythmus gefunden, schaffte er es auch auszu- Ok, doch nicht. Dieser verdammte Mistkerl hatte es geschafft Steve auszutricksen, doch der Soldat gab nicht auf. Nicht nur der unbekannte Kämpfer war mit einem vorzüglichen Reaktionsvermögen ausgestattet, sondern auch Steve. Nur aus dem Augenwinkel erkannte er die Waffe, die über seine Schulter, in Richtung Kozlow gerichtet war und genau in dem Moment schlug Steve gegen den Unterarm der Waffenhand, so dass die Kugel an den beiden, hinter ihm, vorbei schoss, zumindest hoffte er das und der Schlag fest genug war, dass der Unbekannte sie fallen ließ. Das war nicht gut. Nein. Es war eine Sache wenn er verletzt wurde, eine andere, wenn er zwei andere Leute da mit rein zog. Der Knall pfiff noch immer in seinem Ohr nach und Steve bekam nicht mehr mit, wie das Messer an anderer Stelle an ihm vorbei flog.

Alles ging so schnell, dass Steve nur noch aus seine Instinkte hörte und seinen Körper arbeiten ließ. Der Winter Soldier wollte sein Bein wegziehen, doch dort wo es gerade noch stand, war kein Widerstand mehr zu finden. Blitzschnell war es nun Steve der einen Schlag und Tritt nach dem anderen auf seinen ehemaligen Freund einprasseln ließ, um ihm so kaum mehr Möglichkeiten zu geben, einen Gegenangriff zu starten. Jetzt ging es nur noch darum, den Winter Soldier von den drei SHIELD Agenten wegzutreiben, Lewis die Zeit zu geben, die sie brauchte um um die Türe zu öffnen und Kozlow nur die Möglichkeit für einen weiteren Schuss zu geben. In einem günstigen Moment kickte er genau deswegen, die fallengelassene Waffe in Richtung des Russen, der kaum mehr als einen weiteren Schuss in seinem Magazin haben durfte. Schadensbegrenzung.

***
Steve versucht Schadensbegrenzung zu betreiben, während Domi die Türe öffnet und entwaffnet dabei Bucky, nur um Vlad die Waffe zu überlassen (noch nicht sicher ob das der beste Plan war). Dabei versucht er Bucky zurück zu drängen, weg von den anderen.

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27.07.2015 14:51 dead Message
Melissa Stone
Gast

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Deck 2, Krankenstation
Melissa Stone & Jupiter Fairchild

Die Haltung der Blonden normalisierte sich langsam, nachdem der Schock verflogen war. Wobei es sicher nicht lange anhalten würde – dessen war sie sich sicher. Wie lautete noch einmal eine Regel? Man war ein Team und vermutlich starb man auch als Team. Noch nie war sie so glücklich darüber mit McNightmarey zu schlafen um so in einem Team mit ihm zu sein. Er war der beste Arzt hier und manchmal vermutlich genauso krank wie die Frau in Rot. Wie passend. Melissa dachte noch gar nicht über die Farbe des Kleides nach, aber was auch immer die Leute hier machten, sie rechneten damit Blut zu vergießen. Ob man da wirklich gewonnen hat?! Liz fing an es zu bezweifeln. Trotzdem huschte ein kurzes Lächeln über ihre Züge, was ganz schnell erstarb, als der nächste Schuss fiel und ihre zweite Kollegin zu Boden fiel. Und damit waren sie und McNightmarey die einzigen Mediziner auf diesem verdammten Helicarrier.

Bei all den Opfern, die es vermutlich überall gab würde es Jahre dauern um sie alle zu verarzten und in der Zeit wären noch viele andere am sterben. Eine aussichtslose Situation also. Wenn nur hier schon ein halbes Dutzend Soldaten standen, wie viele waren dann wohl auf dem ganzen Carrier verteilt? Genug um jeden einzelnen zu eliminieren. Melissas Gedanken kreisten um die Zukunft, doch das was dann wirklich kam – damit hat sie nicht gerechnet. Mit hochgezogenen Augenbrauen und einem ungläubigen Blick betrachtete sie Jupiter, machte sich dann aber wieder an die Arbeit, zu der sie aufgefordert wurde. Es war nicht angenehm die Pinzette da raus zu holen und so viel Morphium, wie in dem Agenten steckte brachte auch nichts mehr. Ob es auffallen würde, wenn sie sich den Tropf selbst anstecken würde? Gerade als sie die Blutungen mit Druck zum stoppen bringen wollte ertönte wieder die Stimme der Spielmacherin.

„Transplantationen?“ wiederholte sie und man hörte klar, dass sie keine Bestätigung brauchte, sondern es nur noch mal deutlich hören wollte. „Wie wäre es mit dem Gehirn, einer von Ihren Affen braucht sicher ein Neues.“ Ohh, da fühlte sich der Soldat hinter ihr sehr angesprochen. „Was denn?“ warf sie nach hinten. „Schaut mal auf den Boden ihr steht hier dumm rum aber keiner von euch denkt mal daran, die Leichen auf einen Haufen zu stapeln.“Melissa hilft McNightmarey die Wunde zu verarzten und schlägt Jupiter ein Organ vor, nicht ohne Missachtung hervorzurufen

30.07.2015 15:28
Domenica Lewis
instant death ticket

Name Domenica Lewis
Age 23 Jahre
Height 186 cm
Origin New York, Amerika
Affiliation S.H.I.E.L.D.

Steckbrief
&
Relations

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Gänge von Deck 4
Clint Barton, James Barnes, Steve Rogers, Domenica lewis, Vlad Kozlow

Sie sah den Angriff des HYDRA-Soldaten nicht kommen und das Messer hätte sie aufgespießt wie ein Schaschlikspießchen eine Zucchinischeibe wenn Vlad nicht blitzschnell reagiert und sie einfach mit sich ein Stück zur Seite gerissen hätte. Domenica verlor das Gleichgewicht, taumelte, knallte mit der Schulter gegen die Wand und landete unsanft auf den Knien – aber abgesehen von einem kleinen Schock trug sie danksei Vlads Intervention keinerlei bleibende Schäden davon. Die autoritäre Stimme ihres Vaters im Ohr, die sie schonungslos daran erinnerte, dass ein liegender Kämpfer ein toter Kämpfer war, mühte sie sich hastig wieder in die Höhe, die Finger in Vlads T-Shirt gekrallt. Dabei stieß sie mit der Fußspitze gegen das Gitter, das eben noch die Öffnung zu den Lüftungsschächten versperrt hatte und aus einer Eingebung heraus packte sie das Metall. Es war nicht rund und es bot wenig Schutz gegen Kugeln, aber man konnte es halten wie einen Schild – und überhaupt sah der Captain aus, als wäre ihm jedes Hilfsmittel Recht um sich den schwarzen Mann vom Hals zu halten, der sich einfach nicht zurückdrängen ließ.

„Steven, fang!“ Einen einzigen Herzschlag lang zögerte sie, sich fragend ob es eine gute Idee war das schwere Eisengeflecht zu werfen, ohne sich vorher zu versichern, dass der Captain auch wirklich Zeit und Raum hatte es zu fangen (am Ende starben sie alle, weil SIE den Captain ausgeknockt hatte) – dann segelte das Gitter auch schon durch die Luft, an Vlad vorbei über Clint hinweg… und wurde von Steven gekonnt aufgefangen, schwungvoll genutzt und prompt zum Einsatz gebracht. Es hat funktioniert. Perplex blinzelte Domenica dem Gitter hinterher, wie der Captain es kurzerhand nutzte um einen Schlag seines Gegners abzuwehren, ehe sie sich daran erinnerte, dass die Tür sich nicht von alleine öffnen würde. Im nächsten Moment schaffte es Steven den Mann in Schwarz immerhin ganze drei Schritte von der Tür zurückzudrängen und Domenica füllte die Lücke, bevor der Gegner zurückschlagen konnte – Vlad blieb direkt vor ihr, wodurch auch ihn nun keine zwei Schritt mehr vom eigentlichen Kampfgeschehen trennten… und von dem immer noch bewusstlosen Hawk Eye.

Deck 4, Gang 24b, dann ist das… Lager D4-24. Die Tür gab ein leises metallisches Knarren von sich, kaum hatte Domenica den korrekten Zahlencode eingetippt, glitt aber widerstandslos zur Seite und schon in der nächsten Sekunde war Domenica durch die Öffnung geschlüpft und kniete mit gezücktem Schraubenzieher direkt neben dem Eingang unterhalb des Schaltapparats, um die Tür, wie schon bei den Sanitäranlagen, sobald alle sich in den Raum gerettet hatten, wieder zu verriegeln. Dabei huschte ihr Blick von ihren Fingern zu Vlad (der auf eine geeignete Gelegenheit lauerte, Hawk Eye am Schlafittchen zu packen und ihn in Sicherheit zu ziehen), von Vlad zu dem Captain (der, und das machte Domenica eine Scheißangst, offenbar trotz des improvisieren Schildes aufrichtige Mühe hatte sich gegen den HYDRA Soldaten zu behaupten), vom Captain zum Schwarzen Mann (dessen toter Blick sich anfühlte wie eine eiskalte Knochenhand in ihrem Nacken) und wieder zurück zu ihren Fingern. „Komm schon… komm schon… komm schon…“ Es sprühte Funken und die Türe begann sich zu schliessen.

****

Rein, raus, rein raus… Nicht SO, ihr Schweinchen. Durch die Tür natürlich. Eine andere als vorher. Scheint Domenicas neues Hobby zu werden. Türen öffnen. Captain kämpft immer noch gegen Blacky. Vlad schaut wie immer und Clint… liegt irgendwo bewusstlos rum.

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„Domi. Hihi. That sound’s like dummy… wait…“

31.07.2015 13:56 Domenica Lewis ist abwesend dead Message
Jupiter Fairchild
Gast

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Deck 2, Krankenstation
Melissa Stone & Jupiter Fairchild

Ein klares, scheinbar auch durchaus ehrlich amüsiertes Lachen ertönte von Seiten der Brünetten, als sie Melissa’s Worte vernahm. Die Wachen schienen ihren Humor nicht wirklich zu teilen, aber das wunderte Jupiter nicht wirklich. Müsste sie in dieser unsäglichen Uniform herumlaufen, wäre ihr auch nicht sonderlich zum Lachen zumute. Ein Glück, dass sie sich gut mit der Leiterin dieser Operation verstand und man ihr diesbezüglich keine Vorschriften gemacht hatte. Immerhin gab es genug andere Regeln, an die sich ihr wirrer Verstand halten musste. Gut, eine hatte sie schon gebrochen, schließlich sollte sie keine ‚Kollegen‘ töten. Aber das… nun, das war ein notwendiges Übel gewesen. Und würde man Jupiter jetzt in diesem Moment fragen, sie hätte noch nicht einmal mit Sicherheit sagen können, ob tatsächlich sie den Agenten getötet hatte oder eine andere Person. Oder weshalb er überhaupt tot war. Spielte es denn eine Rolle?

„Mir gefällt, wie Sie denken.“, gab sie gegenüber der Blonden zu, „Leider kann ich nicht zulassen, dass Sie sich an den werten Gentlemen vergreifen. Ich fürchte, sie werden noch gebraucht.“ Die Mutantin ließ dem verstimmten Agenten, der hinter Melissa stand, ein kleines Lächeln zukommen, was seine Stimmung aber nicht wirklich besserte. Der Truppführer, der die ganze Zeit über durch den Raum schritt und immer wieder kontrollierende Blicke in Richtung Flur warf, horchte bei den Worten jedoch auf und trat etwas näher an die Mutantin heran, um ihr mit gedämpfter Stimme etwas ins Ohr zu flüstern. Eine Mahnung, eine Erinnerung… gänzlich einordnen konnte Jupiter es nicht, was ihr Stirnrunzeln auch zeigte. Allerdings sah sie Melissa nun mit einem gänzlich anderen, weitaus düsteren Blick an, nachdem der Truppführer wieder von ihr abließ.

„Ein Gehirn also.“, ergriff sie erneut das Wort, doch war kaum mehr etwas von der Freundlichkeit von zuvor zu spüren. „Ich bin gespannt, ob Sie Ihr Versprechen bei diesem Eingriff noch halten können.“ Würde sie nicht, denn es war schlichtweg unmöglich. Aber in diese Situation hatte Melissa sich selbst hinein geritten und wenn ihre eigenen Kollegen ihr nun unter der Hand wegstarben, war es nicht Jupiter’s Sorge. „Beginnen Sie.“, forderte die Brünette in scharfem Ton auf, woraufhin sowohl Liz als auch ihr Kollege sofort den Lauf der Gewehre erneut in ihrem Rücken spüren durften, während dem Agenten auf der Liege ein panisches „Nein!“ entfuhr.

Nach einem (von Team B ungehörten) Hinweis des Truppführers an Jupiter schlägt deren Stimmung zum Nachteil von Liz & McNightmarey um und die beiden werden aufgefordert, die von Liz vorgeschlagene Gehirntransplantation an den bereits behandelten SHIELD-Agenten durchzuführen.

02.08.2015 13:44
Vlad Kozlow
Ruski

Name Vladimir Kozlow
Age 43
Height 1.92
Origin Murmansk
Affiliation S.H.I.E.L.D.
Other Faces Nocturne

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&
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Abstellraum auf DECK 4
CLINT BARTON, JAMES BARNES, STEVE ROGERS, DOMENICA LEWIS, VLAD KOZLOW

Als die Tür Anstalten machte, sich zu schliessen, drückte Vlad ab und tat dann genau drei Dinge. Erstens warf er die Waffe nach hinten durch die Tür. Sie war leergeschossen, aber nicht wertlos. Zweitens ging er in die Hocke und griff nach der Pistole, welche Steve ihm hingeschoben hatte. Drittens packte er mit der linken Hand Barton unter dem Arm und warf sich dann nach hinten, den Körper des Avengers einfach mitziehend. Gleich darauf lag er auf dem Rücken in dem Raum, die Pistole auf die Tür gerichtet. Und noch einen weiteren Augenblick später – glitt Cap perfekt abgestimmt durch den noch schmalen Spalt, warf sich zur Seite und machte das Schussfeld frei. Vlad drückte ab. Keine Ahnung, wie viele Kugeln noch da waren, würde er gleich nachzählen. Jarygin Pja, russische, halbautomatische Militärpistole. Damit hatte er nie geschossen, in seinem Semester war noch die Makarow aktuell gewesen. Schon lange her, aber dann hatte die den Anforderungen nicht mehr genügt. Ausserdem hatte die Makarow von Hand geladen werden müssen, sehr umständlich.

Die Kugel schaffte das, war nötig war. Sie hinderte den Winter Soldier daran, deinen Eisenarm in die Tür zu klemmen, zwang ihm dazu, diesen als Schutz zu verwenden – und dann war die Tür auch schon geschlossen. Rasch öffnete Vlad die Pistole. Noch eine Kugel. Schon wieder. Grossartig. Aber die Dinger hatten auch nur Achtermagazine. Die Beretta war einfach besser.

Er hob das Messer auf, welches er vorhin noch mit einem Fusswischer durch die offene Tür geschoben hatte und reichte es zusammen mit der Jarygin Rogers. Der brauchte definitiv nicht so dringend eine Schusswaffe wie er, denn er war der Nahkampfspezialist.

„Noch eine Kugel, Rogers.“, kommentierte er knurrig, versicherte sich mit einem raschen Blick zu Domenica, dass diese unversehrt war und kniete sich dann neben Barton. Leichte Verletzung auf dem Handrücken – aber Verbrennungen in der Innenfläche der linken Hand. Elektroschocker? Vielleicht über diesen üblen Arm. Rasch suchte der Russe mit geübten Griffen den Körper nach anderen Verletzungen ab. Nichts, abgesehen von Kratzern. Während Steve und Domenica den Luftschacht öffneten, machte er sich daran, die Hand zu desinfizieren und verbinden.

***
Das Kleeblatt verzieht sich in den Abstellraum (Vlad rettet Clint, Steve kommt hinterher, Tür gleitet zu, Kiste zu. Bucky muss anklopfen.) Während Vlad rasch erste Hilfe bei Clint leistet, öffnen Steve und Domenica wieder einen Schachtdeckel.

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05.08.2015 17:15 ALIVE Message
Steve Rogers
the living legend

Name Steven Grant Rogers
Age 95 years
Height 1,90 meters
Origin Brooklyn – NYC
Affiliation Avengers

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Abstellraum auf DECK 4
CLINT BARTON, JAMES BARNES, STEVE ROGERS, DOMENICA LEWIS, VLAD KOZLOW

Etwas war vollkommen falsch gelaufen. Steve war alles andere als eingebildet, was seine körperlichen Fähigkeiten anging, doch er war ein Realist und wusste zu was er fähig war und zu was ein normaler Mensch fähig sein sollte. Und dieser Soldat war nicht normal. Nichts an ihm, weder der eiskalte Blick, noch die Reflexe, noch die Stärke mit der er gekämpft hatte. Mit den Gedanken noch beim Kampf im Flur, nahm er die Gegenstände entgegen. Nur ein kurzes Nicken und ein Blick zu dem bewusstlosen Agenten, dann widmete er sich Domenica und der Aufgabe, den Schacht ein weiteres Mal zu öffnen. Er würde Barton mitnehmen, ganz egal wie anstrengend es werden würde. Keiner wurde zurückgelassen. Keiner.

Vermutlich sah man ihm an, dass seine Gedanken nicht auf das Wesentliche fokussiert waren, er brauchte länger um den Schacht zu öffnen und seine Hände arbeiteten ungenauer. „Ich brauche meine Ausrüstung, wenn wir irgendwas gegen den Kerl ausrichten wollen.“ sagte er schließlich als die Abdichtung ein weiteres Mal geöffnet worden war und vor ihnen der Schacht lag.Vermutlich würde es nicht lange dauern, bis Verstärkung da war und Steve wollte mit dem neuen Ballast, so viel Abstand wie möglich zwischen ihrer Gruppe und den Angreifern bringen. Er vermied selbst in Gedanken ganz bewusst das Wort „Hydra“. „Also, wir brauchen Ausrüstung und Munition. Barton muss zur Krankenstation, aber wir können nicht die ganzen Weg in den Schächten vorankommen. Gibt es eine andere Möglichkeit?“ fragte er an Domenica gewandt ohne den Blick auf sie zu lenken.

***
Steve versucht irgendwie die Lage zu verstehen und soetwas wie einen Plan zu organisieren, wie sie jetzt voran kommen sollten.

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15.08.2015 12:26 dead Message
Domenica Lewis
instant death ticket

Name Domenica Lewis
Age 23 Jahre
Height 186 cm
Origin New York, Amerika
Affiliation S.H.I.E.L.D.

Steckbrief
&
Relations

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Es gab tausend Möglichkeiten Steven die Wahrheit besonders schonend zu servieren, aber am Anfang oder am Ende jedes Satzes hätte trotzdem immer ein einzelnes Wörtchen gestanden, auf das sich alle Schönrederei runterbrechen ließ: „Nein.“ Es gab keinen anderen vergleichbar sicheren Weg durch den Carrier, nicht wenn man die Feinde meiden wollte und wenn sie das richtig verstanden hatte, war die Vermeidung von Feindkontakt exakt Stevens Absicht. Zumindest solange sie alle derart unter- oder sogar unbewaffnet waren. Auf der anderen Seite war es absolut unmöglich zur Krankenstation zu gelangen, ohne die Gänge zu nutzen. „Es gibt einen Weg durch die Schächte zur Waffenkammer, aber nicht zur Krankenstation.“ Zweifelnd blickte sie zwischen dem bewusstlosen Clint Barton und dem Schachteingang auf Höhe ihrer Schulter hin und her und ging in Gedanken die Möglichkeiten durch, die ihnen blieben – und sortierte diese dann strikt nach der Priorität, die ihr selber am logischsten erschien: „Wenn ich Zugang zu meinem Laptop habe, kann ich den Carrier aus der Kontrolle dieses Hydras befreien.“ Hoffte sie und überlegte, ob sie irgendwo in ihrem Satz sicherheitshalber ein ‚vielleicht‘ hätte einfügen sollen, aber da alle Testläufe bislang zur vollsten Zufriedenheit verlaufen waren und das Risiko eines potentiellen Fehlschlags weniger als 1% betrug, war der Verzicht auf das modal abschwächenden Satzadverbialia keine Arroganz, sondern solide Statistik.

„Aber es wird Zeit in Anspruch nehmen. Das Programm ist noch nicht vollständig installiert und…“ Wieder diese Blicke, die ihr sagten, dass sie den ganzen technischen Kram doch bitte einfach überspringen sollte: „… etwa eine halbe Stunde, bevor das Back Up anläuft und weitere zehn Minuten für den Neustart. 40 Minuten also insgesamt um die grundlegenden System und Netzwerke wieder zurückzugewinnen. Aber…“ Die Blicke intensivierten sich, als sie aus einer der unzähligen Taschen ihrer Arbeitshose vier Sicherungsschlingen und einen Karabiner hervorzauberte und sich neben Vlad auf ein Knie niederließ: „wir haben keine Ahnung in welchem Maß dieser Hydra den Carrier bereits übernommen hat. Wenn seine Leute die Systeme bedienen, dann hilft uns der Reboot weniger, als wenn unsere eigenen Leute am Steuer sitzen. Denn wenn sie das nicht tun, wenn Hydras Männer längst die Kommandozentrale und im schlimmsten Fall sogar den Zentralcomputer eingenommen haben, haben sie auch nach dem Reboot bis zu einem gewissen Grad noch immer die Kontrolle über den Carrier. So können sie, wenn sie die Kommandozentrale und den Zentralcomputer in der Hand haben die Notfallsysteme einfach manuell triggern. “ Während sie die unangenehme Wahrheit herunterleierte, als wäre es nichts weiter als die technische Beschreibung eines Dieselmotors, flocht Domenica aus den Sicherheitsschlingen ein Band, welches sie mit Vlads Hilfe um Clints Brust befestigt. „Damit der Reboot erfolgreich ist müssen wir sicherstellen, dass im besten Fall die Kommandozentrale, die Kommunikationszentrale und der Zentralcomputer von unseren Leuten bedient werden.“

Womit sie den Karabiner an Vlads Gürtel befestigte – der alles brav mit sich geschehen ließ, da er den Plan bereits durchschaut hatte – und probehalber die Sicherungsschlingenschlaufe einhängte, um die Länge zu überprüfen. Es passte. Vlad würde mühelos vorwärts kriechen können, ohne befürchten zu müssen Mister Barton mit jeder Bewegung gegen Kopf oder Schultern zu treten. „Im schlechtesten Fall können wir das Schiff über den Zentralcomputer steuern. Falls der aber besetzt ist, müssen wir ihn erst wieder in unsere…“ Sie stockte, suchte nach einem anderen Wort, fand aber leider keines und vervollständigte mit einem leisen Seufzen: „…Gewalt bringen.“ Taktik war ihr fremd, aber Reaktionsketten nicht und in diesem Fall schien es beinahe ein und dasselbe zu sein. Wie Schach.

Tief durchatmend schenkte sie Vlad ein flüchtiges Lächeln, ehe sie einen Schritt zurückmachte und zwischen dem Lüftungsschacht und Clint hin und hersah, während ihr Kopf bereits einen detaillierten Zeitplan errechnete: „Damit der Reboot sich also zu unseren Gunsten auswirkt, muss zu dem Zeitpunkt, wo das System sich neu aufsetzt, der Zentralcomputer durch S.H.I.E.L.D. gesteuert werden. Dazu müssen wir herausfinden, ob der Zentralcomputer besetzt wurde. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, da S.H.I.E.L.D. die Systeme ansonsten längst manuell wieder neu aufgesetzt hätte. Gehen wir also davon aus, dass der Zentralcomputer besetzt ist, dann müssen wir ihn einnehmen. Um ihn einzunehmen braucht ihr aber Ausrüstung. Also erst die Waffenkammer, dann der Zentralcomputer und dann der Re… oh…“

Flüchtig tauchte Domenica in Gedanken in mathematischen Formeln ab und mit einem etwas tonlosen und ziemlich besorgten: „Zwei Stunden“, wieder auf. “Zwei Stunden was?“, knurrte Vlad, wissend, dass sie manchmal in der für sie so offensichtlichen Logik hängen blieb und zu einer Erklärung angestupst werden musste. „Der Sauerstoff in den kleinsten Kammern reicht je nach Personenanzahl für maximal zwei Stunden. Durch das Notsystem wurde die Luftzufuhr vor jetzt ungefähr einer Stunde eingestellt. Uns bleibt also eine Stunde das Notsystem zu deaktivieren, ob nun über mein Programm oder aber manuell, bevor unseren Leuten die Luft ausgeht.“ Stille breitete sich aus, während die allgemeine Erkenntnis sich über die Gruppe legte, dass egal was sie taten, es vor allem schnell tun mussten. Es folgte eine sehr kurze Diskussion, in der die Pro und Kontras jeder Vorgehensweise abgesteckt wurden, ehe man sich auch schon auf einen Plan geeinigt hatte.

„Ihr bringt mich und Clint zu meiner Kammer, wo ich mich und ihn einschließe, die Installation des Back Ups vollende und es starte. In dieser Zeit besorgt ihr Waffen. Dazu haben wir allerhöchstens eine Stunde. Dann kommt ihr zurück und ich fahre das Back Up hoch, wodurch das Notsystem runtergefahren werden sollte. Das erlaubt es unseren Leuten ihre Räume zu verlassen. Danach wird es Zeit Hydra anzugehen. Direkt.“ Zufrieden, trotz der unangenehmen Situation fast schon ein wenig glücklich lächelte Domenica erst Vlad und dann, ganz ohne Scheu, auch Rogers an. Der Plan war solide. Er musste einfach funktionieren. Immerhin waren sie die Guten und die Guten gewannen immer… aber sie glaubte auch an den Weihnachtsmann.

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Plan ist erstellt. Erst Waffen, dann Back-Up Sysstem und dann geht es HYDRA an den viel zu engen aber todschicken Stehkragen.

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